Petra mit elf Jahren

Damit meine Aktion Social Media zurück in die Blogs tragen, kein Lippenbekenntnis bleibt, blogge ich ja inzwischen öfter Dinge, die ich sonst getwittert oder auf Facebook eingestellt hätte. Manche Dinge sammle ich aber auch auf meinen Social Media Accounts ein und halte sie hier im Blog für die Ewigkeit fest. Wie z.B. diese kleine Anekdote von gestern, als ich mit den Kindern uralte Fotoalben ansah und Kind vier feststellte, ich sei ja früher nicht so wirklich fotogen gewesen:

Dienstag, 29. Januar 2013

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Und das war das Foto, das den Anstoß zu dieser Äußerung gab:

Petra 11 Jahre alt

Ich war damals elf Jahre alt und hielt meinen fünf Monate alten Cousin im Arm, der heute locker über zwei Meter misst ;-)

Stimmt schon, ich sehe ziemlich krank aus, was daran liegen mag, dass ich mich in der Kindheit mit einer chronischen Krankheit herumgeplagt habe. Viel schlimmer finde ich das bescheuerte Tuch um meinen Hals, aber meine Mom stand darauf mir seltsame Klamotten anzuziehen. Damals war mir das noch wurscht, aber zwei Jahre später fing ich an mich zu wehren ;-)

Über dieses Foto haben sich die Kinder aber gefreut:

Petra 2 Jahre alt

Liebe Grüße

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TXL forever!

GrafikDer eine oder andere wird schon gemerkt haben, dass ich auf den BER-Flughafen gepflegt pfeife, egal, ob er jemals fertig wird oder nicht. Ich brauche per ÖPNV zwei Stunden dorthin, im Auto immerhin noch eine Stunde. Und das zweimal pro Woche hin und zurück - nein danke.

Freitag, 25. Januar 2013

Zum Flughafen Tegel fahre ich zwölf Minuten, das dezentrale Check-in-System ist einfach genial und ich mag den kleinen Flughafen einfach. Ich bereue es inzwischen, keine Bürgerinitiative für die Offenhaltung von TXL gegründet zu haben, denn auch wenn der BER irgendwann mal für fertig erklärt wird, wird oft genug etwas so schief laufen, dass dringend eine Ausweichmöglichkeit gebraucht werden wird, weil sonst der Berlin-Tourismus massiv leiden wird. Und überhaupt - eine Metropole wie Berlin ohne zusätzlichen City-Flughafen, das geht einfach nicht!

Die BAYER-Pendler aus Wuppertal sagen schon, sie fliegen nicht mehr, wenn sie zum BER müssen, da geht Bahnfahren nämlich insgesamt schneller. Und wer weiß, wer noch alles den Flieger gegen die Bahn tauscht. Die ganze Sache ist im Prinzip mal wieder zur Provinzposse verkommen. Das können wir hier in Berlin ja ganz prima.

Ich wünschte, die ursprünglichen TXL-Pläne wären verwirklicht worden und man hätte das zweite Oktogon errichtet. Dann hätte man das steigende Passagieraufkommen besser im Griff. Und kommt mir nicht wieder mit Fluglärm: Ich bin in der Einflugschneise aufgewachsen. Würde kein Jet mehr über den Kutschi donnern, da würde mir was fehlen.

Reinickendorf lebt von und mit TXL, und ich hoffe inständig, dass der BER nie fertig wird. Zumindest nicht, so lange mein Liebster jeden Montag gen Zürich abflattert und donnerstags wieder in Berlin einschwebt. Das ginge dann nämlich nicht mehr, weil wir montagmorgens immer einen fetten Stau mit einrechnen müssten, womit aus der einen Autostunden dann doch mal locker zwei werden könnten. Und um halb vier aufstehen, wenn man bis mindestens 19:00 Uhr volle Leistung bringen muss, ist auch nicht witzig. Also müssten wir auf die gemeinsame Sonntagnacht verzichten. Hallo??? Und nur, weil jemand nicht kapieren will, dass TXL benötigt wird, auch WENN dieser BER-Unglücksflughafen je eröffnet wird. BER ist sowieso jetzt schon zu klein, wieso also diese Sturheit? Weil die Fluggesellschaften nicht flexibel genug für zwei Standorte sind? Weil jemand irgendwo ganz dick verdient, wenn nur BER offen bleibt?

Ich bin in diesem Fall gerne mal egoistisch, v.a. weil ich weiß, dass wir mit dieser Meinung nicht alleine sind.

Ja, das war mal ein Rant von mir. Und zwar anlässlich dieser wirklich witzigen Parodie Einer Lanz-Sendung, in der Markus Lanz mit Klaus Wowereit spricht. Peter Rütten hat den beiden neue Worte in den Mund gelegt und ich hab mich weggelacht. Natürlich geht es um den BER-Airport. Unbedingt anschauen, wer das Video noch nicht kennt!

Liebe Grüße

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Virtueller Autorenstammtisch

Grafik Mela Eckenfels hat die schöne Funktion des Google+ Hangouts dazu genutzt einen virtuellen Autorenstammtisch ins Leben zu rufen. Stammtisch Nr. 3 fand gerade eben statt und kann auf YouTube angesehen werden. Themen heute: Ideenfindung, Autorentreff Leipzig.

Sonntag, 20. Januar 2013

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v.l.n.r. die heutigen Teilnehmer: E.M. Jungmann, Hilke Gesa Bußmann, Jannis Plastargias, Mela Eckenfels, Petra A. Bauer.

Der Stammtisch findet immer sonntags um 16:00 Uhr statt.

Alles Liebe
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Gastbeitrag: Liebeserklärung an den Tatort

Grafik Wie schon 2011, stand auch am Jahresende 2012 wieder das Textinen-Blogwichteln an. Diesmal haben wir es jedoch wegen akuten Weihnachtsstresses mit der Deadline nicht so eng gesehen und so freue ich mich mich, heute Textine Jutta Scherer im Autorenblog begrüßen zu dürfen. Sie hat ein Thema gewählt, das bestens zu mir als Krimiautorin passt:

Montag, 07. Januar 2013

Tatort und kein Ende. Und das ist gut so!

Eine Liebeserklärung. Von Jutta Scherer

Mit dem Tatort haben wir das Alte Jahr verabschiedet, mit ihm haben wir das Neue begrüßt, gleich gestern folgte die nächste Episode. Ich war jedes Mal dabei, auch wenn mir am Neujahrstag das Wachbleiben schwer fiel… Den Tatort verpasst man eben nicht. Sonntags ist er Pflichttermin – für mich und Millionen andere.

Warum ist das so? Darüber haben sich schon viele kluge Menschen Gedanken gemacht – meist aber aus neutraler Distanz. Die habe ich nicht: Ich melde mich hier als glühende Anhängerin zu Wort. Was also macht den Tatort für mich einzigartig?

Erstens: die Erzählqualität. Wohl kaum eine andere Serie glänzt immer wieder mit so herausragenden Drehbüchern, meisterhaft umgesetzt von Top-Regisseuren und Darstellern. Regelmäßig werden gesellschaftliche Themen aufgegriffen, die unter den Nägeln brennen. (Oder brennen sollten.) Blutrausch, perverse Frauenquäler und Massenmörder – beliebte Sujets in US- und skandinavischen Krimis – bleiben beim Tatort die Ausnahme: Hier werden keine Grausamkeiten zelebriert, sondern Geschichten über Menschen erzählt. Im Vordergrund steht die Psychologie von Täter und Ermittlern, ihr soziales Umfeld. Die kleinen Tragödien des Alltags, die Emotionen, die ganz normale Menschen den Kopf verlieren lassen, die Intrigen und Eifersüchteleien hinter Deutschlands Jalousien. Kurz: Der Tatort hat etwas zu sagen. Er bietet intelligente Unterhaltung.

Zweitens: der einzigartige Mix aus Vielfalt und Kontinuität. Woche für Woche kann ich mich auf wechselnde Teams und Orte freuen – und mich dabei doch auf ein bewährtes Gesamtkonzept verlassen. Ich kenne die Grundzutaten, und dennoch wird nichts eintönig. Zumal mit den Drehorten und Darstellern auch Autoren, Regisseure und Kameraleute wechseln. Damit liefert der Tatort auch ein, wie ich finde, hervorragendes Beispiel für eine starke Marke: Wer wäre wohl nicht in der Lage, spontan ein paar unveränderliche Merkmale der Serie aufzuzählen? Und das, obwohl jedes Produktionsteam seiner Folge einen ganz eigenen Stempel aufdrückt.

Drittens: Tatort ist wie Familie. Diesen Sonntag die Hamburger? Prima, mag ich. Von Leipzig dagegen bin ich öfter mal genervt, aber zuweilen überraschen sie mich… Ja: So, wie ich in der Verwandtschaft den einen lieber trifft als die andere, so sind mir die Ermittlerteams unterschiedlich sympathisch. Und das Gute daran: Keines davon kann mir wöchentlich auf den Geist gehen. Es bleibt beim gesunden, nie ganz vorhersehbaren mehrmonatigen Rhythmus, der die Wiedersehensfreude umso mehr verstärkt. Lange waren die skurrilen Münsteraner meine Lieblinge. Wären sie aber wöchentlich über den Schirm geflackert, hätte mich das ziemlich angestrengt. Erst recht seit der Posse vom letzten Dezember. (Börne und Thiel: Ich hab euch lieb, aber ich brauch jetzt erst mal ne Pause von euch…) Andererseits – auch das ist Tatort: Wir verzeihen ihnen. Solange sie sich in der nächsten Folge wieder fangen.

Viertens: Tatort atmet regionalen Geist. Okay, okay – ich weiß, das tut er nicht immer ganz authentisch. Mein Onkel kann sich zum Beispiel sehr darüber ereifern, dass im Ludwigshafener Team nur eine Einziger – der Kriminaltechniker – wirklich Vorderpfälzisch spricht. Von den Ermittlern tut das keiner (Kopper klingt sogar nach Berlin); die Sekretärin babbelt Hessisch. Ähnliches gilt auch für andere Teams. Aber egal. Fakt bleibt: Der Tatort beleuchtet regionale Eigenheiten. Dass er von von unterschiedlichen Sendeanstalten produziert wird, hat man gekonnt zum besonderen Merkmal ausgebaut. Auch das hebt die Serie gegenüber anderen ab: Sie spiegelt die regionale Vielfalt im deutschsprachigen Raum – oft mit einem Augenzwinkern.

Die drei Tatorte zum Jahreswechsel lieferten für alles Gesagte wunderbare Beispiele: drei sehr unterschiedliche Erzählweisen, aber alle drei erste Sahne. Ich hoffe, von der Sorte bekommen wir noch viel, viel mehr zu sehen! Und freue mich schon auf Ulmen, Tschirner, Schweiger und alle anderen, die wir sonntagsabends bei ihren Ermittlungen begleiten dürfen.

***

GrafikJutta Scherer schreibt, redigiert und übersetzt für Firmenkunden verschiedener Branchen. Klarer Schwerpunkt sind Texte für interne und externe Unternehmenskommunikation – vom Geschäftsbericht bis zur Website. (Texte über Freizeitthemen schreibt sie nur gelegentlich und nur zum Vergnügen oder für liebe Kolleginnen. :-)) Mit ihrem Redaktionsbüro JS textworks ist Jutta seit 11 Jahren selbständig. Zuvor war sie lange als Communication Specialist bei einer großen Managementberatung beschäftigt. Jutta lebt und arbeitet in München.

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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