Manchmal muss man die Sichtweise ändern

Als Autor muss man auf vieles gefasst sein. Zum Beispiel auch darauf, dass eine zwölf Jahre alte Idee, nachdem sie schon diverse Metamorphosen durchlebt hat, plötzlich komplett auf den Kopf gestellt wird. Klar, ich rede von ALBATROS.

Dienstag, 20. März 2012

Es kann so schnell gehen. Dabei habe ich nur einer lieben Kollegin gemailt und wollte einen Schlusssatz schreiben. Und weil in der Beschreibung zum Autorenblog ja steht, dass ihr mir beim Schreiben über die Schulter schauen dürft, bekommt ihr den Absatz aus meiner Mail jetzt in voller Länge zu lesen:

Ich werde mich jetzt auch wieder an mein Manuskript setzen. Das Exposé wächst. Gestern habe ich einen neuen Erzählstrang begonnen, und es hat richtig viel Spaß gemacht. Ich hatte sofort einen Draht zu der neuen Figur und muss aufpassen, dass sie der Haupt-Protagonistin nicht den Rang abläuft. Wobei ... vielleicht wäre das ja auch gar nicht schlimm? Aus dem Blickwinkel habe ich das alles noch gar nicht betrachtet. Möglicherweise wehrt sich der Plot dann nicht mehr so. Hm…

Über den neuen Erzählstrang und wie nah mir die Figur ist, hatte ich gestern gebloggt. Da hatte ich jedoch noch keinen Gedanken daran verschwendet, möglicherweise die gesamte Trilogie - oder zumindest einen großen Teil davon - aus diesem Blickwinkel zu beschreiben. Das Schreiben der Mail hat mich erst darauf gebracht, und mittlerweile scheint die Idee so selbstverständlich, ja logisch zu sein, dass ich mich ernsthaft frage, weshalb ich darauf nicht viel früher gekommen bin.

Die uralte Kern-Idee ist noch immer vorhanden, doch die Wandlung, die sie bisher vollzogen hat ist in der Tat sehr spannend anzusehen. Immer mehr offene Fragen werden auf diese Weise geklärt, bis sich alles zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügt.

Dass die Planung der anderen Bücher wesentlich schneller vonstatten ging, lag sicher am weit geringeren Umfang. Naturgemäß muss der Plot auf 230 Seiten straffer und weniger verschlungen sein, als auf (geplanten) drei mal 400 Seiten. Außerdem hatte ich da jeweils eine Deadline. Arbeiten ohne Deadline ist eine neue Herausforderung an meine Disziplin, hat jedoch auch den Vorteil, dass das Gerüst am Ende ausgefeilter ist und der eigentliche Schreibprozess leichter vonstatten gehen wird. Und bis dahin HABE ich dann ja auch eine Frist.

So, jetzt tauche ich wieder ab und überlege wie der große Wandel technisch aussehen kann. Ich liebe meinen Beruf :-)

Liebe Grüße

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Neuer Erzählstrang

Grafik Wie bereits auf meiner Facebook-Autorenseite berichtet, habe ich die ALBATROS-Struktur von Grund auf überarbeitet.

Montag, 19. März 2012

Ich habe jetzt drei Ebenen und hatte heute noch ein bisschen Zeit, mich auf einen neuen Erzählstrang zu stürzen. Erst hatte ich einen Textauftrag fertigzustellen, daher konnte ich mich nicht den gesamten Tag über meinem Manuskript widmen, aber Dank der schönen Atmosphäre und der frischen Figuren, hatte ich in Nullkommanix vier Seiten zu Papier gebracht. Rohfassung, klar. Überarbeitet wird später.

Mir fiel auf, dass die Hauptperson dieses Erzählstrangs mir viel näher ist, als die Hauptperson des gesamten Buchprojekts. Nicht, dass ich meine Protagonistin nicht leiden könnte, das wäre ja fatal, wo ich doch viele Monate mit ihr verbringen werde, aber sie hat eine ziemlich spröde Art. Meine neue Figur ist dagegen ein Typ, den jeder sofort ins Herz schließt. Meines hat sie jedenfalls sofort erobert.

Nett, dich kennenzulernen!

Das Autorencamp auf der Leiziger Buchmesse - Noch Plätze frei!

autorencamp-kleinAm kommenden Wochenende (17. und 18. März 2012) findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse erstmals ein Autorencamp statt. Es ist kostenlos und es sind noch einige Plätze frei, also meldet euch rasch an! Informationen über das Prozedere gehen euch per Mail zu, sind aber z.T. auch auf der Autorencamp-Seite nachzulesen.

Mittwoch, 14. März 2012

Autoren brauchen den Austausch. Zu unübersichtlich ist der Buchmarkt geworden, zu vielfältig die Möglichkeiten, die nicht zuletzt die elektronischen Medien bieten - von Social Media Marketing bis Ebook. Die Leipziger Buchmesse stellt erstmals eine Plattform zur Verfügung, auf der dieser Austausch stattfinden kann, und zwar in Form eines Barcamps. Kurz gesagt kann man sich das so vorstellen, dass es sich dabei um eine Konferenz handelt, deren Themen / Sessions / Workshops spontan beim Anfangstreffen der Veranstaltung entstehen. Wer ein Thema hat, über das er berichten oder sich austauschen will, kann dies zu Beginn mitteilen, kurz die Interessenslage abfragen und sich in einen Stundenplan eintragen. That’s it. Über Erfolg und Misserfolg entscheiden letztlich die Teilnehmer mit.

Organisatoren des Autorencamps (offizieller Hashtag: #acl12) sind Franz Patzig und Leander Wattig. In der letzten Woche waren Franz und ich vom MDR zum Interview ins ARD-Haupstadtstudio eingeladen worden. Ihr könnt den Beitrag hier nachhören und erfahrt darin einiges über die Veranstaltung.

Mich könnt ihr übrigens am Samstag dort treffen.

ARD-Hauptstadtstudio-klein

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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