Touch my Soul

Es kommt nicht mehr so häufig vor, dass ich weine. Bei meiner Trauung war ich vor Glück total in Tränen aufgelöst und sonst weine ich eher nur auf Beerdigungen, vor Wut - oder bei Musik.Aber auch da längst nicht immer. Ehrlich gesagt unterdrücke ich das oft genug auch, aber gestern ist mir das nicht gelungen.

Montag, 22. Juni 2015

Klavier

Dazu muss ich ein bisschen Ausholen: Ich habe die Wiederholung der letzten “Sing meinen Song”-Folge gesehen. Wer die Sendung nicht kennt: Xavier Naidoo hat Musiker aus unterschiedlichen Genres um sich geschart, die in jeder Folge die Songs eines anderen Musikers interpretieren. In der Folge (ich glaube, es ist die erste, die ich von der Sendung überhaupt gesehen habe) war der “Stargast” Hartmut Engler von Pur.

Nun fand ich Pur immer schrecklich, aber mehr als das nervige Abenteuerland kenne ich eigentlich auch nicht. War jedenfalls nie so meine Richtung und ich glaube auch nicht wirklich, dass ich ein großer fan werde. Aber darauf kommt es auch gar nicht an, bei dem was ich erzählen will.

Einmal fand ich Hartmut Engler äußerst sympathisch. Er erinnert mich von der Mimik an einen guten Freund und er wirkt so herrlich normal und auf dem Teppich geblieben. Er war von der Interpretation seiner Lieder sehr beeindruckt (mir gefiel die Interpretation durch Stefane Heinzmann und Andreas Bourani zunächst am besten). Und dann kam Daniel Wirtz, von dem ich bislang noch nie gehört hatte, wie ich zugeben muss. Er hatte sich das Lied “Immer wenn sie diesen Tango hört” ausgesucht. Hartmut Engler hatte darin seine Oma besungen, die ein schweres Leben hatte und deren Mann zu dem Zeitpunkt schwer krank war und bald darauf starb. Die beiden haben sich für Eigenheim und Kinder aufgeopfert und hatten sonst nichts, außer dass sie selten mal tanzen gegangen sind und es dann wohl eine ziemliche Magie zwischen ihnen gab. Das ist jetzt frei wiedergegeben, wie ich es in Erinnerung behalten habe.

Und dann sang Daniel Wirtz dieses Lied. Da war nix Hartes zu spüren, was man wohl hätte erwarten können. Sehr gefühlvoll und der Text hat bei mir Kopfkino ausgelöst. Nicht von meiner eigenen Omi, aber mir fiel Vieles dazu ein, was den Wasserstand deutlich über Normalnull trieb. Und dann saß Hartmut Englert da, der dieses Song ja geschrieben hatte und ihn zum alleresten Mal von jemand anderem hörte. Und er weinte. Da hab ich dann richtig mitgeweint, weil mich das Gesamtpaket wirklich sehr berührt hat.

Und ist es nicht das, was alle Künstler wollen? Menschen berühren, Herzen berühren?

Das Foto oben ist Ende 2013 entstanden, als ich mich intensiv mit Musik beschäftigte und zwei Songs geschrieben und aufgenommen habe. Leider habe ich mich ausbremsen lassen, obwohl ich schon lange nichtmehr so mit Herzblut bei einer Sache war, wie damals. Eines der Lieder habe ich vor einer größeren Gruppe von Freunden gesungen - der Liebste hat mich auf der Gitarre begleitet.

Einer der Zuhörer hat geweint, weil ich offenbar die für ihn passenden Worte fand.

Das fand ich damals schon ziemlich unglaublich und war sehr gerührt, dass ich jemanden so bewegen konnte.

Ich habe mich mit Rob Lynch darüber unterhalten, einem britischen Musiker, der mich damit verblüfft hat,. dass er meinen Namen noch wusste, als wir nach seinem zweiten Konzert aufeinander trafen. Obwohl ich nicht einmal damit gerechnet hatte, dass er mich wiedererkennen würde. Als er hörte, dass mein Song jemanden zu Tränen gerührt hatte, sagte er nur:

“Jackpot.”

Langsam dämmert mir, dass es das wirklich war.

Ich habe gemerkt, dass mir die intensive Beschäftigung mit der Musik fehlt. Das war seit langem etwas, das ich wirklich mit Herzblut betrieben hatte, auch wenn ich kein Instrument anständig spielen und nicht wirklich komponieren kann. Aber wenn ich jemanden mit meinem Lied zum Weinen gebracht habe, darf ich dann so einfach aufhören?

Ein bisschen mehr dazu habe ich im Beitrag Barbara Sher hat mich aus dem Konzept gebracht geschrieben.

Berlin erwacht

Kennt ihr das? Auf einmal ereilt euch im Radio ein Lied, das euch mit Lichtgeschwindigkeit einen Flashback in eure Jugend verpasst, euch dazu bringt, noch länger im Auto sitzen zu bleiben, obwohl ihr eigentlich schon angekommen seid, und euch mit leiser Melancholie zurücklässt? Das ist mir gerade auf dem Weg zurück vom Flughafen passiert. Im Bermuda-Dreieck von radioeins spielten sie Berlin erwacht von Bob Telden.

Montag, 17. März 2014


Das Lied ist 1969 erschienen (ein Cover von “Paris s’enleve”), wurde aber auch später im SFB häufig gespielt. Ich sehe organgefarbene Gardinen, rieche die klare Luft an einem 1. September an meinem Kinderzimmerfenster, liege in meinem Klappbett neben dem schnarrenden Radiowecker um 6:00 Uhr morgens und habe Kopfkino zu den Beschreibungen des Liedes ... Es hat mich immer mit einer heiligen Ehrfurcht vor unserer großartigen Stadt erfasst, und die Flöte im Hintergrund war das Zwitschern der erwachenden Vögel. Und wer kennt eigentlich noch den Begriff “Gogo-Girl”? ;-)

Menschen, die in den letzten Jahren aufgewachsen sind, werden den Effekt vielleicht mit Schwarz zu Blau von Peter Fox haben (“Guten Morgen Berlin, du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau”).

Was ist euer Flashback-Song?

Liebe Grüße aus Berlin - immer noch.

Petra
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Zurück zu Hause Festival 2013

Zurück zu Hause Festival? Wat dat denn? Ein Festival, wie der Name schon sagt. Musik. Aber nicht an einem Ort, sondern dezentral, nämlich in den Heimatstädten von Thees Uhlmann (Hemmor), Cro (Schwäbisch Gmünd), Casper (Bielefeld) und Miss Platnum (Berlin). Alle Konzerte waren ausverkauft und die Musiker hatten befreundete Bands eingeladen.

Donnerstag, 09. Januar 2014

Thees Uhlmann, Huxley's Neue Welt

Foto: Petra A. Bauer, 2013

Wer das Festival verpasst hat, oder gerade vor einer der Bühnen stand und sich nicht zerteilen konnte, kann die Highlights des Zurück zu Hause Festival 2013 auf einsplus nochmal anschauen.

Das Foto von Thees Uhlmann und Band oben entstand übrigens nicht auf dem Festival, sondern während seiner Tour zum Album #2* in Berlin. Wozu ich eigentlich hatte bloggen wollen ... Aber zumindest hab ich ja über den Support Rob Lynch berichtet.

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Weihnachtskantate für junge Leute - Das Jubiläumskonzert

GrafikEs begab sich aber zu jener Zeit vor rd. 33 Jahren, dass ich im Schulchor sang, und unsere Chorleiterin nicht nur den "Messias" von Händel, sondern auch eine 40minütige Weihnachtskantate mit uns einstudierte und aufführte. Niemand von uns Sängern der Bertha-von-Suttner-Oberschule hätte damals zu sagen gewusst, dass ein wackeres Häufchen von uns, sich vier Jahrzehnte nach Uraufführung jener Kantate, mit rund einhundert anderen ehemaligen Schulchor-Sängern aus Berlin, Potsdam, Babelsberg und Braunschweig zusammen Im Großen Sendesaal des RBB zusammenfinden würde, um die Weihnachtskantate für junge Leute erneut zu Gehör zu bringen. Und doch geschah es: am 1. Advent anno 2013.

Sonntag, 01. Dezember 2013

Keine Angst, ich bin noch gesund ;-)

Ich komme nur gerade von der Aufführung, und da ein Teil der Kantate eben im Jahre null spielt, hat mich die Sprachschwurbelei gepackt ;-)

GrafikDer “Witz” an der Kantate ist, dass der Komponist Klaus Wüsthoff (der inzwischen 91 Jahre alt ist und dessen Tochter Sabine den Chor heute leitete) den Chor in drei Gruppen geteilt hat: Links stehen die Zweifler (ich würde ja eher sagen: die Atheisten), in der Mitte die “Verkündiger” (Engel, etc.) und rechts die Hirten. Wir “Linken” verspotten das Weihnachtsfest (“Nun geht’s wieder los, mit dem Weihnachtsrummel ...”), sind genervt von “Stille Nacht, heilige Nacht” und können nicht so richtig glauben, dass ein kleines Baby die Welt retten soll. Und der Rest fährt natürlich voll drauf ab. Das ist eine arg kurze Zusammenfassung, aber auf jeden Fall ist die Kantate sehr hörenswert. Ich hab die komplette Familie zwangsverdonnert sich im Publikum einzufinden, und sogar die Jungs, bei denen ich befürchtet hatte, dass ich ihnen da echt was zumute (es ist stellenweise schon sehr kirchenliedgott-lobpreisungslastig und wir sind ja alle Atheisten), fanden es gut. Der Liebste meinte, wenn es nicht schon Jahre früher geschrieben wäre, würde er sagen, der Komponist hat Anleihen bei Mike Oldfield gemacht.

Ich weiß nur, dass unser Chor (und da speziell unsere Klasse, denn die Chorleiterin war die Musiklehrerin in unserer 7. Klasse und hat uns sofort geschlossen in den Chor geholt), ständig Stücke aus der Kantate vor sich in geträllert hat. Ein wirklich schönes Stück und damals haben wir alle alles gesungen, also ohne die oben erwähnte Dreiteilung. Als wir nun alle per Mail zusammengetrommelt wurden, wurden wir gefragt, ob wir im Chor, links, rechts oder in der Mitte gestanden hätten, und ich sagte links, weil bei uns die Soprane immer links standen und mir nicht bewusst war, dass man normalerweise hätte alles anders aufteilen sollen. So kam ich also eher per Zufall in die Gruppe der Zweifler, was mir von der Aussage her natürlich sehr entgegenkam. Die gesanglich schöneren Stellen (und vor allem mehr) wurden allerdings in der Mitte und rechts performt.

Das tat allerdings dem Spaß keinen Abbruch. Ich fühlte mich dreieinhalb Jahrzehnte zurückgebeamt. K2 hat Fotos gemacht, die ich jedoch noch nicht habe. Also gibt es erstmal ein Schulchorfoto, das Anfang der 80er entstand (dreimal dürft ihr raten, wer da eingekringelt ist *g* ). Mehr dann hoffentlich bald.

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All these nights in bars will somehow save my soul - Rob Lynch

Am Freitag (22.11.2013) war Rob Lynch als Support von Thees Uhlmann im Huxley's. Natürlich habe ich mein Ticket in erster Linie wegen des Ex-Frontmannes von Tomte gekauft, hatte mich aber im Vorfeld schon sehr auf die Vorband gefreut (was Premiere ist - normalerweise weiß ich meist nicht mal wer vorher spielt).

Sonntag, 24. November 2013

Das liegt u.a. daran, dass das neue Album von Rob Lynch bei Thees Uhlmanns Label Grand Hotel van Cleef erschien und Thees via Facebook im Vorfeld das offizielle Rob Lynch Video zu Broken Bones promotete:

Ich hab mich so-fort in diesen süß-dreckigen britischen Akzent verliebt (Rob Lynch stammt aus Lincolnshire, lebt aber mittlerweile in London), und - Mädels, gebt es zu - ein Schnuckel ist er ja auch. Überzeugend war aus seine Nachricht an die deutschen Fans (ich hab ihm hinterher gesagt, dass das Angela-Merkel-Bild nicht die allerbeste Idee war, und er hat sich drüber amüsiert und gemeint, das hätte er inzwischen auch gemerkt, aber es sollte eben Germany repräsentieren):

 

Ich habe ihn also nach dem Uhlmann-Konzert am Merch-Stand live und in Farbe getroffen, und er ist auch IRL so nett, wie er auf den Videos wirkt.

“I saw you in the audience with a big smile!”, sagte er zu mir, als ich das Album kaufte und signieren ließ.

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Stimmt, und das war auch nicht schwierig, denn ich stand in der dritten Reihe und vor mir saß (!) ein Typ auf dem Boden und spielte Solitaire, was nicht nur ich extrem respektlos fand. Aber dafür hatte ich einen unverstellten Blick auf Rob Lynch und konnte unmittelbar den Funken auffangen, der von seiner Musik ausging. Mit Gute-Laune-Folk-Punk-Pop, Singer-/Songwriter-Stücken bis hin zu Balladen, die er ohne Band nur auf seiner Akustikgitarre spielte, zeigte er den Spaß, den er selber auf der Bühne hatte. Kein Wunder, dass ich grinste. Leider hatten die Umstehenden anscheinend Schwierigkeiten seine Anekdoten zwischendrin zu verstehen, z.B. die von dem Typen, von dem er auf die Nase bekam, weil er ihm erklärte, sein Weihnachtspulli “looks like shit”, mit der er den Song Stamford ankündigte. So war ich in seinem Blickfeld halt die einzige, die sich mitfreute ;-)

Das Album ist ein einziger feucht-fröhlicher Kneipenabend, und darauf wird man bereits im Intro eingestimmt:

So pick up your glass now with me and sing your hearts out loud
Tonight we forget our problems and in the mornig we can work them out

Aber wenn ich mal einen Tipp geben darf: Wem das Album gefällt, der sollte sich Rob Lynch mal live geben. Und sich hinterher am Merch-Stand mit ihm unterhalten und fürs Foto in den Arm nehmen lassen. Dann grölt ihr hinterher vielleicht auch: “No, no, no, it’s not the end of the world.”

Ich wünsche dem jungen Engländer auf jeden Fall viel Erfolg und eine wachsende Fangemeinde.

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Cool, cooler, Kool (Savas)

GrafikKool Savas, ist das nicht dieser Rapper? Was kommt denn jetzt? Irgendwelches Zeug reden, während im Hintergrund Musik läuft, das kann doch jeder. Außerdem nehmen diese Typen doch sowieso alle Drogen. Das habt ihr doch gedacht, gebt es zu. Denn ich gehe mal nicht davon aus, dass sich in meiner Leserschaft viele Deutschrap- oder Hip Hop-Fans befinden. Über die Inhalte kann man auch durchaus geteilter Meinung sein, aber darum soll es hier auch gar nicht gehen.

Montag, 04. November 2013

Bisschen Nachhilfe gefällig? Die “Musik im Hintergrund”, das sind die Beats auf die gerappt wird und nicht umgekehrt. Und die Rapper reden auch nicht einfach irgendwas, die überlegen sich schon ziemlich genau, was sie auf die Beats rappen und wie. Denn was sich für ungeübte Ohren alles gleich anhört, hat seine ganz eigene Systematik. Es kommt ganz darauf an, auf welchem Takt man anfängt, ob und wo Pausen eingebaut werden, und auch, dass man überhaupt im Takt bleibt.

Probiert das mal selber!

Habt ihr das mal versucht? Ein paar Zeilen schreiben oder aus ner Zeitung oder nem Kinderlied nehmen, und dann versuchen, die in einem Rhythmus auf einen Beat zu sprechen, ohne dass ihr völlig neben dem Takt liegt? Macht das mal und nehmt es auf. Ich schwöre euch, das Ergebnis der ersten Versuche fördert den Respekt vor den Rappern und HipHoppern. Das fängt schon mit der Länge des Textes und der Anzahl der Silben an. Meist sind es sog. Sechzehner, die auf vier mal vier Takte (häufig im 4/4-Takt) passen müssen. Kool Savas hat es in einem Juice-Interview von 2012 schön auf den Punkt gebracht:

Ich sehe Rap-Verses wie Zahlen und Punkte, wie in der Matrix. Das ist keine Lüge. Ich wusste früher nicht, warum mir MC Eiht, Ice Cube oder Too $hort gefallen. Schon bei N.W.A. hab ich verstanden: Okay, die machen am Anfang einen kurzen Satz, dann eine Pause und dann einen langen Satz. So hat es angefangen. Seitdem sehe ich vor meinem inneren Auge immer den Takt: Bumm-tschack-bumm-bumm-tschack. Und dazwischen in Punkten und Zahlen die Wörter und Silben. Das ist Mathematik.

Mathe. Und schon habe ich noch mehr Respekt davor ;-) Aber immerhin ist es die Art von Mathematik, die ich nachvollziehen kann, weil es dabei um Muster geht.

Sex & Drugs & Hip & Hop

Wieso ich hier heute darüber rede? Einfach, weil ich über o.g. Interview gestolpert bin und es gut finde, wenn mal mit Vorurteilen aufgeräumt wird. Natürlich spielen Drogen in der Rapszene (überhaupt bei Musikern und Kreativen) durchaus eine Rolle. Das zu leugnen wäre albern. Daher freut es mich zu lesen, dass ausgerechnet eines der Aushängeschilder der Szene damit nichts am Hut hat, z.B. weil er erlebt, wie Gras, etc. seine Kumpels verändert.

Nun ist Kool Savas auch mittlerweile 38 und würde heute nicht mehr solche Texte schreiben wie Lutsch mein Schw*nz (ihm war bei TV Total schonmal ziemlich unangenehm darauf immer noch angesprochen zu werden), aber irgendwie gehört das zur Entwicklung; schließlich wurde Rap von wütenden Jugendlichen erfunden. Oder, um es mit seinen Worten zu sagen:

Aber als Jugendlicher hat man ohnehin eine Macke. Ich habe neulich gelesen, Wissenschaftler hätten herausgefunden, dass bei pubertierenden Jugendlichen im Kopf die gleichen Dinge vorgehen wie bei Verrückten. Die Hormone machen, was sie wollen.

Das kann ich aber mal voll und ganz unterstreichen. Ich sag meinen Kindern das immer in gemäßigter Form, nämlich dass die Pubertät die Hirne in eine Baustelle verwandelt, auf der alte Verbindungen rigoros gekappt und neue geknüpft werden. Ver-rückt in des Wortes wahrer Bedeutung. Das kann die Persönlichkeit total verändern. Es kann auch dazu führen, dass man totalen Mist baut und Dinge tut, für die man sich zehn Jahre später echt nur noch an den Kopf fassen kann. Leben eben.

Ich bin auf Kool Savas übrigens erst 2011 durch ein Feature (“King Size”) mit dem Schweizer Rapper Bligg so richtig aufmerksam geworden. Über Bligg hatte ich hier mal was geschrieben.

Platzhirsch, Baby!

Bei King Size wird auch nochmal deutlich, dass es im Rap oft darum geht, wer der Größte ist. Das ist ja ein spezifisches Männerproblem (sooo many Testosteron-Möchtegern-Alphatierchen) weshalb es auch nicht gerade viele bekannte Frauen in der Szene gibt. Und je jünger desto dringender wollen die Kerle eben der angesagte Hirsch sein. Oder, wie Peter Fox singt:

Schönes Ding, dass ich der angesagte Affe bin.

Über K4 sind hier dann im Laufe des letzten Jahres diverse CDs von Kool Savas im Haus gelandet, und spätestens seit seinem Projekt XAVAS mit Xavier Naidoo und dem Album Gespaltene Persönlichkeit*, ist er auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden.

Und hier nochmal der Link, falls ihr Lust bekommen habt, mal das komplette Kool Savas Interview zu lesen.

 

 

Nix verstanden? Hier sind die Lyrics zu King Size, allerdings ohne Übersetzung aus dem Schwiizerdüütschen.

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Grüße an alle Homies ;-)
Petra


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