Von gestern und vorgestern
Sonntag, 19. März 2006
Bin bei WP nicht reingekommen, daher heute die Postings von gestern und vorgestern:
3/18/2006
Wieder da
seit heute Morgen um kurz nach drei. Noch nicht wirklich wach, daher Messebericht und alles zur Lesung im Café Tatort, wenn ich wieder unter den Lebenden weile ![]()
Nur soviel: Es war toll
3/17/2006
Schmerzende Füße
hab ich mir hier eingehandelt, am zweiten Tag der Leipziger Buchmesse, und ich bin schon ziemlich froh, dass ich endlich einen Sitzplatz vor einem der wenigen PCs gefunden habe.
Vorhin bei der Lesung von Else Buschheuer reingehört, ansonsten viele Kontakte geknüpft, alte gepflegt und reichlich geflirtet, was bei der Masse an attraktiven Männern hier, wirklich nicht schwer fällt.
Meine Werbung hat mir interessante berufliche Perspektiven eröffnet - mal schauen was daraus wird.
Gestern Abend bei der Autorenlounge der Agentur Gorus gewesen. Interessante Vorträge gehört, u.a. von Bernd Röthlingshöfer, den ich auch endlich mal persönlich kennen lernen durfte. Wenig Schlaf gehabt, mich heute Morgen richtig verkatert gefühlt, obwohl ich weder nenneswert was getrunken habe, noch jemals einen Kater bekomme.
Die typischen Messe-Malaissen halt.
So, jetzt muss ich die Zeit bis zur Lesung irgendwie herumbringen. Zum Glück habe ich den Weg zum Café Tatort schon nachvollzogen - ich hätte das im Dunkeln sonst nicht gefunden.
Lesung
Mittwoch, 15. März 2006
Wer zuletzt lacht, lebt noch
Freitag, 17. März 2006, 21:00 Uhr
im Café Tatort
Käthe-Kollwitz-Str. 15
04109 Leipzig
Messekram
Mittwoch, 15. März 2006
Hatte ich erwähnt, dass ich tierisch vergesslich bin?
Ich hab mir gerade eine Liste gemacht, wAs ich unbedingt so zur Messe mitnhmen muss. Habe schon 16 Punkte (ohne den üblichen Klamottenkram, nur Messerelevantes). Und doch, denke ich, ich habe sicher etwas vergessen. Achja, klar, LESEBRILLE! Die brauche ich ja leider inzwischen…
Was noch? Was nehmt Ihr üblicherweise auf die Buchmesse mit? Ich mach das ja nciht zum ersten Mal, aber vielleicht findet Ihr ja etwas, das mich kräftig gegen die Stirn schlagen lässt, nach dem Motto, wie konnte ich das nur vergesssen?
Und wen von euch treffe ich dort?
Bin zufrieden mit mir
Freitag, 10. März 2006
Wieder viel für Akquise getan; sieht gut aus.
Unterwegs musste ich Zeit totschlagen und habe mich in ein DUNKIN´DONUTS gesetzt; ich war der einzige Gast, und der Typ am Tresen war sehr zuvorkommend. Ob er mir einen Aschenbecher für die Zigarette danach bringen solle.
Ich habe dankend abgelehnt und mich sehr über "die Zigarette danach" beömmelt *g*
Wenn ich alleine in einem Restaurant oder eben sowas wie dem Donuts-Ding sitze, hole ich meist was zum Schreiben heraus. Und schau an, plötzlich fiel mir jede Menge Zeug zum geplanten Brandenburg-Krimi ein. Outlook hatte mich heute sehr vehement daran erinnert, dass ich endlich einige Ideen und einen Arbeitstitel dafür finden muss, aber mir fiel zu Hause rein gar nichts ein. Und dort purzelten die Ideen nur so - bis auf den Arbeitstitel, aber den kriege ich schon noch hin.
Was mal wieder bestätigt, dass Kreativität gelegentlich Tapetenwechsel benötigt.
Und das reimt sich fast *g*
Nun darf ich bloß morgen nicht vergessen, dass ich mit den Mädels auf das Annett-Louisan-Konzert gehe; das war mir schon wieder entfallen….
Amsterdam
Donnerstag, 02. März 2006
sieht nett aus, soweit ich das anhand diverser Fotos burteilen kann. Zwei davon hier:

Wirkt sehr inspirierend; so, als ob ich da mal hin müsste und mir sofort tonnenweise Schreibideen kämen.
Bisher fiel mir zu Amsterdam bloß immer Folgendes ein (was auch leicht mal für ganz Holland stehen kann):
- Grachten
- Tulpen
- Coffeshops
- Schaufenster mit halbnackten Damen darin
- Barocco (Film mit Isabelle Adjani und Gérard Dépardieu)
- Käse
- Frau Antje (brauch ich jetzt nicht wirklich *g*)
- dass ich noch nie in Holland war
Ihr seht, heute ist mein Assoziier-Tag
~~~ Song (im Kopf): Wenn der Frühling kommt, dann schick ich dir Tulpen aus Amsterdam
Danke, M.
Ich bin berechenbar. Nojo.
Mittwoch, 01. März 2006
Erstmals am frühen Vormittag am Flughafen gewesen. Ich habe ziemlich über die Taxischlange gestaunt, die sich vom Saatwinkler Damm bis zum TXL-Flughafenparkplatz zog und die komplette rechte Spur dicht machte. Muss wohl an der Tageszeit gelegen haben. Sah jedenfalls aus, wie hier.
Ich hab mal gelernt, dass Taxifahrer eine besondere Lizenz brauchen, wenn sie am Airport stehen wollen. Angesichts dieser Massen muss es sich wohl lohnen.
Diverse Flieger spuckten Businessmenschen aus, dunkel gewandet, z.T. mit Handy am Ohr, alle irgendwie austauschbar.
Dann kam noch so ein dunkelmanteliger Businessmensch, das war meiner, der ist nicht austauschbar, und ich hab ihn auch sofort erkannt *g*
Er hatte nach mir Ausschau gehalten, obwohl ich ohne Ankündigung dort war.
Nach kurzer Tour durch die Stadt ging es raus in die brandenburgische Pampa. Ich hatte vergessen, einen Gutschein bei Pflanzen-Kölle zu besorgen.
Obwohl ich schon drei oder viermal dort war, ging es mir, wie bei der Premiere: Ich fuhr die B 96 Richtung Oranienburg und dachte immer: Irgendwo hier muss es doch nun endlich mal kommen…
In Borgsdorf (Pampa, ich sag es ja) wurde ich dann fündig. Kölle stand immer noch auf der rechten Straßenseite. Gutschein gab es zum Glück gleich an der Information, so kam ich nicht in Kauf-Versucheung.
Auf dem Rückweg bin ich dann den Weg über Velten und Henningsdorf gefahren. Durchaus nicht unbeabsichtigt, dennm ein nächster Krimi spielt in Brandenburg, und ich bin auf der Suche nach Inspiration.
Links der Strecke, noch Borgsdorf, größere Gebiete, die ein perfektes Setting für einen Film über die letzten Kriegstage abgeben würden: Unverglaste Fensterlöcher sahen mich anklagend an. Eingestürzte Dächer, von Unkraut überwuchert, und Fassaden, bei denen man nicht mehr von "abgeblättert" sprechen konnte, da der Putz stellenweise in großen Fladen von der Haushaut veschwunden war, ähnlich wie auf meinem sonnenverbrannten Rücken anno 1968, als ich mir, anstatt Mittagsschlaf zu halten, die "Pelle" abzog (sorry, ich war grad vier Jahre alt damals, und Sonnencreme war noch nicht erfunden oder so).
Dazwischen, wie Aliens, zwei bunte Häuser, frisch herausgeputzt, eines in Blau und eines in Gelb.
Rechts der Strecke kahle Baumsoldaten, eng zusammengedrängt gegen den Wind, um die leeren, wintergraugrünen Weiden zu schützen.
Dann der letzte Streckenabschnitt, auf dem ich wegen gesperrter Straße bestimmt seit einem Dreivierteljahr nicht mehr war, obwohl das Ganze in rd. 1,5 km von hier beginnt. Oder endet, ich fuhr ja nach Hause.
Die Bauarbeiten dürften etwa seit einem halben Jahr abgeschlossen sein *g*
Und nun ist meine Angstallee (auf der schmalen Straße kam mir IMMER in der Kurve ein LKW entgegen) so breit, dass ich keine Schweißausbrüche mehr bekomme. Dankesehr.
- Was plane ich denn so?
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