SCH wie SCHERING und schade

Der Aufschrei war groß, als aus dem traditionellen Berliner Pharma-Unternehmen SCHERING plötzlich BAYER SCHERING PHARMA wurde. Für viel Geld wurden Briefköpfe geändert und Schilder ausgetauscht. Morgen verschwindet der Name SCHERING endgültig aus dem Straßenbild. Wieder werden für viel Geld Briefköpfe geändert und Schilder ausgetauscht. Die Scheringianer trauern und fühlen sich verarscht.

Sonntag, 09. Januar 2011

SCHERING verschwindet :-(

Jemand hat das Internet gestohlen

Zumindest einige von uns haben Schwierigkeiten, ihre Seiten zu erreichen. Ganz offensichtlich liegt es an einem Server-Update der denic, wie der Tagesspiegel eben meldete.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Derweil gibt es empörtes Gezwitscher auf Twitter - das funktioniert nämlich - und Internet-Endzeit-Szenarien werden beschworen.

Ich hatte mir vor einigen Monaten schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie sehr unser Leben und unsere Arbeit sich verändern würde, wenn wir mit einem Mal das Netz nicht mehr hätten. Nix mehr mit mal eben Googlen, wenn man etwas nicht weiß. Zu Hause freiberuflich Arbeiten? No way, das wäre ohne Email nicht möglich und zurück zu Snailmail geht gar nicht, bei dem hohen Tempo, das wir mittlerweile gewöhnt sind.

Wie furchtbar das wäre, ist sehr hübsch in einer South Park Folge verbraten worden. “Someone has stolen the internet!” Was für eine Horrorvorstellung.

Anschauen lohnt sich:

Alles Gute für 2010!

Etwas verspätet aber nicht minder herzlich gibt es von mir heute gute Wünsche zum neuen Jahr.

Mittwoch, 06. Januar 2010

Ich vermute mal, dass sich zumindest diejenigen, die regelmäßig bei meinem Adventskalender-Gewinnspiel mitgemacht hatten, gefragt haben, wo ich denn plötzlich hin verschwunden bin. Wo ich doch nicht mal das 23. und 24. Türchen bestückt habe.

Ich wollte wirklich nicht so einfach verschwinden, aber leider sah meine Galle das komplett anders und hat mich mit einer schicken Kolik beglückt. So schlimm, dass ich freiwillig ins Krankenhaus gegangen bin. Wer mich kennt, weiß, dass es dann sehr schlimm sein muss, denn ich habe nicht umsonst alle vier Kinder ambulant entbunden.

Die Herrschaften da haben mich auch gleich wieder in meinen Voruteilen bestätigt, denn ich, Mediziner-Laie, wusste, was ich habe. Die aufnehmende Ärztin wollte mich nach Hause schicken, weil ich ja wohl nur eine Magen-Darm-Grippe hätte. Nur, weil sie glaubte, es könne doch ganz eventuell ein Schub meiner chronischen Erkrankung sein (oh, Boy, DIE Schmerzen kenne ich in- und auswendig, daran hatte ich viele Jahre Spaß - DESWEGEN wäre ich nicht in die Klinik gegangen), hat sie mich aufgenommen, damit man mal per Ultraschall nachsehen könnte. NAtürlich erst irgendwann am nächsten Tag, ich sei ja kein Notfall ...

Na, Mahlzeit. Immerhin hat mir ihr Virus-Verdacht ein Einzelzimmer eingebracht.

Neue Erkenntnis: Im Krankenhaus macht sich eine Art IKEA-Mentalität breit. Ich habe gestaunt, dass ich mir nicht noch die Flexüle selber legen musste. Die Ärztin hockte den ganen Tag in einem Glaskasten, der in meiner Sichtachse lag und wenn ich was wollte (und WIE ich was wollte, raus wollte ich nämlich), musste ich immer selbst hindackeln. Dinge, die sie innerhalb weniger Minuten hätte klären können, waren zwei Stunden später immer noch nicht erledigt. Ich hab ihr dann ein Ultimatum gestellt und bin letztlich gegangen, ohne das mich ein Chirung gesehen hat. Aber die leider wohl doch nötige OP lasse ich bei der Konkurrenz machen, die Klinik hat nämlich bessere Rezensionen bekommen ;-) 

Ich frage mich immer noch, was das wohl für ein Medikament war, das mir die Nachtschwester hingelegt hat. Ob ich das nicht mitnehmen wolle, wurde ich beim Gehen gefragt. Ich: “Wieso, was ist das überhaupt?”
Die Krankenschwester sah ratlos in die Akte. Dann hielt sie sich das Ding vor die Nase und betrachtete es intensiv von allen Seiten. “Keine Ahnung. ”
“Na dann schlucken Sie es mal schön selber!”

Mir hat es schon völlig gereicht, dass ich sämtliche Nebenwirkungen des Antibiotikums mitgenommen habe, jeden Tag eine andere.

Und als ich mich dann wieder so fühlte, dass ich Kontakt mit der Außenwelt hätte aufnehmen können und wollen (Wir erinnern uns: 2010 - Das Jahr in dem wir Kontakt aufnahmen), haben die Telekomiker ihrem Namen alle Ehre gemacht und einfach so unsere T-Online-Nummer abgeschaltet. Natürlich ohne uns vorher Bescheid zu sagen. So dauerte es auch fünf Tage, bis ich mit wahrhaft detektivischer Kleinarbeit unter Verlust fast aller Nerven endlich herausgefunden habe, wo der Fehler liegt. Die Behebung kostete mich die restlichen Neuronen und Ganglien und viel, viel Zeit. Seit heute Nachmittag bin ich wieder mit dem Universum verbunden.

Der einzig positive Nebeneffekt: Ich hatte keinerlei Startschwierigkeiten beim Arbeiten. Ohne Netzablenkungsmanöver habe ich täglich locker zehn Seiten im Manuskript geschrieben und hatte noch Zeit übrig (bis auf heute - Hotline-Day). Ich hoffe, dass ich das trotzdem beibehalten kann (man wird ja noch träumen dürfen).

Ob ich all die aufgelaufenen Mails, Tweets, Beeps und DMs je aufarbeiten kann, wissen nur die Nullen und Einsen. Hiermit melde ich mich also offiziell zurück. Es geht mir wieder gut, ich bin wieder online und vielleicht hole ich den einen oder anderen Weihnachtsgruß ja noch nach :-)

Mich wundert langsam gar nichts mehr

Vor allem, wenn es um die Deutsche Post geht.

Mittwoch, 25. November 2009

Heute lag ein Brief im Kasten. Nicht ungewöhnlich, auch wenn der Brief aus Schweden kam. Und er war tatsächlich für uns, denn wir haben ziemlich oft Post für die halbe Nachbarschaft im Kasten.

Was mich irritiert hatte: Dort, wo offenbar Postleitzahl, Stadt und Land stand, klebte ein weißer Aufkleber mit der Aufschrift

Anschrift musste ermittelt werden.

Aha. Also haben wir unseren schwedischen Freund angechattet, welche Adresse er denn auf den Brief geschrieben hätte. Es war die aus meiner Email-Signatur, und die stimmt, ich habe das sofort nochmal überprüft, denn manchmal schleicht sich ja ein Tippfehler ein - vielleicht bei der Postleitzahl? Nein, alles richtig.

Da die Neugier einfach zu groß wurde, haben wir den Aufkleber vorsichtig abgelöst. Da stand die völlig korrekte Anschrift. Und unten drunter: TYSKLAND. Logisch. Der Brief kam ja aus Schweden. Und nun frage ich mich zweierlei:

1. Gibt es noch mehr Berlins mit unserer Postleitzahl?
2. Die Länderbezeichnung ist v.a. in dem Land wichtig, in dem der Brief abgeschickt wurde, in diesem Falle also Schweden. Die Schweden haben somit natürlich begriffen, dass Briefe mit der Aufschrift TYSKLAND in die Kiste nach Deutschland gehören. Was zum Henker hat also der DEUTSCHE Postler, der den Brief bekam und die “Adresse ermittelt” hat, eigentlich geglaubt, was das bedeutet? Und wieso hat er dieselbe Anschrift draufgeklebt, die sowieso schon da stand? Nur ohne Länderbezeichnung.

Das lege ich wohl in die Kiste mit den ungelösten Rätseln der Menschheit. Ich werde gåta* draufschreiben.

*schwedisch für “Rätsel”

Buchhändler an der Kette

Phil hat mir heute freundlicherweise einen äußerst aufschlussreichen Link geschickt, den ich euch nicht vorhenthalten will.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Es geht in dem Artikel um die Ware Buch und darum, wie die Buchandleskette THALIA es fertigbringt, Bücher tatsächlich ausschließlich unter Marketingaspekten zu sehen und andere Buchhändler (Verlage, Vertriebler, Autoren ...) damit in eine immer misslichere Lage bringt.

Nicht, dass mir das völlig neu wäre. Doch in dieser Deutlichkeit aufgezeigt, ist es mehr als erschreckend.

Doch Trends können sich umkehren, und ich war schon immer ein Optimist…

Acrylbilder

Ich habe in letzter Zeit immer mal wieder was Pop-Art-iges mit Acryl gemalt, und gedenke das zum Abschalten und Kreativität-neu-Entfachen auch in Zukunft hin und wieder zu tun.

Dienstag, 06. Oktober 2009

Außerdem bin ich - warum auch immer - schon seit Januar 2008 bei Dawanda angemeldet und dachte mir, ich stell die Sachen dort einfach mal ein.

—Werbemodus—
Unter dem Namen writingwomans PopPixxx habe ich dort jetzt einen Shop eröffnet. Schaut doch mal vorbei, vielleicht sucht ihr ja ein Geschenk für eine Hochzeit, ein Mitbringsel für Freunde oder habt selbst eine freie Wand-Ecke ;-)

Das Shop-Widget seht ihr auch am rechten Seitenrand (bitte scrollen). So gibt es einen raschen Überblick über neue Artikel.

—Werbemodus off—*g*

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