Ich bin berechenbar. Nojo.

Mittwoch, 01. März 2006

Erstmals am frühen Vormittag am Flughafen gewesen. Ich habe ziemlich über die Taxischlange gestaunt, die sich vom Saatwinkler Damm bis zum TXL-Flughafenparkplatz zog und die komplette rechte Spur dicht machte. Muss wohl an der Tageszeit gelegen haben. Sah jedenfalls aus, wie hier.

Ich hab mal gelernt, dass Taxifahrer eine besondere Lizenz brauchen, wenn sie am Airport stehen wollen. Angesichts dieser Massen muss es sich wohl lohnen.

Diverse Flieger spuckten Businessmenschen aus, dunkel gewandet, z.T. mit Handy am Ohr, alle irgendwie austauschbar.
Dann kam noch so ein dunkelmanteliger Businessmensch, das war meiner, der ist nicht austauschbar, und ich hab ihn auch sofort erkannt *g*
Er hatte nach mir Ausschau gehalten, obwohl ich ohne Ankündigung dort war.

Nach kurzer Tour durch die Stadt ging es raus in die brandenburgische Pampa. Ich hatte vergessen, einen Gutschein bei Pflanzen-Kölle zu besorgen.
Obwohl ich schon drei oder viermal dort war, ging es mir, wie bei der Premiere: Ich fuhr die B 96 Richtung Oranienburg und dachte immer: Irgendwo hier muss es doch nun endlich mal kommen…

In Borgsdorf (Pampa, ich sag es ja) wurde ich dann fündig. Kölle stand immer noch auf der rechten Straßenseite. Gutschein gab es zum Glück gleich an der Information, so kam ich nicht in Kauf-Versucheung.

Auf dem Rückweg bin ich dann den Weg über Velten und Henningsdorf gefahren. Durchaus nicht unbeabsichtigt, dennm ein nächster Krimi spielt in Brandenburg, und ich bin auf der Suche nach Inspiration.

Links der Strecke, noch Borgsdorf, größere Gebiete, die ein perfektes Setting für einen Film über die letzten Kriegstage abgeben würden: Unverglaste Fensterlöcher sahen mich anklagend an. Eingestürzte Dächer, von Unkraut überwuchert, und Fassaden, bei denen man nicht mehr von "abgeblättert" sprechen konnte, da der Putz stellenweise in großen Fladen von der Haushaut veschwunden war, ähnlich wie auf meinem sonnenverbrannten Rücken anno 1968, als ich mir, anstatt Mittagsschlaf zu halten, die "Pelle" abzog (sorry, ich war grad vier Jahre alt damals, und Sonnencreme war noch nicht erfunden oder so).
Dazwischen, wie Aliens, zwei bunte Häuser, frisch herausgeputzt, eines in Blau und eines in Gelb.

Rechts der Strecke kahle Baumsoldaten, eng zusammengedrängt gegen den Wind, um die leeren, wintergraugrünen Weiden zu schützen.

Dann der letzte Streckenabschnitt, auf dem ich wegen gesperrter Straße bestimmt seit einem Dreivierteljahr nicht mehr war, obwohl das Ganze in rd. 1,5 km von hier beginnt. Oder endet, ich fuhr ja nach Hause.
Die Bauarbeiten dürften etwa seit einem halben Jahr abgeschlossen sein *g*
Und nun ist meine Angstallee (auf der schmalen Straße kam mir IMMER in der Kurve ein LKW entgegen) so breit, dass ich keine Schweißausbrüche mehr bekomme. Dankesehr.


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