Dieser Valentinstag wird herzig

Manche Blogbeiträge haben sehr viel Mühe gemacht und sehen dann so hübsch aus, dass ich selber gerne immer wieder draufschaue. Und das gilt auch für die 7 herzigen Ideen zum Valentinstag.

Samstag, 01. Februar 2014

7 herzige Ideen zum Valentinstag

Entschleunigung und Komasaufen

GrafikGut, dass der Iron Buchblogger-Bot mich immer dran erinnert, wenn ich in der Woche noch nix gebloggt habe. Diesmal allerdings unnötig, denn ich hätte heute sowieso. Gebloggt also. Es gibt so Tage. Da denkt man, ach, wieso nicht das tun, wovon sowieso alle immer denken das ein Blog das ist: ein Tagebuch nämlich. Stimmt zwar nicht generell, kann man aber machen.

Samstag, 19. Oktober 2013

Heute Morgen klopfte dann also mal wieder ein Rezensionsexemplar an. Also der Postbote, mit dem Buch. Genaugenommen hat er geklingelt, aber so ist das mit Wortspielen, die klappen mal und mal überhaupt nicht. Fakt ist jedenfalls, dass ich damit zwei weitere Buchrezis fürs Lifestyleblog drüben habe. Haben werde. Eine Frage habe ich dann aber noch: Wieso wird in den kleinen, braunen Päckchen nicht immer auch gleich die passende Zeit zum Lesen und Rezensieren dazugeliefert? Das würde die Sache vereinfachen. Und vor allem beschleunigen.

Apropos beschleunigen:

Ich feile an Texten und Musik für einen Song. Das würde ich auch gerne beschleunigen. Entschleunigung kann ja jeder. Da muss man sich einfach nur in eine Ecke setzen und warten, bis viel Zeit vergangen ist. Aber bis zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Song fertig haben, hallo, das ist mal ne Herausforderung. Vor allem, wo ich mich gestern klampfend und singend ernsthaft fragte, weshalb das immer alles nach 70er-Jahre-Protestsong klingt, was am Ende bei meinen Versuchen herauskommt, auch wenn ich gegen nix protestiere. Ich habe inzwischen so meine Vermutungen. Ist nämlich alles sehr horizonterweiternd, Liedanalysen* und so. Nur eben nicht gerade sehr beschleunigend.

*Wieso klingt das bei Band XY so, und bei mir scheiße? Welche Stilmittel benutzen die? Wie machen andere Bands das?

Es hilft auch nicht, wenn man beim Song-Rumprobieren auf dem Fußboden hocken muss. Früher war das vielleicht kreativitätsfördernd, von wegen “arme, geschundene Künstlerseele” und so, aber so richtig zwanzig bin ich ja nicht mehr und meine Knochen nehmen mir das durchaus übel. Dafür haben wir aber jetzt Bescheid bekommen, dass unsere Wohnzimmermöbel sich immerhin nach zweieinhalb Monaten dazu herabgelassen haben, sich von Italien nach München zu begeben. Und nur eine Woche später, sollen sie dann auch schon hier sein. Die haben das echt drauf mit der Entschleunigung. Davon könnte man sich glatt ne Scheibe abschneiden. Wenn man es nicht eilig hätte und mit der Gitarre gern bequem sitzen würde.

Gib Glas, ich will Spaß!

Heute Morgen stand ich dann im Wohnzimmer an der Stelle, an der ich ab der nächsten Woche nicht mehr stehen können werde, weil da dann unser entschleunigtes Sofa stehen wird, so es nicht noch einen Gang zurückschaltet. Ich stand also da und guckte aufs Fensterbrett, von dem der Philo mir mithilfe dreier brauner Blätter mitzuteilen versuchte, dass er gerne ein Glas Wasser hätte. Also, er schrie “Wasser!”. Das mit dem Glas, war dann meine Idee, weil das Badezimmer mit der Gießkanne drin gerade besetzt war. In der Küche stand ein Glas, das gestern noch Barolo beherbergt hatte. Der letzte Tropfen hatte sich am Glasboden kristallin verfestigt. Das brachte mich zu der großen Frage, ob ein Tropfen Wein im Gießwasser den Philo nicht glücklich machen würde. Glücklicher, als wenn er uns immer nur beim Weintrinken zusehen muss. Ich meine:

Hat so eine Pflanze nicht auch mal das Recht auf ein bisschen Spaß?

Und Spaß macht die Sauferei ja, wie man kürzlich an Matthias Schweighöfer sehen konnte, der sich mit

Joghurt

Joko und Klaas beim Circus #Halligalli im Komasaufen übte. Vor laufender Kamera im deutschen Fernsehen, zu einer Zeit, in der Jugendliche durchaus wach und fernsehfähig sind. Die Moralapostelin (es gab gar keine Apostelinnen, stimmt’s? Jaja, tolles Vorbild, das Zeug, was so im Großen Märchenbuch steht) in mir empörte sich heftigst darüber. Weil es schließlich die Erwachsenen (über diesen Begriff muss ich demnächst auch mal länger nachdenken) sind, die sich darüber aufregen, dass Jugendliche sich ins Koma saufen. Und dann sowas auch noch zeigen. Die Petra in mir amüsierte sich köstlich über des niedlichen Matthias Schweighöfers Gekicher.

Ironie am Rande:

Der Club im Märkischen Viertel, in der sich ein Jugendlicher mit einer von mir inzwischen vergessenen Menge Tequila (Wodka?) fast oder ganz tot soff, was zu Recht für mächtig Aufregung sorgte, hieß (oder heißt immer noch) Halligalli.

Jedenfalls beschloss ich, dem Philo den Spaß gründlich zu verderben und ihm keinen Wein zum Frühstück zu gönnen. Warum wir Nichtpflanzen beim Frühstück dann auf Interviews kamen, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Ist aber auch egal.

Die vollkommen Toten Hosen

 

K3: Du könntest ja mal alte Künstler interviewen.
Ich: Mmmmmmh.
K3: Wie wäre es, wenn du Campino fragst?

Hust. Alte Künstler. Campino. Der arme Kerl ist gerade mal 50. Das ist nicht gerade alt, in einer Zeit, in der Frauen immer häufiger mit 46 oder 47 ihr erstes Kind bekommen. Gut, dass er das nicht gehört hat. Obwohl ich bei allen fünf Konzerten der “Krach der Republik”-Tour, denen ich beiwohnen durfte (Hamburg, zweimal Berlin, Köln und Düsseldorf, yeah!), immer gedacht habe: Der Junge kippt eines Tages mit nem Herzinfarkt von der Bühne. Weil er immer 120% gibt. Ach, was sag ich: 150. Die ganze Band eigentlich. Vermutlich der beste Tod, den er sich vorstellen könnte, wenn man mal von der anderen Variante absieht, die Männer ja angeblich bevorzugen. You know, what I mean.

Tja. und der Tod ist ja wohl die entschleunigtestetete Sache der Welt.

Auf ein langes, langes Leben, Campino, mit mindestens 30 weiteren DTH-Jahren! Ich werde euch in den nächsten zwei Jahren echt vermissen.

T-Shirt DTH-Tourfinale 2013 Düsseldorf

Wir sehen uns auf der nächsten Tour.

Petra
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Pyro bei DTH in Düsseldorf

11 Jahre Autorenblog - und ich hab den Geburtstag verpennt!

Grafik Und während ich das so schreibe und das Jubiläumsposting vom letzten Jahr heraussuche, muss ich lachen, weil da nämlich praktisch genau der gleiche Satz steht :-D

Freitag, 27. September 2013

Diesmal habe ich für das Versäumnis allerdings einen besonders hübschen Grund: Der 22. September, also der Blog-Geburtstag, war genau einen Tag vor meiner Silberhochzeit. Und da ich da mit meinem Liebsten auf Silberhochzeitsreise in den Schweizer Bergen war, habe ich absolut keinen Gedanken an 11 Jahre writingwomans Autorenblog verschwendet, obwohl das natürlich schon beachtlich ist. Super schön war es dort mit Wandern, Geocachen, Wellness und allem drum und dran. Nicht zu vergessen, der wunderbare Ring, den mein Liebste mir geschenkt hat. Der alleine hat schon so viele Hachs verdient und mir so abgelenkt, dass die Virtualität nicht wichtig war.

Dabei habe ich ja im Grunde schon viel früher gebloggt. Als ich anno 1998 meine erste Homepage mit HTML geklöppelt hatte, habe ich die so oft upgedated, dass es ein echter Segen war, als ich 2002 endlich Blogspot mit der Blogsoftware entdeckt hatte. Und ich würde das auch nie mehr anders wollen. Also nicht mit Blogspot natürlich und schon gar nicht fremd gehosted. Das hier ist alles MEINS ;-)

A propos Bloggen: Ich habe es doch als letzte Trantüte in der Blogosphäre neulich endlich geschafft, im Rahmen des bekannten Blogstöckchens mal darüber zu berichten, wie ich eigentlich so blogge:

This is how I work - wie ich blogge

Das meiste von dem, was ich geschrieben habe, lässt sich fast 1:1 auf meine restliche Schreibarbeit - sprich: Bücherschreiben - übertragen. Just in case you want to know.

Dann gehe ich mal virtuell nachträglich auf den Bloggeburtstag anstoßen. Prost und auf die nächsten elf Jahre :-)

Alles Liebe und ein schönes Wochenende für euch!

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P.S.: Google feiert übrigens heute 15. (!) Geburtstag. Happy Birthday auch von dieser Stelle. Beim Google-Doodle könnt ihr deshalb heute virtuelle eine Pinata zerschlagen und Bonbons sammeln ;-)

P.P.S.: Vor genau einem Monat, am 27. August 2013, wurde mama-im-job.de gelauncht und ich bin schon ganz zufrieden mit dem, wie das Lifestyle-Magazin bisher angenommen wird. Was nicht bedeutet, dass nicht noch mehr Leser dazu kommen dürfen ;-)

Ich bin ein Iron Buchblogger

Iron BuchbloggerIronman kennen wir ja alle, Iron Blogger gibt es schon eine Weile, seit 2. September gibt es die Iron Buchblogger und seit 9. September bin ich dabei (und über Eisern Union rede ich lieber nicht *g*).

Montag, 16. September 2013

Das Prinzip ist dann also klar? Eisern bloggen, also bloggen bis der Arzt kommt. Die Idee gefiel mir schon länger - nicht erst, seit ich auf der #rp13 die Session Bloggen und Bier, das lob ich mir! gesehen hatte. Ich hatte nur wegen der Sanierung keine Zeit, mich an wöchentliche Vorgaben zu halten. Iron Blogging bedeutet nämlich: Wer es nicht schafft, mindestens 1x pro Woche zu bloggen, ist ein Slacker und muss Geld abdrücken. Eine Anmeldung zum damaligen Zeitpunkt wäre für mich echt teuer geworden ;-)

Das Iron-Blogger-Prinzip ist im Grunde das gleiche, wie bei einer Fitnessstudio-Mitgliedschaft: Der Laden läuft wegen der Mitglieder, die nicht hingehen, aber trotzdem zahlen *ichsehhierniemandenderdastut* *flöt* Nur, dass bei den Bloggern am Ende alle etwas davon haben, und zwar in Form von Bier, das von den Slackern bezahlt wird.

Zum Glück ist die größte Sanierungsnerverei hier vorbei (nicht, dass alle Handwerker schon durch wären, aber das Übelste ist geschafft), und Zeit hab ich zwar immer noch nicht, weil ich ja täglich für unser Lifestylemagazin schreibe und alles drumherum mache, was zu einem Startup dazu gehört. Aber als der Aufruf kam, ein Iron BUCHblogger zu werden, sah ich das einfach als Chance, euch hier im Autorenblog wieder häufiger mit meinen Beiträgen zu beglücken, wo ich ja eh den ganzen Tag Blogpostings schreibe. Und ihr freut euch jetzt bitte, ja? ;-)

Übrigens, wenn ihr einen Blick auf die oben verlinkte Iron-Buchblogger-Website werft, könnt ihr sehen, dass genau 0,- Euro in der Bierkasse sind. Da der Zusammenschluss erst zwei Wochen alt ist, gehören (natürlich) alle noch zu den Fleißigen und niemand zu den Faulen. Aber das ändert sich sicher bald. Und auch mich wird es irgendwann erwischen, da bin ich sicher.

Übrigens befindet sich auf der Seite auch ein Formular, das ihr ausfüllen könnt, wenn ihr auch ein Iron Buchblogger werden möchtet.

Liebe Grüße
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re:publica 2013 live -Tag 2

Mein Introtext ist verschwunden . Egal, re:publica-fast-Liveblogging (ich komm gar nicht hinterher), Tag 2

Dienstag, 07. Mai 2013

Tag 2, 7. Mai 2013
((Heute nicht umgekehrt chronologisch,  das fand ich leseunfreundlich gestern, zumindest, wenn man am Schluss alles zusammen lesen möchte. Wenn ihr nach Updates gucken möchtet, müsst ihr heute dann bitte runterscrollen)

11:45 Uhr, endlich in der Station Berlin. Vorher noch Küchenschrämke abgebaut und Handwerkern hinterhertelefoniert. Und wie gestern schon, war niemand zu sehen, obwohl 5.000 Leute hier rumrennen.

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Ich schrub es im letzten Jahr schon: Station Berlin ist das alte Postamt 77 am Gleisdreieck, wo ich als Studentin Pakete sortiert habe. Als re:publica-Location gefällt es mir aber besser ;-)

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Ich fand dann aber doch, nämlich meine Romberg-Mädels von Balkontosen und Cactus Pravtice. Aber bevor ich davon erzähle und das Foto hochlade, und mit wem ich eine angeregte Unterhaltung hatte, muss ich jetzt dringend was futtern! Bis gleich!

So, im stehend in der Futterschlange bloggen geht auch :-)

Also jetzt das versprochene Foto:

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Cactus-Practice, Balkonrosen und Bauerngartenfee (also ich, wer das noch nicht weiß)

Eigentlich bin ich ja nur dort hinauf gegangen, um für euch mal den Hof der Station Berlin von oben zu fotografieren:

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Als ich ankam, hatte ich noch das getwittert:

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Im Hof tauchte sie dann auch noch auf:

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Freundlicherweise hat mir dann Sara Kuttner herself wieder in Erinnerung gebracht, wie “Dings” nochmal heißt:

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———- to be continued, jetzt erstmal live von der Yarnbombing-Session: Wie Internet das Crafting verändert und Crafting das Internet verändert.—-

Für mich, die ich in den 80ern in der Schule, im Hörsaal, stehend an der Bushaltestelle, etc. gestrickt habe, ist es mehr so ein Dėja vu ;-) Und auch mit Yarnbombing / Guerillaknitting habe ich mich schon befasst. Daran sieht man schon, dass “Handarbeiten” zunehmend im öffentlichen Raum stattfindet.

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Foto: Kiki Haas und Daniela Warndorf, Stage 5

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Foto: Daniela Warndorf

Daniela hat im Rahmen des Craftings auch Social Commerce Plattformen wie Etsy, Dawanda, Spreadshirt vorgestellt.

Kiki geht intensiver auf Ravelry ein:

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Ravelry ist eine riesige Crafting-Community, im Grunde ein Facebook für Stricker, Häkler, Näher, etc., hab jetzt keine Lust auf Gendersprech.

Der Handarbeitsmarkt legt jedenfalls stark zu - da gibt es offenbar noch viel zu verdienen. Durch das Internet wird die Nachfrage angeheizt, weil auch immer neue Techniken auftauchen und ggf. spezielles Material erfordern

Bei der Frage, wo über das Crafting berichtet wird, ist interessant, dass die Leute, die 10 bis 20 Jahre stricken, die sind, die in ihren eigenen Blogs darüber berichten. Die Neu-Crafter nutzen eher Facebook, Pinterest, etc

Bei der nächsten Session auf derselben Stage haben die Veranstalter die Beliebtheit unterschätzt: Stage 5 war völlig überfüllt. @karrierebibel Jochen Mai (der sich zum Vorjahr optisch ziemlich verändert hat, by the way, interesting, hat jetzt ne charmante Öko-Optik, und ich komme mir grad vor wie ne Klatschreporterin, haha) und @punktefrau berichteten über Bewerbung 2.0. Kreative Onlinebewerbung halt, die Christine (Nachnamen muss ich gleich nochmal nachgucken) selbst durchexerziert hat:

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Foto:Christine @punktefrau, Jochen Mai @karrierebibel

Sehr viel Info in sehr kurzer Zeit, ich komme kaum hinterher. Das muss ich dann höchst unlive später nochmal zusammenfassen.

re:publica 2013 live

Es ist wieder Zeit für meine Lieblings-Bloggerkonferenz re:publica, und ich dachte, ich lasse euch mal live dran teilhaben, falls das so klappt, wie ich mir das denke. Ganz persönliche Eindrücke nur, also erwartet nichts Weltbewegendes ;-)

Montag, 06. Mai 2013

Tag 1, 6. Mai 2013
(umgekehrt chronologisch, wenn ihr von Anfang an lesen wollt, müsst ihr ein bisschen scrollen)

18:00 Uhr, wieder zu Hause. Ich hab mich verkrümelt, so leid mir das tat, weil ich noch weiter ausräumen muss. Fazit meines ersten re:publica-Tages: Spät gekommen, früh gegangen, zwei Sessions rund um mein Lieblingsthema YouTube - ich bin zufrieden. Ein Satz, der mir auf dem Nachhauseweg in den Kopf kam: Die re:publica und die gesamte Internetwelt hat auf gewisse Weise ihre Unschuld verloren. Vielleicht ist das nicht neu, aber dieses Gefühl machte sich heute diffus in mir breit.

Morgen geht es mit der Live-Berichterstattung weiter. Ihr dürft in den Kommentaren gerne was dazu sagen - ich würde mich freuen!

- - -

16:00 bis 16:45 Uhr. YouTube macht die Stars von morgen, u.a. mit re:publica-Mitorganisator Johnny Häusler, aka @spreeblick, sowie Christoph Krachten von @clixoom. Müsste gleich losgehen. Ich bin inzwischen bei Stage 2 weiter nach vorne gewandert.

Cool, Amy (Diamond of Tears), Simon (Ungespielt) und Florian (LeFloid) von YouTube sind auch hier:

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Johnny meint, es wäre schwierig gewesen, erfolgreiche YouTuber aufs Podium zu bekommen, weil sie “vor so vielen Leuten” nicht reden könnten. LeFloid hat z.B. 690.000 Abonnenten. Aber allein vor der Kamera ist halt tatsächlich anders, als vor mehreren hundert Leuten in einem Saal. Ich mag übrigens beides ;-)

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Bisschen unscharf, aber die iPad-Kamera kommt mit Dämmerlicht und Zoom nicht so allerbestens klar.

Natürlich geht es in der Diskussion auch um Abonnentenzahlen (s.o.), Clickzahlen, und die Anzahl der Kommentare. Positive Kommentare sind eher selten, da klicken die User einfach einen Daumen hoch,  aber die Hater und Idioten machen sich eher die Mühe, zu kommentieren.

LeFloid: “Zahlen sind Feedback. Man sieht, feiern die Leute, was ich mache oder muss ich an der Interaktion mit den Zuschauern was ändern?”

Auch schön: Simon schrieb auf seinem Let’s Play Kanal, dass er “auf so ner Bloggerkonferenz” sei, und er wolle einen Ausschnitt aus nem Minecraft-Video nehmen, aber “die harten Sachen muss ich rausschneiden, da sind fast nur Erwachsene.” :-D

16:35 Uhr, Christoph Krachten ist jetzt auch auf dem Podium. Er macht ja nicht nur den Clixoom-Kanal, sondern auch das Netzwerk Mediakraft, mit dem er mittlerweile 130 Millionen Klicks im Monat für die Network-Mitglieder generiert

Johnny erinnert an eine alte re:publica, wo man im Panel “Geld verdienen mit Blogs” vier Stunden drüber stritt, ob man ein Banner aufs Blog packen darf, oder ob das Geldverdienen mit Blogs grundsätlich böse ist. YouTube ist da jetzt ne andere Größe und ich persönlich hoffe sowieso, dass endlich mal klar wird, dass Arbeit (und Bloggen / Vloggen IST Arbeit) auch bezahlt werden sollte. Wobei auch auf YouTube anfangs alle rumheulten von wegen, “du hast dich verkauft, du bist nicht mehr real” was jetzt in “Ey, du bist jetzt im Netzwerk, du hast es geschafft!” (Simon) umgeschlagen ist. Entbehrt nicht einer gewisen Komik.

“Die Leute wollen ihre Videos sehen, am besten bitte immer an einem bestimmten Wochentag und schön aufwändig produziert, aber sie wollen nicht wissen, dass die YouTuber für diesen Aufwand auch bezahlt werden und meckern über Prerolls” (LeFloid).

Zuschauerfrage: “Wie kommt man in ein Netzwerk hinein?” Antwort: “Entweder man bewirbt sich bei einem der Netzwerke per Formular, oder man wird angesprochen.”

Zuschauerfrage: “LeFloid, deine Themen landen bei uns am Abendbrottisch (vergewaltigte Frauen, etc.). Bist du dir der Verantwortung bewusst?” Ist er.

Frage an alle: “Wird YouTube euer Zuhause bleiben, oder wartet ihr auf den Sprung ins Fernsehen?” Grundsätzlich sehen alle drei YouTube als ihre Heimat. Simon hat seit drei Jahren selber nicht ferngesehen, weil man sich seine Programme da nicht aussuchen kann. Amy würde TV bestenfalls als Zusatzeinnahmequelle sehen.

Der andere Netzwerk-Mensch (Name nicht mitbekommen) denkt, dass vieles Hand in Hand geht und sehr viele junge Leute mit unglaublichem Wissen heranwachsen. Und Christoph fragt, wieso man ins Fernsehen soll, wo auf YouTube mehr Leute zusehen ;-)

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14:45 bis 15:45 Uhr, ich muss natürlich zu den YouTube-Sessions. Nachdem wir (@frau_brecht, @watson_works und ich) uns mit aus den Restaurant geklauten Stühlen in die letzte Reihe von Stage 2 gemogelt. Betram Gugel und Markus Hündgen reden über YouTube zwischen Wildwest und Goldgrube, wobei Markus (@videopunk) via Livestream aus Düsseldorf zugeschaltet ist. Zunächst wird mit Vorurteilen über YouTube aufgeräumt. Ich wusste es natürlich, aber wusstet ihr, dass YouTube das größte Social Network ist? Größer aus Facebook. Als ich 2009 damit anfing, war mir noch gar nicht bewusst, dass es nicht nur Videos dort gibt, sondern dass es eine eigene Community ist, mit sehr speziellen Mechanismen.

Markus Hündgen- YouTube-Session

Analog zur Entwicklung im TV gibt auch YouTube Sendern Geld in die Hand, damit sie Webvideoinhalte produzieren. Leider haben viele von denen das YouTube-Prinzip nicht verstanden. Klassische TV-Programme funktionieren dort nicht, und das müssen die Sender erst lernen.

Fühle mich ertappt, bei dem “Hallo Leute!” / “Hi meine Lieben!”-Video-Einstieg-Zusammenschnitt unterschiedlicher YouTuber. Altbewährte Formate setzen sich eben wirklich durch. Kein Wunder, dass die Sender so unflexibel sind. Wir sind es ja auch ;-)

In der Session werden auch die (noch relativ neuen) YouTube-Netzwerke erklärt. Die Netzwerke helfen einzelnen YouTubern dabei, bekannter zu werden, weil das alleine kaum noch zu schaffen ist. Hinter allem stehen natürlich Werbetreibende und das entsprechende Geld. Netzwerke haben die Connections zu den Werbekunden und unterstützen auch die Channels / Videos bei der Produktion. Ich hatte ich auch mal grob mit YouTube-Netzwerken beschäftigt, und von da hab ich mitbekommen, dass man sich in dem Fall entscheiden muss: YouTube-Partner sein oder einem Netzwerk beitreten. Netzwerke bieten auch Hilfen bei sog. Strikes, also wenn Videos wg. Contentverletzungen abgestraft werden. Nach 3 Strikes fliegt man raus und kann auch am Monetarisierungsprogramm nicht mehr teilnehmen. Blöd für diejenigen, die von YouTube leben.

Zuschauerfrage:“Was muss eine Regierungsorganisation tun, damit ihre Videos erfolgreich werden?” Antwort: “Zunächst einmal muss sie interessante Inhalte bereitstellen.” Gelächter :-)

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14:15 Uhr, noch immer in keiner Session gewesen.  Mit @frau_brecht und @VolkerGoebbels an die Futterschlange gestellt, und kaum eine halbe Std. später hatten wir Spagetti mit Hähnchen und Currysauce bzw. Penne mit Flusskrebsschwänzen und Mozzarella. War lecker!

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13:20 Uhr, @kaltmamsell hat mich aufgegabelt und aus dem Gespräch entwickelte sich eine Idee für ne Session in 2014, die sie gleich @tknuewer vorstellte. @fiene stand auch dabei. Ich krieg Hunger, aber die Schlange ist jetzt gigantisch.

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12:45 Uhr, ich bin endlich angekommen. Wegen unserer Sanierung musste ich noch Dinge klären und weitere Sachen aus dem Haus schleppen. Aber wenn es danach ginge, könnte ich diesmal überhaupt nicht an der #rp13 teilnehmen, wie der offizielle Twitter-Hashtag für die Veranstaltung heißt.
Ich begab mich erstmal zu den Sitzgelegenheiten, die 2012 als “Affenfelsen” bekannt geworden waren. Ich habe genau niemanden getroffen, den ich kannte, obwohl viele “meiner” Leute hier sind. Sitzen wohl alle in den Sessions. Höre / lese Reaktionen der Session “So nutzen Kids das Web”. Hatten sich wohl viele Leute anders vorgestellt, die Veranstaltung. Langsam füllt sich der Futterraum.

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