Guten Rutsch nach 2014!

Ich wünsche euch allen eine tolle Silvesterfeier und einen guten Rutsch in ein hoffentlich fantastisches Jahr 2014! Wir lesen uns im nächsten Jahr wieder.

Sonntag, 29. Dezember 2013

fireworks

Alles Liebe

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Ateliereröffnung Susanne Haun

Obwohl wir nur einen knappen Kilometer auseinander wohnten, hatte ich es im ganzen Jahr 2013 irgendwie nicht geschafft, meine Freundin, die Künstlerin Susanne Haun zu besuchen. Kennt man ja. Je näher dran desto selten seh. Nun hat sie Wohnung und Atelier aufgegeben und ist 12 Kilometer weit weg gezogen, in eine kombinierte Atelierwohnung. Gestern war die Ateliereinweihung und wir waren dort. Manchmal ist es mit Termin eben am besten.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Die Künstlerin Susanne Haun

Die Künstlerin Susanne Haun in ihrem neuen Atelier. Foto: Petra A. Bauer

Die ersten Bilder ihrer Ateliereinweihung hat sie gestern schon online gestellt.

Das neue Atelier ist unterm Dach, hell und geräumig. Der Wedding beginnt wieder, diversen Künstlern eine Heimat zu geben und poliert sein Image auf - das finde ich schön.

Susanne ist ihren Tuschezeichnungen und Radierungen treu geblieben, hat aber auch Objektkunst und ein Foto- / Kunstprojekt gemeinsam mit einem anderen Künstler dazu genommen. Der Gesamteindruck im Atelier ist klar. Alle Bilder hängen nach wie vor in weißen Rahmen und das passt sehr gut zu ihren Zeichungen.

Mein Lieblingsbild von ihr ist immer noch unser Kumpel Harald Juhnke ;-)

Harald Juhnke, Tuschezeichnung von Susanne Haun

Unsere Jüngste hatte ja einen Film mit ihm gedreht und wir haben das Bild sofort gekauft, nachdem Susanne es gezeichnet hatte, weil es so gut getroffen ist.

Stammleser erinnern sich vielleicht auch an den Künstlerplausch mit Susanne Haun, den ich auf Video gebannt habe, und wo es interessante Statements zum Thema Leben und Arbeiten als Künstler gab.

Sie hat mittlerweile auch vier Bücher veröffentlicht. Vielleicht ist ein Weihnachtsgeschenk dabei?


Liebe Grüße mit den besten Wünschen für einen schönen 3. Advent

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Lesung: Brixton Hill von und mit Zoe Beck

Bisher verband ich mit dem Londoner Stadtteil Brixton lediglich "Guns of Brixton" von Clash, bzw. in meinem Fall von den Toten Hosen, weil ich diese Version zuerst kannte. Seit Dienstag steht das Wort "Brixton" noch für etwas anderes: für Spannung. Ich war nämlich in der Alten Kantine in Berlin-Wedding auf der Lesung zu Brixton Hill, dem neuen Thriller meiner lieben Kollegin Zoë Beck.

Sonntag, 08. Dezember 2013

Die Alte Kantine war gut besucht und sehr gemütlich. Es gab Bier, Wein und Suppe - perfekt für diesen kalten Tag.

Als ich Zoë begrüßte und fragte, wie es ihr ginge, sagte sie: “Ich habe gleich eine Lesung, und du fragst, wie es mir geht?” Ich finde es sehr sympathisch, dass sie nach so vielen Auftritten in der Öffentlichkeit vor Lesungen immer noch nervös ist ;-)

Zoë begann mit dem Prolog, der schon sehr dicht und eindringlich geschrieben war. Und spätestens mit dem nächsten Text-Happen wurde klar: Jemand hat es darauf abgesehen, die Protagonistin Em fertigzumachen. Ich will nicht zu viel verraten, aber in ihrer Umgebung geschehen schreckliche Dinge und alles deutet darauf hin, dass Em Schuld daran trägt. Allerdings gibt es da auch noch einen Stalker ...

Lesung Zoe Beck

Im anschließenden Geplauder mit der HEYNE-Lektorin erfahren wir, dass Zoë das Setting “London” gewählt hat, weil sie einige Zeit dort gelebt hat, immer wieder gerne dort hin reist und längst dort leben würde, wenn es nicht so wahnsinnig teuer wäre. Ja, kann ich bestätigen: Großartige Stadt, aber man braucht ziemlich viel Kleingeld.

Lesung Zoe Beck

Beim Schreiben war ihr auch wichtig, die Gentrifizierung des Stadtteils, sowie gesellschaftliche Gegensätze herauszuarbeiten, was für zusätzliche Spannung sorgt. Ich habe das Buch noch nicht weiter gelesen (der Vorweihnachts-Hustle, ihr kennt das ...), aber ich freue mich schon sehr darauf und kann schon jetzt ruhigen Gewissens sagen: Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für Thrillerfreunde sucht, kann unbesorgt zu Brixton Hill greifen - das ist genau richtig.

Zoe Beck signiert Brixton Hill

Und weil es so schön ist, hier noch meine Lieblingsversion von “Guns of Brixton”: Die Toten Hosen live und unplugged im Wiener Burgtheater:

Einen schönen 2. Advent für euch!
Alles Liebe

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Weihnachtskantate für junge Leute - Das Jubiläumskonzert

GrafikEs begab sich aber zu jener Zeit vor rd. 33 Jahren, dass ich im Schulchor sang, und unsere Chorleiterin nicht nur den "Messias" von Händel, sondern auch eine 40minütige Weihnachtskantate mit uns einstudierte und aufführte. Niemand von uns Sängern der Bertha-von-Suttner-Oberschule hätte damals zu sagen gewusst, dass ein wackeres Häufchen von uns, sich vier Jahrzehnte nach Uraufführung jener Kantate, mit rund einhundert anderen ehemaligen Schulchor-Sängern aus Berlin, Potsdam, Babelsberg und Braunschweig zusammen Im Großen Sendesaal des RBB zusammenfinden würde, um die Weihnachtskantate für junge Leute erneut zu Gehör zu bringen. Und doch geschah es: am 1. Advent anno 2013.

Sonntag, 01. Dezember 2013

Keine Angst, ich bin noch gesund ;-)

Ich komme nur gerade von der Aufführung, und da ein Teil der Kantate eben im Jahre null spielt, hat mich die Sprachschwurbelei gepackt ;-)

GrafikDer “Witz” an der Kantate ist, dass der Komponist Klaus Wüsthoff (der inzwischen 91 Jahre alt ist und dessen Tochter Sabine den Chor heute leitete) den Chor in drei Gruppen geteilt hat: Links stehen die Zweifler (ich würde ja eher sagen: die Atheisten), in der Mitte die “Verkündiger” (Engel, etc.) und rechts die Hirten. Wir “Linken” verspotten das Weihnachtsfest (“Nun geht’s wieder los, mit dem Weihnachtsrummel ...”), sind genervt von “Stille Nacht, heilige Nacht” und können nicht so richtig glauben, dass ein kleines Baby die Welt retten soll. Und der Rest fährt natürlich voll drauf ab. Das ist eine arg kurze Zusammenfassung, aber auf jeden Fall ist die Kantate sehr hörenswert. Ich hab die komplette Familie zwangsverdonnert sich im Publikum einzufinden, und sogar die Jungs, bei denen ich befürchtet hatte, dass ich ihnen da echt was zumute (es ist stellenweise schon sehr kirchenliedgott-lobpreisungslastig und wir sind ja alle Atheisten), fanden es gut. Der Liebste meinte, wenn es nicht schon Jahre früher geschrieben wäre, würde er sagen, der Komponist hat Anleihen bei Mike Oldfield gemacht.

Ich weiß nur, dass unser Chor (und da speziell unsere Klasse, denn die Chorleiterin war die Musiklehrerin in unserer 7. Klasse und hat uns sofort geschlossen in den Chor geholt), ständig Stücke aus der Kantate vor sich in geträllert hat. Ein wirklich schönes Stück und damals haben wir alle alles gesungen, also ohne die oben erwähnte Dreiteilung. Als wir nun alle per Mail zusammengetrommelt wurden, wurden wir gefragt, ob wir im Chor, links, rechts oder in der Mitte gestanden hätten, und ich sagte links, weil bei uns die Soprane immer links standen und mir nicht bewusst war, dass man normalerweise hätte alles anders aufteilen sollen. So kam ich also eher per Zufall in die Gruppe der Zweifler, was mir von der Aussage her natürlich sehr entgegenkam. Die gesanglich schöneren Stellen (und vor allem mehr) wurden allerdings in der Mitte und rechts performt.

Das tat allerdings dem Spaß keinen Abbruch. Ich fühlte mich dreieinhalb Jahrzehnte zurückgebeamt. K2 hat Fotos gemacht, die ich jedoch noch nicht habe. Also gibt es erstmal ein Schulchorfoto, das Anfang der 80er entstand (dreimal dürft ihr raten, wer da eingekringelt ist *g* ). Mehr dann hoffentlich bald.

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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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