Leipziger Autorenrunde auf der Leipziger Buchmesse 2015

Auf der Frankfurter Buchmesse war ich länger nicht mehr, u.a. weil diese häufig mit den Herbstferien zusammenfällt und wir dann mit der Familie unterwegs sind. Aber Leipzig, das ist eine Stunde 45 mit dem Auto entfernt und deshalb bin ich eigentlich in jedem Jahr dort - oft auch mit dem einen oder anderen Kind. Aber diesmal war die Familie im Olympiastadion (wo ich eigentlich auch sein wollte, Hertha gegen Schalke) und ich habe am Messesamstag an der Leipziger Autorenrunde teilgenommen. Twitter Hashtag: #lar15

Sonntag, 15. März 2015

Glashalle bei der Leipziger Buchmesse 2015. Foto: Petra A Bauer

Glashalle bei der Leipziger Buchmesse 2015. Foto: Petra A Bauer

Bei der Autorenrunde gibt es unzählige Tische mit Referenten zu unterschiedlichen Themen und interessierte Autoren, die sich auf die Tische verteilen.

Ich habe mich als erstes an den Tisch von Emily Bold gesetzt, die über ihren Weg zum Thema Selfpublishing berichtet hat. Sie hatte pinkfarbene Kugelschreiber und ebensolche Labellos als Giveaway mitgebracht, weil sie ganz richtig festgestellt hat, dass Messeflyer mit all den anderen Messeflyern ungelesen im Altpapier landen.

Außerdem verriet Emily: “Ich bevorzuge beim Schreiben die Missionarsstellung!” Das bedeutet: Sie schreibt in Word und benutzt Papyrus Author nur zum Überarbeiten.

Beim Tischgespräch mit Emily Bold. Foto: Petra A. Bauer.

Beim Tischgespräch mit Emily Bold. Foto: Petra A. Bauer.

Während Matthias Matting von der Selfpublisherbibel an meinem zweiten Tisch über Neuigkeiten im Bereich des Selfpublishing sprach, habe ich meinen Selfie-Stick ausgepackt und einen Teil der Autorenrunde von oben fotografiert.

Ich habe mich gefreut, endlich auch Wibke Ladwig live und in Farbe kennenzulernen, die ich als @sinnundverstand schon lange verfolge. Ihr Thema war Show, don’t tell - Storytelling in Social Media Weil man als Autor ja nicht auf Facebook als allererstes mitteilt, dass man ein Buch geschrieben hat und das jetzt alles sofort kaufen müssen ;-)

Tischgespräch mit Wibke Ladwig. Foto: Petra A. Bauer 2015.

Tischgespräch mit Wibke Ladwig. Foto: Petra A. Bauer 2015.

Die nächste Tischrunde habe ich ausgelassen und mich stattdessen in die Hölle der vollen Gänge auf der Messe gestürzt. Ich weiß schon, weshalb ich sonst nie samstags zur Messe fahre ...

Übervolle Leipziger Buchmesse 2015. Foto: Petra A. Bauer

Übervolle Leipziger Buchmesse 2015. Foto: Petra A. Bauer

Ich wäre beinahe zu spät zur 15:00-Uhr-Runde gekommen, weil einfach kein Durchkommen war. Ich bin für Schnelläuferspuren ;-)

Ich habe mich auch sehr gefreut, Zoe Beck zu treffen, weil wir es in Berlin irgendwie nie hinkriegen, uns mal zu sehen. Sie sprach über die Position von Autoren in Verlagen und wie man diese verbessern kann.

Zoe Beck über die Position von Autoren innerhalb ihres Verlags. Foto: Petra A. Bauer 2015

Zoe Beck über die Position von Autoren innerhalb ihres Verlags. Foto: Petra A. Bauer 2015

Die letzte Runde bestritt meine DeLiA-Kollegin Britta Sabbag. Es ging um mein Lieblingsthema: “Warum Prokrastination für Autoren wichtig sein kann”. Nun weiß ich, dass Britta im Schlafanzug schreibt und dass sie einen geschwätzigen Briefträger hat, der ihr verriet, dass Eckhard von Hirschhausen ihm auch immer im Schlafanzug die Tür öffnet :-D

Es waren noch viele Kollegen dort, die ich zumindest dem Namen nach kannte. Mit einigen habe ich auch kurz geplauscht, bei manchen habe ich jetzt erst gesehen, dass sie auch dort waren. Ich kenne die genaue Teilnehmerzahl nicht, aber ich sage mal: sehr viele ;-)

Hauptorganisator war wieder Leander Wattig, der Initiator von Ich mach was mit Büchern und zig anderen tollen Projekten. Das Catering-Team hatte ein Herz für Biertrinker und so stießen Leander und ich auf eine gelungene Veranstaltung mit dem passenden Getränk an ;-) Nach so vielen Stunden konzentrierten Zuhörens war das echt prima :-)

Leander Wattig und Petra A. Bauer. Ich habe leider vergessen, nach dem Namen der Fotografin zu fragen. Danke!

Leander Wattig und Petra A. Bauer. Ich habe leider vergessen, nach dem Namen der Fotografin zu fragen. Danke!

Es war sehr inspirierend und motivierend und ich komme gerne im nächsten Jahr wieder. Seid ihr dann auch dabei? Oder wart ihr dort und wir haben uns nicht gesehen?

Liebe Grüße

Petra

Roh-Manuskript Stand 20. März 2015:


18 Normseiten, 4.719 Zeichen

Auf dem Monte San Salvatore

Bisschen schief die Berge rund um den Luganer See, aber mit Kamera auf ner Jacke und Selbstauslöser passiert das schon mal. Aber dass ich mein #Hertha Trikot im Hotelzimmer vergessen hatte, das ist unverzeihlich. Kein Wunder, dass die Jungs von Bremen 2:0 auf die Mütze bekommen haben, sorry. Trotz allem hatten wir Spaß auf dem Monte San Salvatore.

Sonntag, 04. Mai 2014

Mit Hertha auf dem Monte San Salvatore, Lugano,  Tessin, Schweiz

Postkartenidylle

Ein Spaziergang durch Zürich. Und manchmal kommen dann solche Fotos dabei heraus. Limmat und Großmünster vor schneebedeckten Alpen.

Freitag, 18. April 2014

Zürich. Blick vom Lindenhof über die Limmat zum Großmünster. Im Hintergrund die schneebedeckten Alpen.

Skifoan

... weil Skifoan is dös leiwandste, wos ma si nua vorstölln kaan ;-)

Samstag, 25. Januar 2014

Petra A. Bauer auf dem Hochzeiger im österreichischen Pitztal

Foto: Michael Bauer, 2014

Also ICH hätte mir das bis vor einer Woche nicht wirklich vorstellen können. Also, dass Skifahren das Tollste ist, was man sich vorstellen kann.

Ich stand nämlich vor 30 Jahren zum letzten Mal auf Skiern, und die Reise endete mit einer fiesen Bänderdehnung im Knie, von der ich viel Jahre etwas hatte. Außerdem stand ich jedes Mal (ich war insgesamt fünf Mal auf Skireise) oben auf dem Berg und dachte: “Wieso tust du dir das immer wieder an?” Ich hatte nämlich immer Angst. Und wie.

Huh, das wird schnell, ha, Hilfe, Rücklage und schon steckte ich wieder kopfüber im Schnee. Gerne auch mal alle paar Meter, denn mit knapp 20 hatte ich noch viel weniger Kondition als jetzt. Trotz mittlerweile zugelegtem Asthma. Klar, irgendwann hatte ich auch so etwas Ähnliches wie den Parallelschwung gelernt. Und gerade, als es mir zaghaft Spaß zu machen begann, hatte ich den Unfall. Auf dem Korvatsch im Engadin. Danach hatte ich Skifahren zu den Akten gelegt und mich nicht mehr drum gekümmert.

Bis mein Liebster vor zwei Jahren schweizbedingt damit (nach noch längerer Pause als bei mir) wieder anfing und unsere Freunde fragten, ob wir nicht vielleicht ins Pitztal mitfahren wollten. Und da ich in 2013 lauter Dinge getan hatte, die ich nie zuvor getan hätte, habe ich leichtsinnigereweise zugesagt. Mit der Option, ggf. eben NICHT Ski zu fahren, sondern mich zu sonnen, zu wandern, was weiß ich.

Klar, dass ich keine Chance hatte. Am ersten Tag lieh ich mir die Ausrüstung für den nächsten Tag und machte den Termin für einen Personal Skitrainer klar. Da war ich noch mutig. Am nächsten Morgen war ich fix und fertig und felsenfest davon überzeugt, dass ich mir auf den ersten Metern alle Knochen brechen würde. Es kostete meinen Liebsten wirklich einiges an Tröstknuddels, bis er losgehen und mich meinem Schicksal überlassen konnte.

Joe, der Skilehrer, war fantastisch. Erst war ich am Babyhang, eigentlich fast waagerecht, dann der kleine Idiotenhügel. Und fiel nicht hin. Tags drauf fuhren wir ganz nach oben, und auch da bekam er mich unbeschadet hinunter. Tja, und danach (dann ihne Skilehrer) fiel mir dann peu á peu wieder ein, was ich mal konnte. Nur, dass es mit den neuen, kurzen Carvingskiern tausend Mal einfacher ist, die Kurven zu fahren. Was man mir mal sagte, stimmt: Man muss nur DENKEN, wo man lang will, dann machen die das schon von ganz alleine.

Am Tag darauf fuhr ich sogar ins Tal ab und dann auch ohne Pause von der Berg- zur Mittelstation. Ich war teilweise schneller als mein Liebster und bei strahlendem Sonnenschein quiekte ich bei der Schussfahrt vor mich hin - weil ich so happy war.  Nicht, weil ich Angst hatte. Ich habe in diesen Tagen so viele Glücksmomente gesammelt und hatte Spaß, wie schon lange nicht mehr. Wenn ich von unten hoch auf die Berge schaue und weiß, ich bin von da ganz oben runter, und wenn ich mir dann die Tränen des ersten Morgens vor der ersten Skilehrereinheit ins Gedächtnis rufe - das hätte ich an dem Tag niemals für möglich gehalten.

Jede Menge Fotoimpressionen von diesem Urlaub gibt es übrigens bei mama-im-job.de.

Und weil mir Skifahren solchen Spaß gemacht hat, habe ich mir auch noch ein Buch gekauft, um bei der nächsten Gelegenheit noch besser die Pisten herunterzukommen: Besser Skifahren. Das Trainingsbuch.* ich bin gespannt, ob ich die Tipps umsetzen kann. Aber alleine die Fotos machen mich schon ganz kribbelig und ich bedaure es erstmals, nicht in der Nähe eines Skigebietes zu wohnen.

So kann es gehen. Just do it! ist doch der beste Spruch, den man als Motto haben kann :-)

Was habt ihr euch denn mal getraut, wovor ihr Angst hattet und hattet hinterher Spaß dabei? Ich bin neugierig, wisst ihr ja *g*

Alles Liebe

Petra

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Filmfestival Locarno 2013

Mehr zufällig machten wir während des Festivals Urlaub am Lago Maggiore (unser Dank für den wunderbaren Tipp im niedlichen Ascona zu urlauben und nicht in Lugano oder Locarno geht an meine liebe Kollegin Micaela Jary). Da haben wir die Gelegenheit wahrgenommen, uns wenigstens einen Film auf der Piazza Grande anzuschauen.

Donnerstag, 22. August 2013

Unsere Wahl fiel auf Mr. Morgan’s last Love mit dem wie immer fantastischen Michael Caine und der beeindruckenden Clémence Poésy (was für ein Name!), der gerade in unseren Kinos angelaufen ist.

Von der Berlinale sind wir frühzeitige Kartenvorbestellungen im Netz gewöhnt oder langes Schlangestehen in der Kälte vor den Kinos. In Locarno sind wir nachmittags gechillt zum Ticketschalter gegangen (niemand vor uns, und es war heiß!) und haben uns dann zunächst in den Außenbereich einer Pizzeria direkt neben der Bestuhlung der Piazza Grande gesetzt und Pizza gefuttert. Am Schalter hatte man uns geraten, etwa eine Stunde vorher die Plätze aufzusuchen, da diese frei wählbar sind. Wir merkten allerdings schnell, dass wir besser beraten wären, doch früher rüberzugehen. Zumal ein großer Teil der 8.000 Plätze für die VIPs abgesperrt war.

Filmfestival Locarno Piazza Grande

Wir hätten im Prinzip auch bleiben können, wo wir waren, denn ca. 90 Minuten vor Filmbeginn kamen die Scannermädels auch in den Außenbereichen sämtlicher Restaurants herum und haben alle Tickets gescannt. Wer keines hatte, musste vermutlich gehen, aber da saßen wir dann schon auf der Piazza Grande, denn wir wollten näher an der Leinwand sein. Zur Erinnerung: ich bin ein Blindfisch. Da nutzt auch die größte Outdoor-Leinwand Europas nichts, wenn ich zu weit hinten sitze. Die Bestuhlung war gewöhnungsbedürftig, da sich die Plastiklehnen extrem weit nach hinten bogen, aber während des Films haben wir irgendwann nicht mehr darauf geachtet.

Bevor es losging wurde jedoch erst das Publikum gefilmt. Es war interessant zu beobachten, dass praktisch alle gleich reagierten: erst leerer Blick, dann das Erkennen, lachen. Nachbar anstupsen, zeigen, meist winken. Und jedes Pärchen küsste sich, nachdem es sich auf der Leinwand gesehen hatte.

Sandra Nettelbeck, die deutsche Regisseurin des Films, wurde gefragt, wie die Arbeit mit Michael Caine war. Sie leitete ihre Antwort mit dem ausdruck der Freude darüber ein, wie fantastisch es war schon einige Jahre zuvor einen Film auf der Piazza Grande präsentieren zu dürfen, und wie glücklich sie sei, diese Ehre noch einmal haben zu dürfen. Sie kriegte sich kaum noch ein und schloss mit den Worten: “What was the question?”

Sehr sympatisch :-) Wir erfuhren dann aber doch noch, dass Michael Caine ihr die Zusammenarbeit sehr leicht gemacht hatte.

Caine dreht inzwischen schon wieder mit Chris Nolan in Canada und konnte daher nicht persönlich anwesend sein, sandte jedoch eine Video-Grußbotschaft.

Michael Caine sandte eine Video-Grußbotschaft

Den Film mochte ich, denn obwohl er ein trauriges Thema behandelt, blickt die Story mit einem Augenzwinkern darauf und lässt den Zuschauer am Ende mit Hoffnung zurück. Ich mag keine traurigen Filme, da bin ich komisch. Ich weine nicht gerne vor Publikum, kann das dabei aber oft nicht verhindern. Zum Glück gibt es diverse amüsante Momente, wie z.B., dass das Sprachenlernen von Ausländern liebevoll auf die Schippe genommen wird, sodass ich um die Heulerei herumgekommen bin. Ich hoffe, dass die kleinen Wortspiele auch in der deutschen Synchronisation gut umgesetzt wurden.

Den Goldenen Leoparden hat der Film zwar nicht gewonnen, aber Preise bekommen ja ohnehin oft die Filme, wo sich das Publikum fragt: “Hä?” Und so war es diesmal wohl auch. Auch die Medien wunderten sich, wieso ausgerechnet Historia de la meva mort gewonnen hat, in dem Casanova auf Dracula trifft, und der stellenweise extrem langweilig gewesen sein soll.

Alles in allem war es ein wirklich schöner Abend. Unglücklich nur, dass anschließend noch ein Film gezeigt wurde. Erstens mussten wir Mr. Morgan’s last Love genügend Raum zum Nachsacken einräumen, da passte kein brutaler Rachethriller mehr hintendran. Und zweitens fuhr der letzte Bus nahch Ascona eine halbe Stunde nach dem ersten Film. Wir waren direkt von der Isola Brisaggo mit dem Schiff nach Locarno gefahren und deshalb ohne Auto da. Mir tat es für die Jungs von Blue Ruin leid, dass offenbar ein ziemlich großer Teil der Zuschauer zumindest unser Busproblem teilte. Der Abend dürfte für sie vor dieser Kulisse trotzdem unvergesslich gewesen sein.

Zum Schluss hat mich der Liebste noch auf dem roten Teppich abgelichtet: völlig ramponiert vom Tag, der so warm war, dass wir zwischendurch fast weggeflossen wären.

Petra A. Bauer auf dem roten Teppich in Locarno

Mal schauen, ob es dann 2014 Cannes ist ;-)

Liebe Grüße

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re:publica 2013 live -Tag 2

Mein Introtext ist verschwunden . Egal, re:publica-fast-Liveblogging (ich komm gar nicht hinterher), Tag 2

Dienstag, 07. Mai 2013

Tag 2, 7. Mai 2013
((Heute nicht umgekehrt chronologisch,  das fand ich leseunfreundlich gestern, zumindest, wenn man am Schluss alles zusammen lesen möchte. Wenn ihr nach Updates gucken möchtet, müsst ihr heute dann bitte runterscrollen)

11:45 Uhr, endlich in der Station Berlin. Vorher noch Küchenschrämke abgebaut und Handwerkern hinterhertelefoniert. Und wie gestern schon, war niemand zu sehen, obwohl 5.000 Leute hier rumrennen.

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Ich schrub es im letzten Jahr schon: Station Berlin ist das alte Postamt 77 am Gleisdreieck, wo ich als Studentin Pakete sortiert habe. Als re:publica-Location gefällt es mir aber besser ;-)

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Ich fand dann aber doch, nämlich meine Romberg-Mädels von Balkontosen und Cactus Pravtice. Aber bevor ich davon erzähle und das Foto hochlade, und mit wem ich eine angeregte Unterhaltung hatte, muss ich jetzt dringend was futtern! Bis gleich!

So, im stehend in der Futterschlange bloggen geht auch :-)

Also jetzt das versprochene Foto:

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Cactus-Practice, Balkonrosen und Bauerngartenfee (also ich, wer das noch nicht weiß)

Eigentlich bin ich ja nur dort hinauf gegangen, um für euch mal den Hof der Station Berlin von oben zu fotografieren:

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Als ich ankam, hatte ich noch das getwittert:

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Im Hof tauchte sie dann auch noch auf:

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Freundlicherweise hat mir dann Sara Kuttner herself wieder in Erinnerung gebracht, wie “Dings” nochmal heißt:

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———- to be continued, jetzt erstmal live von der Yarnbombing-Session: Wie Internet das Crafting verändert und Crafting das Internet verändert.—-

Für mich, die ich in den 80ern in der Schule, im Hörsaal, stehend an der Bushaltestelle, etc. gestrickt habe, ist es mehr so ein Dėja vu ;-) Und auch mit Yarnbombing / Guerillaknitting habe ich mich schon befasst. Daran sieht man schon, dass “Handarbeiten” zunehmend im öffentlichen Raum stattfindet.

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Foto: Kiki Haas und Daniela Warndorf, Stage 5

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Foto: Daniela Warndorf

Daniela hat im Rahmen des Craftings auch Social Commerce Plattformen wie Etsy, Dawanda, Spreadshirt vorgestellt.

Kiki geht intensiver auf Ravelry ein:

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Ravelry ist eine riesige Crafting-Community, im Grunde ein Facebook für Stricker, Häkler, Näher, etc., hab jetzt keine Lust auf Gendersprech.

Der Handarbeitsmarkt legt jedenfalls stark zu - da gibt es offenbar noch viel zu verdienen. Durch das Internet wird die Nachfrage angeheizt, weil auch immer neue Techniken auftauchen und ggf. spezielles Material erfordern

Bei der Frage, wo über das Crafting berichtet wird, ist interessant, dass die Leute, die 10 bis 20 Jahre stricken, die sind, die in ihren eigenen Blogs darüber berichten. Die Neu-Crafter nutzen eher Facebook, Pinterest, etc

Bei der nächsten Session auf derselben Stage haben die Veranstalter die Beliebtheit unterschätzt: Stage 5 war völlig überfüllt. @karrierebibel Jochen Mai (der sich zum Vorjahr optisch ziemlich verändert hat, by the way, interesting, hat jetzt ne charmante Öko-Optik, und ich komme mir grad vor wie ne Klatschreporterin, haha) und @punktefrau berichteten über Bewerbung 2.0. Kreative Onlinebewerbung halt, die Christine (Nachnamen muss ich gleich nochmal nachgucken) selbst durchexerziert hat:

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Foto:Christine @punktefrau, Jochen Mai @karrierebibel

Sehr viel Info in sehr kurzer Zeit, ich komme kaum hinterher. Das muss ich dann höchst unlive später nochmal zusammenfassen.


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