Das Blogger-Yammer-Projekt
Mittwoch, 17. September 2008
Die Deutschen sind immer am Yammern. Was bis vor kurzem noch mit J geschrieben wurde (und durchaus zutrifft), könnte in Kürze in der neuen Schreibweise vor allem in Unternehmen an der Tagesordnung sein. Dort wurde ohnehin schon immer am meisten gejammert.
Wie sollte es anders sein – bei dem Yammern von dem ich rede, handelt es sich um ein Web 2.0-Projekt, und zwar um eines, das sich stark an meinen Lieblingstummelplatz -> Twitter anlehnt: -> yammer.com.
Wäre dies nur another boring Twitterclone – ich würde sicher kein Wort darüber verlieren, denn all die -> Plurks und -> Jaikus bieten nichts wirklich Neues und man trifft dieselben Nasen
Yammer hat eine etwas andere Zielgruppe. Das Projekt, das soeben auf der Techcrunch50Conferenz in San Francisco zum Gewinner gekürt wurde, möchte Mikroblogging als Unternehmenskommunikation einführen.
Von der Optik sieht es Twitter sehr ähnlich. Allerdings erlaubt es mehr als 140 Zeichen, hat eine sehr ansprechende -> Desktop Applikation und #Hashtags können sehr komfortabel gesucht und abonniert werden.

Dass ich an dieser Stelle davon berichte, hat einen weiteren Grund. Torben Friedrich von -> Blogsprache.de, den ich selbstredend über Twitter kennengelernt habe, startet einen Testlauf: -> Das Blogger-Yammer-Projekt, an dem ich teilnehme. Yammer bietet eine dreimonatige kostenlose Testphase. Anschließend schlagen die Administratorenrechte bei den Unternehmen mit $1 pro mityammerndem Mitarbeiter zu Buche. Torben möchte die Testzeit dazu nutzen, ein Bloggernetzwerk einzurichten. Wir Blogger fungieren dabei als „Firma" unter Yammer.
Die Idee dabei ist, eine Plattform zu haben, auf der die neuesten Nachrichten ausgetauscht und Ideen verwirklicht werden können. Letztlich wäre auch Hilfe auf diese Art schnell zu erreichen.
Sollte nach der kostenlosen Probezeit herauskommen, dass Yammer (für unsere Belange) nichts taugt, bzw. sollten wir dafür kein Geld ausgeben wollen, wird das Projekt für beendet erklärt.
Man könnte nun einwenden, dass ja auch beinahe alle Twitterer gleichzeitig auch Blogger sind, aber die „Yammer-Blog-Firma" könnte man eben beispielsweise wirklich auf das Bloggerthema beschränken.
Unsere Testphase läuft langsam an. Wir sind bisher acht Blogger und könnten noch Verstärkung gebrauchen. Voraussetzung: Ihr habt ein Blog und bloggt über die Erfahrungen mit Yammer. Wenn nötig, dürft ihr dabei auch gerne jammern
1. virtueller Blog-Talk
Dienstag, 08. April 2008
Leider hatte ich keine Zeit um zur -> re:publica zu gehen. Ich hoffe, dass ich es im nächsten Jahr endlich schaffe, denn - treue Leser haben es sicher schon bemerkt - ich bin den neuen Medien sehr zugetan.
Leider erst heute habe ich bemerkt (via Twitter *g*), dass am Rande der re:publica aus der Frage, ob sich bei all der Blogge- SMSe- und Twitterei die Leute überhaupt noch zuhören, die Idee eines Blog-Talks entstanden ist.
Zum Thema
Reden statt Hören – Verändern Kanäle wie Twitter, SMS oder Blogs unsere Gesprächskultur?
diskutieren -> Thomas Knüwer (Indiskretion Ehrensache), -> Klaus Eck (PR-Blogger), -> Florian Steglich (Imgriff) und -> Jochen Mai (Karrierebibel) per Text und Videocast.
Es bloggen also diesmal nicht alle vor sich hin, sondern kommunizieren übergreifend in ihren Blogs. Man muss Kommunikation im Zeitalter der neuen Medien eben wieder völlig neu erlernen. Und auch lernen, dass es kein Zeichen von Unhöflichkeit ist, mit aufgeklapptem Notebook in einer Veranstaltung zu sitzen oder dem Redner per Handy neuen Input zu Twittern.
Ich finde diese Initiative gut und nachahmenswert.
Und ich glaube, ich weiß, welchen Workshop ich im nächsten Jahr im Wendland anbiete
))
(Mehr zum Wnedland später, ich muss dringend wieder an die Arbeit)
-> Hier geht es zum ersten Beitrag des virtuellen Blog-Talks.
Trackback virtueller Blog-Talk
Blogosphäre contra Privatsphäre?
Freitag, 13. Juli 2007
-> Volkszählungsgegner und Big Brother Kritiker kontra totale Offenlegung im Netz?
Unvergessen auch der Aufschrei im Gesamtdeutschen Institut, wo ich Anno 1985 jobbte, als dort die bösen, bösen SCHREIBAUTOMATEN eingeführt werden sollten. Alle hatten Angst vor der Überwachung durch die Chefs.
Heute geben viele Leute freiwillig (fast) alles von sich preis.
Worüber ich schon länger nachdenke, wurde nun wissenschaftlich untersucht. Gefunden beim -> PR-Blogger.
Buchreport
Donnerstag, 05. Juli 2007
Im neuen Buchreport Spezial Hörbuch / DVD ist ein -> Interview mit Wolfgang Tischer vom Literaturcafé. Und ein Bild von mir bzw. von Priscillina Bailey bei der Lesung neulich
Mein Avatar wird nochmal berühmter als ich
Für Kurzentschlossene:
Mittwoch, 04. Juli 2007
Morgen um 19:00 Uhr in Hamburg.
Da gibt es eine Veranstaltung zum Thema: -> Women's Favourite: Web 2.0 - Wie Frauen das Internet erobern.
Ich finde, es klingt interessant, aber ich war ja grad erst in HH.
Des Rätsels Lösung: Lesung in Second Life
Sonntag, 03. Juni 2007

Ihr habt mein Autorenblog-Rätsel nicht gelöst, aber ich will mal nicht so sein: Die drei Leute mit geneigten Köpfen am zweidimensionalen Lagerfeuer sind -> Titus Müller, -> Oliver Buslau und -> Petra A. Bauer (also ich *g*), und wir lesen am 14. Juni 2007 um 20:00 Uhr aus unseren Büchern:

Organisiert hat die Veranstaltung Wolfgang Tischer (oben rechts im Bild als Avatar Annaka Beika) vom -> Literaturcafé. Auf dieser Seite -> könnt Ihr auch nachlesen, wie Ihr an der Veranstaltung teilnehmen könnt. Es empfiehlt sich, sich rechtzeitig (am besten ein paar Tage vorher) bei Second Life anzumelden und sich mit dem Möglichkeiten dort vertraut zu machen.
Priscillina Bailey und ich freuen uns, Euch dort begrüßen zu können
- Was plane ich denn so?
Montag, 24. Oktober 2011 - NEUAUFLAGE! A Heart in New York - Ein Herz in New York
Mittwoch, 10. August 2011 - VÖLLIG NEU AUFGELEGT - San Francisco Love Affair
Donnerstag, 27. Januar 2011
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Elke : Hallo Petra, danke für diesen tollen und sehr informativen Beitrag. Der naive...
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Carlin : Also ich wär auch fürs Umdenken. Ich hab immerhin 100 Besucher am Tag wenns...
baldMami : Tolle Schreibe hast du. Mag ich! Hab`s auf meinen recht neuen Mamablog mal mit...
Simone : Liebe Petra, vielen Dank für diesen Blogbeitrag - und ja - ich glaube auch,...
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