Das Drehbuch-Business

Wie das Fernsehen Autoren vernichtet. Dieser Beitrag (gefunden via Drehbuchautorenforum) passt doch gut zur Heidenreich - MRR-Debatte, zum Deutschen Fernsehpreis und zum deutschen Fensehen überhaupt.

Freitag, 24. Oktober 2008

Ich hatte mit verschiedenen Drehbuchautoren näher zu tun, und auch meine eigenen Kontakte zu Produktionsfirmen bestätigen das, was im Artikel gesagt wird. Anfangs genügt ein falsches Wort (von dem man nicht wusste, dass man es nicht hätte sagen sollen, obwohl das gute Recht gebietet es zu sagen) um eine potenzielle Zusammenarbeit nachhaltig zu verhindern. weiterlesen

Elke Heidenreich gefeuert - ZDF wird “Lesen!” nicht weiter produzieren

Ich fand es ja sehr edel von Elke Heidenreich, Marcel Reich-Ranicki zur Seite stehen zu wollen. Auch wenn ich der Meinung bin, dass MRR maßlos übertrieben hat, denn er lebt offenbar in einer komplett anderen Welt, zumindest was moderne Medien anlangt.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Natürlich gibt es eine Menge Schrott im Fernsehen - wer wollte das bestreiten? Und vermutlich war die Veranstaltung zum Deutschen Fernsehpreis wirklich nicht gerade ein kulturhistorisches Highlight. Aber man ändert die Haltung der Fernsehredakteure sicher kein bisschen, indem man einen Preis ausschlägt. Sie werden weiterhin auf ihrem deutschen Mittelmaß bestehen, nur nach Quoten schielen, gute Ideen als viel zu gewagt ansehen und dafür sorgen, dass gute Plots mit schlechten Schauspielern besetzt werden. weiterlesen

Über Spinner und schwarze Löcher

Mittwoch, 10. September 2008

Schwarze Löcher hab ich in mir. Die Biester lassen Motivation und Inspiration auf Stecknadelkopfgröße schrumpfen. Dann kauen sie ne Weile drauf herum und spucken das Zeug letztlich irgendwann als gigantischen Workflow wieder aus.

So gesehen bin ich also Experte in Sachen 'Schwarze Löcher'. Mindestens so, wie der Chemiker, der den Physikern und der Welt seit Ewigkeiten erklärt, dass die Simulation des Urknalls im Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am europäischen Kernforschungszentrum (CERN) sog. 'Schwarze Löcher' produziert, die innerhalb von 50 Jahren die Erde auf Kirschgröße schrumpfen lassen.

Ich gebe zu, als ich die Erklärung zum ersten Mal hörte, dachte ich: Klingt logisch. Wenn so ein Loch alles ansaugt, dann kann auch ein kleines Löchlein irgendwann so groß sein, dass wir uns einmal selbst umkrempeln. Ja, muss es nicht sogar zwangsläufig so sein? Der nächste Gedanke war: Gab es nicht schon öfter in der Weltgeschichte den Satz: "Es ist alles völlig sicher!" und dann war es das nicht? Wurden nicht schon öfter Leute für arme Irre gehalten, nur, weil die Theorie nicht massenkonform war? Ich denke da spontan an Galileo Galilei.

Andererseits habe ich keine Lust in Panik zu verfallen. Via Twitter (ich weiß leider nicht mehr, wer es war; der Tweet ist in ein 'Schwarzes Loch' gefallen, sorry) hat jemand -> auf einen beruhigenden Artikel hingewiesen. Klingt auch alles logisch. Am beruhigendsten fand ich allerdings einen der Kommentare, dass Otto Rössler - besagter Chemiker - -> seit längerer Zeit als Querulant bekannt sei. Was ja nicht per se heißen muss, dass Querulanten immer falsch liegen. Vielleicht war Galilei in damaligen Kreisen ja auch als solcher verschrien - ich war nicht dabei. Aber ich habe beschlossen, dass ich mich von der Loch-Hysterie genauso wenig kirre machen lasse, wie von dem Kometeneinschlag, der uns angeblich in rd. sechs Jahren bevorsteht und die Welt aus dem Gleichgewicht bringen könne.

Ich konzentriere mich lieber weiterhin auf die 'Schwarzen Löcher' in meinem Innern und versuche gegen alle physikalische Logik den Text zur Photovoltiak da herauszuziehen, den ich morgen abgeben muss. Hoffentlich verschwinde ich bei dem Versuch nicht selbst im Loch.

P.S: -> Hier gibt es ein Schwarzes Loch zum Selberbasteln ;-)

Nochmal zur Rufnummernmitnahme zu T-Mobile

Dienstag, 15. Juli 2008

Jens Matheuszik vom -> Pottblog hat noch mal intensiv recherchiert und dabei herausgefunden, dass -> T-Mobile offenbar der einzige Mobilfunkanbieter zu sein scheint, der keine temporäre Rufnummer vergeben kann / will und sich dabei auch noch hinter einer Behörde versteckt.

Seltsam. Schließlich hat mir ein -> T-Mobile-Mitarbeiter vollmundig erklärt, ich könne ja eine temporäre Rufnummer bekommen, wenn mein Vertrag bei Vodafone noch länger liefe. Von alleine wäre ich auf die Idee vermutlich gar nicht gekommen. Aber der gute Mann hat vielleicht kurz zuvor noch bei 02 gearbeitet?

Danke dem Pottblog für dieses erhellende Posting!

Überall Unmut in Sachen iPhone und T-Mobile

Montag, 14. Juli 2008

So richtig glücklich scheinen nicht alle frischgebackenen iPhone-Besitzer zu sein. Über zu kurze Akku-Haltbarkeit, ewig lange Wartzeit bei der Freischaltung und nicht ladbare Firmware liest man in Presse und Web.

Schon im Vorfeld gab es Unmut bezüglich der T-Moblie-Tarife. Der Magentariese habe die Chance verpasst, sein Imageproblem in den Griff zu bekommen, oder kurz: -> T-Mobile hat es verkackt, wie Johannes Kleske schreibt.

Auch das Pottblog beschäftigt sich mit dem -> T-Saster bei der Auslieferung der iPhones.

Irgendwie klingt das alles, als sollte ich mir das 1G organisieren und upgraden…

Nun denn, da ich meine Telefonnummer ja behalten will, und sich -> T-Mobile dabei so extrem dusselig anstellt, werde ich wohl bis Jahresende warten (müssen) und hoffen, dass das das iPhone 3G bis dahin seine Kinderkrankheiten los ist. Zähneknirschend allerdings.

(K)ein iPhone und ich :-(

Freitag, 11. Juli 2008

Mittlerweile weiß ja auch der letzte Hier-Vorbeisurfer, dass ich auf technischen Schnickschnack stehe. Und meine Twitterfollower wissen auch, dass ich sehnlichst auf den iPhone 3G-Release gewartet habe. Aber offenbar soll es nicht sein *tieferSeufzer* - zumindest nicht jetzt.

Ende Juni rief ich die T-Mobile-Nummer an, um mich für das Fönchen vormerken zu lassen. Ich hatte einen netten Menschen am Telefon, der mir alles genau erklärte. Ich wusste nicht genau, wie lange mein Vodafone-Vertrag noch läuft, und ich wollte meine seit über acht Jahren etablierte Handynummer schon gerne mitnehmen. Das sei ja alles gar kein Problem, sagte der T-Mobiliker, ich bekäme mit dem Fönchen eine vorläufige Nummer, und sobald ich bei vodafone gekündigt hätte, und die Frist für die Rufnummernmitnahme anliefe, könnte ich dann meine alte Handynummer auf dem iPhone nutzen. Und das hat er nicht nur einmal gesagt. Auch, dass ich Vodafone kündigen soll, wenn ich Fönchen in den Händen halte. Aber bestellen könne ich das neue iPhone noch nicht, das ginge erst ab 1.7.

Brav wartete ich den 1.7. ab und rief wieder die 0800er-Numer an. Eine Dame nahm meine Daten auf, welches iPhone, welcher Vertrag, welche Farbe, und sagte mir, sobald das Teil verfügbar sei, bekäme ich Nachricht.

Am 9.7., zwei Tage vor dem offiziellen Release, rief ich nochmal die Hotline an um mich zu vergewissern, dass ich alles richtig verstanden hätte: Wenn es am 11. losgeht, und "mein" iPhone wäre dran, würde ich eine Mail bekommen? "Ja, Sie bekommen eine Mail."

Heute ist der 11. Juni. Bei Twitter gingen Meldungen über Mails ein, die den Transport des jeweiligen iPhones auf Lieferfahrzeuge kundtaten. Erste glückliche iPhone-Besitzer strömten aus den Läden. Und ich dachte nur: Hä?
Keine Mail, kein Anruf, und wieso kann man ohne Anmeldung in den Läden einfach so iPhones kaufen? Die taten doch, als müsse man sich unbedingt vormerken lassen.

Gegen Mittag war ich mehr so genervt und rief nochmal bei T-Mobile an. Wieso eigentlich alle… nur ich nicht?
"Jaaaa, das war ja keine offizielle Bestellung! Sie haben sich nur vormerken lassen!" Aha. Und zu welchem Zweck? "Damit wir Sie dann anrufen können um die Bestellung aufzunemen." Hier hat doch aber niemand angerufen. Ob sie die Daten dann bitte aus dem Computer…, dann müsste ich nicht nochmal von vorne - "Nein, das haben wir alles auf Zettel geschrieben."

??? Zettel ??? Im Computerzeitalter bei Bestellung eines hochtechnischen Geräts??? Dann teilte sie mir auch mit, dass sie nun auch meine Bestellung auf einem Zettel notieren würde. "Sie glauben ja gar nicht, was hier heute los ist!"
Doch. Glaube ich. Ich muss ja nur bei twemes.com #iPhone eingeben, dann weiß ich , was da los war. Überall war was los, nur bei mir nicht.
Sie nahm also die Daten für eine verbindliche Bestellung auf. Alles prima, bis ich auf die Rufnummernmitnahme zu sprechen kam. Meine alteingesessene Handynr., die ich auch dienstlich weit gestreut habe, will ich natürlich mitnehmen. Übergangsrufnummer (wie der T-Mobile-Mensch mir vorschlug) und anschließende Portierung, wie das im Handydeutsch heißt, und mich irgendwie an Portschlüssel erinnert, aber das gehört nicht hierher ;-)
"Übergangsrufnummer? Gibt es nicht!" Wie jetzt? Der Kollege hat doch - "Ich weiß nicht, wie er darauf kommt, aber so etwas gibt es nicht!" Das ist doch aber technisch gar kein Problem. "Wie das technisch geht, weiß ich nicht, aber sowas gibt es nicht." Und überhaupt, ohne Kündigung des Vodafone-Vertrages kein iPhone. Jedenfalls nicht mit Rufnummernübertragung. Und das bekäme ich sowieso erst, wenn Vodafone die Rufnummer rausgerückt hätte. Auch mein Hinweis darauf, dass ich mit dem Ding ja gar nicht so unbedingt telefonieren möchte, sondern v.a. ins Internet, änderte nichts an ihrem Statement. Sie versprach sich aber nochmal zu erkundigen und würde zurückrufen.

Das tat sie sogar recht zügig. Mit demselben Ergebnis. "Ich hab Ihren Auftrag dann jetzt gleich mal zerrissen."

Öh.

Frust.

Ich musste dann eh nochmal ins nächste Unterzentrum. Hatte nicht viel Zeit, bin aber trotzdem in den Vodafone-Shop gegangen. Die Mitarbeiter sahen alle aus, wie erstes Lehrjahr Banklehre. Ich wartete und wartete.
"Bevor ich hier noch länger warte: Kann ich hier direkt meinen Vertrag kündigen?" "Was denn, sie auch?", fragte belustigt ein Mit-Kunde.
Pampige Antwort des Vollpfostens hinterm Tresen: "Wenn Sie einen Dreizeiler vorbereitet und mitgebracht haben, dann ja!"

Du mich auch.

Zu Hause versuchte ich die Vodafone-Hotline um mir mal einen Überblick darüber zu verschaffen, wie lange mein Vertrag eigentlich noch läuft. Immer zur Faschingszeit hatte ich mir alle zewi Jahre ein neues Handy geholt, aber diesmal (zum Glück) nicht. Dieser Vertrag verlängert sich dann aber trotzdem zumindest um ein ganzes Jahr. Na toll. Ich bin ja sogar bereit, parallel zu zahlen, aber die Rufnummer krieg ich ums Verrecken nicht früher ausgehändigt.
Doppelfrust. Immerhinhab ich ein anderes Problem zum wiederholten Mal angesprochen (nie bestellte Kligeltonpakete, Monat für Monat 5,- Euro) und bekam prompt 25,- Euro gutgeschrieben, wegen des Troubles. Nanu? Und praktischerweise genau die Summe, die die Rufnummernportierung kosten würde, wenn denn das nun ginge…

Neuer Anruf bei der T-Mobile-Hotline. Eine sehr freundliche Dame am anderen Ende der Leitung. Ich klagte ihr mein Leid. "Und sie möchten mir doch ganz sicher so ein iPhone supergerne verkaufen?!" "Ja, natürlich. Aber wir wollen doch fair bleiben. Und wenn ihr Vertrag bis zum nächsten April läuft, dann können wir Ihnen keine Rufnummernportierung versprechen." "Geben Sie mir doch einfach ne neue Nummer. Und wenn es so weit ist, können Sie die doch einfach austauschen!" "Nein, das geht nicht. Es haben zwar schon Kunden behauptet, dass es gemacht wurde, aber ich kann Ihnen das nicht versprechen."

Ich hätte ja sehr gerne geweint, aber das geht ja nicht, einfach so über ein kleines, süßes Fönchen-Problemchen in Tränchen ausbrechen. Merkte nur an, dass man dann wohl die richtigen Leute kennen müsse. Welche mit Einfluss.

Es war schon niedlich, wie sie dann anfing, sich Gedanken zu machen. Ob ein halbes Jahr nicht ausreichen würde, alle meine Kontakte über die neue Rufnummer zu informieren? Und nein, die alte NUmmer mit neuer Vorwahl, das ginge auch nicht, man hätte gar keinen Einfluss auf die Nummern…. Sie litt förmlich mit, aber irgendetwas in mir schreit die ganze Zeit, ES KANN NICHT SEIN, DASS DAS ALLES NICHT GEHEN SOLL!

Zumal ich auch gehört habe (z.B. von der Vodafone-Frau und via Twitter), dass andere Handyanbieter kein Problem mit einer späteren Rufnummernänderung haben.

Lieber Magenta-Riese, wir sind seit Menschengedenken deine Festnetzkunden und gedenken es auch zu bleiben, obwohl wir viel zu viel zahlen. Sei so lieb und lass meine alte Nummer auch noch nach einem halben Jahr auf das iPhone leiten.

Und jetzt warte ich erstmal ab. Und hab zum Glück in diesem Moment wenigstens das Pocketweb-Ladegerät wiedergefunden, damit ich zumindest mobil Mails lesen und Twittern kann, wenn auch seeehr langsam. Puh.


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