re:publica 2013 live -Tag 2

Mein Introtext ist verschwunden . Egal, re:publica-fast-Liveblogging (ich komm gar nicht hinterher), Tag 2

Dienstag, 07. Mai 2013

Tag 2, 7. Mai 2013
((Heute nicht umgekehrt chronologisch,  das fand ich leseunfreundlich gestern, zumindest, wenn man am Schluss alles zusammen lesen möchte. Wenn ihr nach Updates gucken möchtet, müsst ihr heute dann bitte runterscrollen)

11:45 Uhr, endlich in der Station Berlin. Vorher noch Küchenschrämke abgebaut und Handwerkern hinterhertelefoniert. Und wie gestern schon, war niemand zu sehen, obwohl 5.000 Leute hier rumrennen.

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Ich schrub es im letzten Jahr schon: Station Berlin ist das alte Postamt 77 am Gleisdreieck, wo ich als Studentin Pakete sortiert habe. Als re:publica-Location gefällt es mir aber besser ;-)

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Ich fand dann aber doch, nämlich meine Romberg-Mädels von Balkontosen und Cactus Pravtice. Aber bevor ich davon erzähle und das Foto hochlade, und mit wem ich eine angeregte Unterhaltung hatte, muss ich jetzt dringend was futtern! Bis gleich!

So, im stehend in der Futterschlange bloggen geht auch :-)

Also jetzt das versprochene Foto:

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Cactus-Practice, Balkonrosen und Bauerngartenfee (also ich, wer das noch nicht weiß)

Eigentlich bin ich ja nur dort hinauf gegangen, um für euch mal den Hof der Station Berlin von oben zu fotografieren:

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Als ich ankam, hatte ich noch das getwittert:

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Im Hof tauchte sie dann auch noch auf:

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Freundlicherweise hat mir dann Sara Kuttner herself wieder in Erinnerung gebracht, wie “Dings” nochmal heißt:

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———- to be continued, jetzt erstmal live von der Yarnbombing-Session: Wie Internet das Crafting verändert und Crafting das Internet verändert.—-

Für mich, die ich in den 80ern in der Schule, im Hörsaal, stehend an der Bushaltestelle, etc. gestrickt habe, ist es mehr so ein Dėja vu ;-) Und auch mit Yarnbombing / Guerillaknitting habe ich mich schon befasst. Daran sieht man schon, dass “Handarbeiten” zunehmend im öffentlichen Raum stattfindet.

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Foto: Kiki Haas und Daniela Warndorf, Stage 5

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Foto: Daniela Warndorf

Daniela hat im Rahmen des Craftings auch Social Commerce Plattformen wie Etsy, Dawanda, Spreadshirt vorgestellt.

Kiki geht intensiver auf Ravelry ein:

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Ravelry ist eine riesige Crafting-Community, im Grunde ein Facebook für Stricker, Häkler, Näher, etc., hab jetzt keine Lust auf Gendersprech.

Der Handarbeitsmarkt legt jedenfalls stark zu - da gibt es offenbar noch viel zu verdienen. Durch das Internet wird die Nachfrage angeheizt, weil auch immer neue Techniken auftauchen und ggf. spezielles Material erfordern

Bei der Frage, wo über das Crafting berichtet wird, ist interessant, dass die Leute, die 10 bis 20 Jahre stricken, die sind, die in ihren eigenen Blogs darüber berichten. Die Neu-Crafter nutzen eher Facebook, Pinterest, etc

Bei der nächsten Session auf derselben Stage haben die Veranstalter die Beliebtheit unterschätzt: Stage 5 war völlig überfüllt. @karrierebibel Jochen Mai (der sich zum Vorjahr optisch ziemlich verändert hat, by the way, interesting, hat jetzt ne charmante Öko-Optik, und ich komme mir grad vor wie ne Klatschreporterin, haha) und @punktefrau berichteten über Bewerbung 2.0. Kreative Onlinebewerbung halt, die Christine (Nachnamen muss ich gleich nochmal nachgucken) selbst durchexerziert hat:

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Foto:Christine @punktefrau, Jochen Mai @karrierebibel

Sehr viel Info in sehr kurzer Zeit, ich komme kaum hinterher. Das muss ich dann höchst unlive später nochmal zusammenfassen.

re:publica 2013 live

Es ist wieder Zeit für meine Lieblings-Bloggerkonferenz re:publica, und ich dachte, ich lasse euch mal live dran teilhaben, falls das so klappt, wie ich mir das denke. Ganz persönliche Eindrücke nur, also erwartet nichts Weltbewegendes ;-)

Montag, 06. Mai 2013

Tag 1, 6. Mai 2013
(umgekehrt chronologisch, wenn ihr von Anfang an lesen wollt, müsst ihr ein bisschen scrollen)

18:00 Uhr, wieder zu Hause. Ich hab mich verkrümelt, so leid mir das tat, weil ich noch weiter ausräumen muss. Fazit meines ersten re:publica-Tages: Spät gekommen, früh gegangen, zwei Sessions rund um mein Lieblingsthema YouTube - ich bin zufrieden. Ein Satz, der mir auf dem Nachhauseweg in den Kopf kam: Die re:publica und die gesamte Internetwelt hat auf gewisse Weise ihre Unschuld verloren. Vielleicht ist das nicht neu, aber dieses Gefühl machte sich heute diffus in mir breit.

Morgen geht es mit der Live-Berichterstattung weiter. Ihr dürft in den Kommentaren gerne was dazu sagen - ich würde mich freuen!

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16:00 bis 16:45 Uhr. YouTube macht die Stars von morgen, u.a. mit re:publica-Mitorganisator Johnny Häusler, aka @spreeblick, sowie Christoph Krachten von @clixoom. Müsste gleich losgehen. Ich bin inzwischen bei Stage 2 weiter nach vorne gewandert.

Cool, Amy (Diamond of Tears), Simon (Ungespielt) und Florian (LeFloid) von YouTube sind auch hier:

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Johnny meint, es wäre schwierig gewesen, erfolgreiche YouTuber aufs Podium zu bekommen, weil sie “vor so vielen Leuten” nicht reden könnten. LeFloid hat z.B. 690.000 Abonnenten. Aber allein vor der Kamera ist halt tatsächlich anders, als vor mehreren hundert Leuten in einem Saal. Ich mag übrigens beides ;-)

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Bisschen unscharf, aber die iPad-Kamera kommt mit Dämmerlicht und Zoom nicht so allerbestens klar.

Natürlich geht es in der Diskussion auch um Abonnentenzahlen (s.o.), Clickzahlen, und die Anzahl der Kommentare. Positive Kommentare sind eher selten, da klicken die User einfach einen Daumen hoch,  aber die Hater und Idioten machen sich eher die Mühe, zu kommentieren.

LeFloid: “Zahlen sind Feedback. Man sieht, feiern die Leute, was ich mache oder muss ich an der Interaktion mit den Zuschauern was ändern?”

Auch schön: Simon schrieb auf seinem Let’s Play Kanal, dass er “auf so ner Bloggerkonferenz” sei, und er wolle einen Ausschnitt aus nem Minecraft-Video nehmen, aber “die harten Sachen muss ich rausschneiden, da sind fast nur Erwachsene.” :-D

16:35 Uhr, Christoph Krachten ist jetzt auch auf dem Podium. Er macht ja nicht nur den Clixoom-Kanal, sondern auch das Netzwerk Mediakraft, mit dem er mittlerweile 130 Millionen Klicks im Monat für die Network-Mitglieder generiert

Johnny erinnert an eine alte re:publica, wo man im Panel “Geld verdienen mit Blogs” vier Stunden drüber stritt, ob man ein Banner aufs Blog packen darf, oder ob das Geldverdienen mit Blogs grundsätlich böse ist. YouTube ist da jetzt ne andere Größe und ich persönlich hoffe sowieso, dass endlich mal klar wird, dass Arbeit (und Bloggen / Vloggen IST Arbeit) auch bezahlt werden sollte. Wobei auch auf YouTube anfangs alle rumheulten von wegen, “du hast dich verkauft, du bist nicht mehr real” was jetzt in “Ey, du bist jetzt im Netzwerk, du hast es geschafft!” (Simon) umgeschlagen ist. Entbehrt nicht einer gewisen Komik.

“Die Leute wollen ihre Videos sehen, am besten bitte immer an einem bestimmten Wochentag und schön aufwändig produziert, aber sie wollen nicht wissen, dass die YouTuber für diesen Aufwand auch bezahlt werden und meckern über Prerolls” (LeFloid).

Zuschauerfrage: “Wie kommt man in ein Netzwerk hinein?” Antwort: “Entweder man bewirbt sich bei einem der Netzwerke per Formular, oder man wird angesprochen.”

Zuschauerfrage: “LeFloid, deine Themen landen bei uns am Abendbrottisch (vergewaltigte Frauen, etc.). Bist du dir der Verantwortung bewusst?” Ist er.

Frage an alle: “Wird YouTube euer Zuhause bleiben, oder wartet ihr auf den Sprung ins Fernsehen?” Grundsätzlich sehen alle drei YouTube als ihre Heimat. Simon hat seit drei Jahren selber nicht ferngesehen, weil man sich seine Programme da nicht aussuchen kann. Amy würde TV bestenfalls als Zusatzeinnahmequelle sehen.

Der andere Netzwerk-Mensch (Name nicht mitbekommen) denkt, dass vieles Hand in Hand geht und sehr viele junge Leute mit unglaublichem Wissen heranwachsen. Und Christoph fragt, wieso man ins Fernsehen soll, wo auf YouTube mehr Leute zusehen ;-)

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14:45 bis 15:45 Uhr, ich muss natürlich zu den YouTube-Sessions. Nachdem wir (@frau_brecht, @watson_works und ich) uns mit aus den Restaurant geklauten Stühlen in die letzte Reihe von Stage 2 gemogelt. Betram Gugel und Markus Hündgen reden über YouTube zwischen Wildwest und Goldgrube, wobei Markus (@videopunk) via Livestream aus Düsseldorf zugeschaltet ist. Zunächst wird mit Vorurteilen über YouTube aufgeräumt. Ich wusste es natürlich, aber wusstet ihr, dass YouTube das größte Social Network ist? Größer aus Facebook. Als ich 2009 damit anfing, war mir noch gar nicht bewusst, dass es nicht nur Videos dort gibt, sondern dass es eine eigene Community ist, mit sehr speziellen Mechanismen.

Markus Hündgen- YouTube-Session

Analog zur Entwicklung im TV gibt auch YouTube Sendern Geld in die Hand, damit sie Webvideoinhalte produzieren. Leider haben viele von denen das YouTube-Prinzip nicht verstanden. Klassische TV-Programme funktionieren dort nicht, und das müssen die Sender erst lernen.

Fühle mich ertappt, bei dem “Hallo Leute!” / “Hi meine Lieben!”-Video-Einstieg-Zusammenschnitt unterschiedlicher YouTuber. Altbewährte Formate setzen sich eben wirklich durch. Kein Wunder, dass die Sender so unflexibel sind. Wir sind es ja auch ;-)

In der Session werden auch die (noch relativ neuen) YouTube-Netzwerke erklärt. Die Netzwerke helfen einzelnen YouTubern dabei, bekannter zu werden, weil das alleine kaum noch zu schaffen ist. Hinter allem stehen natürlich Werbetreibende und das entsprechende Geld. Netzwerke haben die Connections zu den Werbekunden und unterstützen auch die Channels / Videos bei der Produktion. Ich hatte ich auch mal grob mit YouTube-Netzwerken beschäftigt, und von da hab ich mitbekommen, dass man sich in dem Fall entscheiden muss: YouTube-Partner sein oder einem Netzwerk beitreten. Netzwerke bieten auch Hilfen bei sog. Strikes, also wenn Videos wg. Contentverletzungen abgestraft werden. Nach 3 Strikes fliegt man raus und kann auch am Monetarisierungsprogramm nicht mehr teilnehmen. Blöd für diejenigen, die von YouTube leben.

Zuschauerfrage:“Was muss eine Regierungsorganisation tun, damit ihre Videos erfolgreich werden?” Antwort: “Zunächst einmal muss sie interessante Inhalte bereitstellen.” Gelächter :-)

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14:15 Uhr, noch immer in keiner Session gewesen.  Mit @frau_brecht und @VolkerGoebbels an die Futterschlange gestellt, und kaum eine halbe Std. später hatten wir Spagetti mit Hähnchen und Currysauce bzw. Penne mit Flusskrebsschwänzen und Mozzarella. War lecker!

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13:20 Uhr, @kaltmamsell hat mich aufgegabelt und aus dem Gespräch entwickelte sich eine Idee für ne Session in 2014, die sie gleich @tknuewer vorstellte. @fiene stand auch dabei. Ich krieg Hunger, aber die Schlange ist jetzt gigantisch.

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12:45 Uhr, ich bin endlich angekommen. Wegen unserer Sanierung musste ich noch Dinge klären und weitere Sachen aus dem Haus schleppen. Aber wenn es danach ginge, könnte ich diesmal überhaupt nicht an der #rp13 teilnehmen, wie der offizielle Twitter-Hashtag für die Veranstaltung heißt.
Ich begab mich erstmal zu den Sitzgelegenheiten, die 2012 als “Affenfelsen” bekannt geworden waren. Ich habe genau niemanden getroffen, den ich kannte, obwohl viele “meiner” Leute hier sind. Sitzen wohl alle in den Sessions. Höre / lese Reaktionen der Session “So nutzen Kids das Web”. Hatten sich wohl viele Leute anders vorgestellt, die Veranstaltung. Langsam füllt sich der Futterraum.

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Friederike - Berlin, Tauentzienstraße

Dienstag, 15. Mai 2012

RiekeTauentziehn500

Foto: Petra A. Bauer | Jacke: Primark (London), Schuhe: Intersport Voswinkel

Woher kommst du?
Berlin. Ganz im Norden.

Wo gehst du hin?
Zu Peek & Cloppenburg.

Suchst du was Bestimmtes?
Ich brauche ein Kleid für den Abiball.

Bist du allein unterwegs?
Meine kleine Schwester und meine Mutter sind dabei. Irgendjemand muss das Kleid ja schließlich bezahlen (lacht).

Was macht ihr danach?
Ne Kleinigkeit essen und dann weitershoppen. Schuhe für den Ball brauche ich ja auch noch.

RiekeTauentziehn2_500

“Geh doch endlich an dein Handy!”

dachte ich gestern am Tauentzien, als ein Dudelsack-Klingelton einfach kein Ende nahm. Kurz darauf musste ich an den Vortrag von Felix Schwenzel auf der re:publica denken, der in der Gleichung gipfelte: Virtualität gleich Realität. Auf der Kreuzung stand nämlich ein leibhaftiger Dudelsackspieler.

Mittwoch, 09. Mai 2012

Dudelsack-Män500

Zugeflauscht auf dem Affenfelsen

re:publica 12 Die Tage 2 und 3 der diesjährigen re:publica waren geprägt von Treffen am "Affenfelsen", den treppenförmigen Gebilden in der Mitte der großen Halle, die zum Meet & Greet mit alten und neuen Bekannten einluden. (Hier geht es zu Tag 1)

Montag, 07. Mai 2012

Natürlich habe ich auch einige Sessions besucht, aber die Zwischenzeit war geprägt vom Gespräch mit netten Menschen. Und nett waren sie echt alle (siehe ganz unten)!

Und die Stimmung war riesig:

Seifenblasen

V.l.n.r.: @babsannette @writingwoman  @claudine, abgeschossen von @Buchkolumne

Ich startete den zweiten re:publica-Tag mit Social TV – Trends and Visions. Es traf sich gut, dass ich sowieso noch nicht ganz wach war, denn im Prinzip war es eine Werbeveranstaltung für nacamar, die im Livestreaming-Sektor unterwegs sind. Der Vortragende, Uwe Schnepf, trat allen Ernstes in Anzug und Krawatte auf. Auf der re:publica! Kleiner Tipp: beim nächsten Mal vorher informieren, um was für eine Veranstaltung es sich handelt, zu der man eingeladen ist ...

Es wurde u.a. ein Second Screen vorgestellt, mit dem man sich auf dem Fernseher während einer laufenden Sendung, mit anderen Menschen austauschen kann, die gerade dieselbe Sendung sehen. Äääähm, gab es da nicht was ...?

socialTV

Danach ging ich zu Let’s streit - Wer darf mich wie tracken? mit Stephan Noller und Fallk Lüke. Eigentlich war das alles ganz unaufgeregt. Cookies scheinen eine relativ große Akzeptanz zu genießen und manche wünschen sich Anwendungsmöglichkeiten wie: “Wer mit diesem Hotel nicht zufrieden war, fand auch dieses und dieses Hotel scheiße” um sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen.

Auf Foodblogs - Verfall oder Rettung der Esskultur hatte ich mich schon vorher gefreut - nicht nur, seit meine Tochter angefangen hat zu foodbloggen.

foodblogs1

Die Runde, bestehend aus Stevan Paul, Sebastian Dickhaut, Nicole Stich und Vijay Sapre, wurde sympathisch moderiert von Inés Gutiérrez, den meisten vermutlich besser bekannt als Kaltmamsell. Ob bloggende Köche, die Kochbücher schreiben, kochende Blogger, die Kochbücher schreiben, bloggend kochende Zeitungsherausgeber - alle lieben was sie tun. Die Blogger können allerdings wieder mal nicht davon leben, siehe mein Posting zu Tag 1 (Sascha Pallenbergs Session).

foodblogs2

V.l.n.r.: Vijay Sapre, Sebastian Dickhaut, Inés Gutiérrez, Nicole Stich, Stevan Paul.

Interessant: Die einen essen besser und bewusster, seit sie foodbloggen, die anderen haben vor lauter Arbeit weniger Zeit gut zu essen. Das war zu befürchten ;-)

Den Rest des zweiten Tages verbrachte ich mit Gesprächen am Affenfelsen und begann den nächsten Tag mit einer Veranstaltung zum Thema Blogvermarktung. Nix Neues, keine neuen Ideen. Werbemöglichkeiten in Printmedien werden weniger, so dass die Werbewirtschaft die Blogger entdeckt hat, und einige setzen sogar mehr auf die Relevanz des Blogs als auf die Reichweite.

Dazu habe ich hier eben aus besonderem Anlass (jemand wollte mal wieder ein Gratis-Posting) eine Menge geschrieben, jedoch verdient dies eindeutig einen eigenen Blogbeitrag, daher habe ich es hierhin ausgelagert: Geld verdienen mit Blogs in Deutschland.

Soylent Green, äh, the Internet is people! war ein unterhaltsamer Vortrag von Felix Schwenzel, u.a. darüber, dass Kontrollverlust bereits bei der Bratwurst beginnt und Realität und Virtualität eigentlich dasselbe sind.

Ein echtes Highlight war der Auftritt von @Regsprecher, dem Regierungssprecher Steffen Seibert, der sehr locker über die Social Media Nutzung der Bundesregierung sprach und dabei “mehr Sympathiepunkte für die Regierung gesammelt hat, als diese in den letzten gefühlt hundert Jahren”, wie e13KiKi im Hinausgehen feststellte.

Lobend erwähnen möchte ich die Indische Lammcurry-Suppe, die das Catering gezaubert hat - ein großer Napf für 3,- Euro und noch leckerer als die Gulschsuppe an Tag zuvor. Alle Helfer und sogar die Leute von der Security machten einen total entspannten Eindruck, wie in jedem Jahr bisher. Vielen Dank dem Team um Johnny Häusler, das “meine” bisher beste re:publica (es war meine dritte) auf die Beine gestellt hat. Die Location wünsche ich mir fürs nächste Jahr wieder, mitsamt Affenfelsen und den floating Monoblocks, die man überall mit hin nehmen konnte und so IMMER einen Sitzplatz bekam, egal wie voll die jeweilige Veranstaltung war. Station-Berlin schon deshalb (abgesehen von meinem Nostalgieflash, weil ich dort vor über 25 Jahren Pakete von Zühgen in Rollcontainer gepackt habe), weil nebenan dieses geniale Parkhaus Gleisdreieck liegt, sodass ich ohne Parkplatzsorgen dort aufschlagen konnte. Der gleichnamige der U-Bahnhof ist noch näher. Es muss echt nicht immer Mitte sein - Berlin hat auch andere Bezirke :-)

Und diese Idee ist gut:

augmentedreality

aber ich werde mir wohl doch der Einfachheit halber einen Satz T-Shirts mit meinem Twitternamen anfertigen ;-)

Rund 4.000 Menschen nahmen an der re:publica 2012 teil, und ich konnte nicht mal mit 1% von allen reden. Manchmal reichte es gar nur zu einem “Wir sehen uns noch!”  Wer sich sicher ist, mit mir geplauscht zu haben und sich auf folgender Liste nicht findet, möge nicht beleidigt sein - mein Gedächtnis ist saumäßig. Oder ich kannte den Namen nicht. Ich bin eh schon stolz, dass mir so viele wieder eingefallen sind. Beim nächsten Mal mache ich die Liste gleich vor Ort *g* Auf jeden Fall habe ich mich gefreut, mit euch allen IRL das Blogger-Klassentreffen 2012 zu zelebrieren ;-)

CU next year!

 

 

 

Heute in Aarau, CH

Ich führe meinen neuen Hut spazieren :-)

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Petra in Aarau, CH | 12. Oktober 2011

Früher hatte ich diverse Hüte, die ich gerne und oft getragen habe. Meine Eltern sagten immer, ich hätte ein “Mützengesicht”. Den Spruch fand ich immer grässlich, demzufolge habe mich heftig geweigert Mützen zu tragen, egal, wie kalt es war. Die Trotzphase hörte nie auf. Obwohl ich natürlich insgeheim zugeben musste, dass mir Mützen tatsächlich stehen ;-) Und Hüte auch.

Als wir heute Aarau besucht haben, begegnete mir ein Hut, der im Originalzustand nicht unbedingt mein Stil ist, aber nachdem ich die vordere Krempe Pete-Doherty-like (ich hätte auch sagen können, Jan-Josef-Liefers-like) hochgeklappt hatte, musste er mit :-) Ich glaube, ich gehe nun wieder öfter “oben mit”.

Hinterher noch Tres Tapas (Oliven, Chorizo, Hummus) im Gossip - so kann man mich satt, zufrieden und glücklich machen :-)


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