ALBATROS [20111026] Weiter geht’s!

Grafik Die Stammleser unter euch haben sich möglicherweise gefragt, weshalb ich länger nichts zu ALBATROS geschrieben habe, und die neuen Leser werden sich fragen: ALBATROS? Hä? Wat'n dat fürn komischer Vogel?

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Also, für die Neuen: ALBATROS ist der Arbeitstitel eines Buchprojekts, in dem bisher kein einziger Vogel vorkommt ;-) Aber irgendwie wollte ich das Projekt-Tagebuch hier im Blog benennen, ohne zu viel vorab zu verraten. Und für die Stammleser: Es gab nichts zu schreiben, weil die Arbeit an ALBATROS für andere Projekte zurückgestellt werden musste. Leider. Denn als ich die Arbeit kürzlich wieder aufnahm, las ich die vorhandenen 90 Seiten, als hätte sie jemand anders geschrieben.

Nun ist es durchaus sinnvoll, ein Manuskript für einige Wochen liegen zu lassen, um tatsächlich eine gewisse Distanz zum Text zu erreichen. Allerdings handelte es sich hierbei um mehr als nur ein paar Wochen, und wenn man meine notorische Vergesslichkeit zugrunde legt, kann sich jeder vorstellen, dasss ich mich nun komplett neu einarbeiten muss.

Die Schlüsselszenen, die mich z.T. seit elf Jahren begleiten (denn so alt ist die Kernidee schon), habe ich natürlich noch gut im Kopf. Aber einige der neuen Figuren mussten sich mir nochmal neu vorstellen. Dabei ergaben sich allerdings überraschende Aspekte, die mich wieder ein Stück vorangebracht haben. Überdies ermöglicht mir der Abstand eine ganz andere SIchtweise auf den vorhandenen Plot, und ich werde wohl einiges wieder umwerfen, bevor ich mit dem Grundgerüst zufrieden bin.

Ich hatte hier im Blog bereits erwähnt, dass meine Herangehensweise eine Mischung aus Bauchschreiben und Gerüstschreiben ist. Das bedeutet, ich muss eine Weile am Text mehr oder weniger drauflosschreiben, nur mit einer Idee im Hinterkopf. Währenddessen wird mir klarer, wo ich eigentlich hin will und DANN entsteht das Gerüst für das Exposé. Die Schwierigkeit bei ALBATROS liegt v.a. darin, dass ich das Projekt als Trilogie konzipiere. D.h., ich muss die Spannungsbögen nicht nur für ein Buch anlegen, sondern, zumindest grob, für drei Bücher.

Bisher kam das noch nicht vor, denn meine drei Girls in Love-Bände waren ja ursprünglich als Einzelbände konzipiert. Ich hatte zwar grob skizziert, wie ich mir das weiter vorstellen könnte, aber beim Schreiben von Band eins spielte das weitere Schicksal der Protagonistinnen keine Rolle, da die Bände ohnehin in sich abgeschlossen zu lesen sein mussten, ebenso wie die Kinderkrimis oder die Kappe-Krimis, obwohl auch diese zu einer Reihe gehören.

Diesmal also eine Trilogie.

Es ist ziemlich spannend für mich, nun wieder in diese Welt abzutauchen, und ich kann es kaum erwarten diesem “Baby”, das nun schon so lange als Idee in meinem Kopf herumspukt, zum Krabbeln zu verhelfen.

Muss ich für eine Buchveröffentlichung Geld zahlen?

Diese Frage wird mir immer öfter gestellt und ich werde dann stets ein wenig traurig. Traurig darüber, dass einige wenige Verlage es geschafft haben, den Ruf einer ganzen Branche zu ruinieren. Mehr dazu im Video.

Dienstag, 18. Oktober 2011


“Verlangt der XY-Verlag anfangs Geld für eine Buchveröffentlichung? Das machen doch alle Verlage so.”

Ich weiß nicht, wie oft ich diese Frage schon gehört / gelesen und beantwortet habe, aber der Zusatz “Das machen doch alle Verlage so” hat mich nun doch erschreckt.

Nein, das machen nicht alle Verlage so. Das wäre ja auch noch schöner.

Auch wenn ich die Frage meist von Schreibanfängern gestellt bekomme - Schreiben macht eine Menge Arbeit, und diese Arbeit sollte auch angemessen bezahlt werden, zumindest, wenn man mit dem Ergebnis an die Öffentlichkeit geht. * Wer ehrenamtlich arbeiten möchte, sollte sich besser ein anderes Betätigungsfeld suchen.

Schreiben ist (m)ein Beruf. Und meine Kollegen und ich sind traurig bis erbost darüber, dass - auch aufgrund der immer weiter um sich greifenden Annahme, Autoren müssten Verlage bezahlen und nicht umgekehrt - die Arbeitsbedingungen immer schlechter werden.

Denn, man stelle sich einen Verlag vor, der erlebt, wie ein Debütautor vor Freude fast in Ohnmacht fällt, wenn er eine niedrige dreistellige Summe** als Garantiehonorar oder gar als Buy-Out-Vertrag*** erhält, weil er ja davon ausgeht, dass er eigentlich etwas ZAHLEN müsse. Beim nächsten Autor wird die Summe dann vermutlich noch niedriger ausfallen.

Dasselbe Dilemma (eigentlich noch schlimmer) gilt bei Lesungen.

Aber an dieser Stelle sind ja Verlagsverträge das Thema und ich möchte doch einfach einen Vorschlag machen: Beim nächsten Mal, wenn ihr euer Auto in die Werkstatt bringt, sagt doch dem Werkstattleiter, ihr möchtet 1.000 Euro dafür haben, dass er euer Auto repariert. Und dann beobachtet seine Reaktion bitte genau. So solltet ihr nämlich auch reagieren, wenn ein Verlag, der angeblich unheimlich begeistert über euer Manuskript ist, erstmal 6.000 Euro von euch verlagt. Oder noch mehr.

Nur, weil wir eine Arbeit machen, die als Luxus empfunden wird und nicht zu den Dingen gehört, die andere Menschen zum Überleben brauchen, heißt es nicht, dass unsere Arbeit nichts wert ist. Angemessen bezahlt wird sie ohnehin nur in Einzelfällen. Wir sollten es nicht noch schlimmer machen.

Nähere Erläuterungen zu Vorschüssen / Garantiehonoraren / Tantiemen und dem ganzen Drum und Dran gibt es im Video.

 

*Die Veröffentlichung via Print on Demand oder / und im Selbstverlag ist noch einmal eine ganz andere Baustelle, die ich indiesem Beitrag bewusst ausgeklammert habe.
**fiktiv gewählt
***Buy-Out-Vertrag bedeutet, vereinfacht gesagt, der Autor erhält eine einmalige Zahlung und keine prozentuale Beteiligung an den verkauften Büchern.

 


Ich werde übrigens in unregelmäßigen Abständen weitere Videos zum Thema Schreiben & Veröffentlichen drehen und auf meinen YouTube-Kanal laden. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, besteht die Möglichkeit durch ein kostenloses Abonnement (neuerdings auch ohne eigenen YouTube-Account!) jederzeit informiert zu werden, wenn ein neues Video von mir online ist.

 

Gardenstyle

Tja, der Hut muss jetzt immer mit, den müsst ihr künftig ertragen. Er scheint magisch zu wirken, jedenfalls werde ich sehr oft darauf angesprochen, und jeder interpretiert etwas hinein. Das finde ich höchst spannend, also habe ich ihn heute mal den Gardenfairies vorgestellt. Irgendwo in diesem mystischen Licht müssen sie sich ja verstecken ;-)

Sonntag, 16. Oktober 2011

Gardenstyle | Berlin | October 16th 2011

Happy Girl

Wir waren heute unterwegs, auf der Suche nach Schuhen für K4. Für mich versuche ich das wohl lieber nicht mehr. Siehe Begebenheit unterhalb des Fotos.

Samstag, 15. Oktober 2011

Happy Girl | Berlin, Hallen am Borsigturm | October 15th 2011

Schuhladen in Berlin-Tegel. K4 hat uns extra dorthin geschleift, weil sie dort Schuhe gesehen hatte, die sie unbedingt haben wollte.

K4: “Haben Sie die auch in 39?”

Erste Verkäuferin (VK1) schickt sich an nachschauen zu gehen, aber ich habe auch noch ein Paar für K4 entdeckt.

Ich: “Und davon bitte den Linken. Auch 39.”

VK1 lässt erste Anzeichen von Überforderung erkennen.

Der Liebste hat ebenfalls einen Schuh entdeckt, der ihm gefällt. Einen. Er hält VK1 auf dem Weg in den Keller auf.

Liebster: “Dann können Sie davon den anderen bitte auch mitbringen.”

VK1, einer Ohnmacht nah: “D… das macht aber meine Kollegin.”
Ich: “Wir gehören eh alle zusammen. Und sie gehen doch ohnhin ins Lager.”
VK1: “Aber das geht jetzt nicht.”

Aha.

Ich zum Liebsten: “Oh, genau der Fall, in dem man ohne zu kaufen den Laden verlassen sollte.”
Liebster: “Stimmt.” Stellt Schuh ins Regal und geht vor den Laden.

Ich entdecke tollen Schuh für MICH und spreche VK2 an: “Oh, allerliebst! Den haben Sie nicht zufällig auch in großen Größen?”
VK2: “Welche Größe brauchen Sie denn?”
Ich: “Naja, eigentlich habe ich 43. Aber zur Not quetsche ich mich auch in 42.”
VK2 schreit ungläubig auf und machte ein schnaubendes Geräusch, das höchst beleidigend wirkt und entfernt an sich Übergeben erinnert: “43? Nä!!!!!”

Pause.

VK2: “42 hätte ich vielleicht.”
Ich: “Na, dann probiere ich die. Ich trage ja oft 42.”
VK2: “Wenn die größer ausfallen.”
Ich: “Nein. Ich trage dann zu kleine Schuhe. Weil man sich ja heute offenbar entschuldigen muss, wenn man große Füße hat. Die Schuhindustrie sollte sich langsam mal drauf einstellen. Ich habe eine Kollegin, die hat Größe 45. Und die ist keine Transe!”

VK2 guckt peinlich berüht und hilfesuchend andere Kunden an.: “Welche Schuhgröße haben Sie denn?”
Ich schalte den Modus Langsam reden für Begriffsstutzige ein: “Ähm…. 43?  Aber die kriegt man so selten, da trage ich eben auch mal 42.”

VK1 kommt mit vollkommen anderen Schuhen für K4 zurück. “Wir haben nur solche in 39.”

VK2 macht keinerlei Anstalten nach den Schuhen zu schauen, die ICH haben wollte. Auch nicht in 42. Oder in 41.

K4 schaut enttäuscht die Schuhe an. Sie wollte so gerne die anderen und probiert die zwei anderen Paare gar nicht erst an.

VK3 taucht auf: “Kann ich Ihnen helfen?”

Ich: “Nein, danke, wir sind bedient.”

Wir verlassen den Laden und verbringen den restlichen Nachmittag damit, nach Schuhen zu suchen, die K4 glücklich machen, aber nirgendwo finden wir ein Paar, das auch nur annähernd so aussieht, wie das im Schuhladen des Grauens. Dafür fährt der Weihnachtsmann auf einem Motorroller an uns vorbei und wir bekommen Sekt bei Leiser, weil die Kette 125jähriges Bestehen feiert.

Man kann auch ohne neue Schuhe glücklich sein.

Londonesk

Dieses Foto kennt ihr ja schon aus dem vorherigen Eintrag, in dem ich das Bild mit Photoforge2 bearbeitet hatte. Ich konnte mich allerdings nicht beherrschen und hab noch mit Instagr.am herumgespielt und dem Ding einen "Gotham"-Filter verpasst. Und nun erinnert mich das Ergebnis an London in den 80ern. Euch auch?

Donnerstag, 13. Oktober 2011

New hat | Aarau, Switzerland | October 12th 2011

He changed our lives

Vieles wurde geschrieben über den Tod von Steve Jobs. Auch ich habe mir viele Gedanken gemacht. Aber anstatt nun selber viel zu schreiben, gibt es von mir einfach nur das:

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Pabbles_ThankYouSteveFERTIGenglisch

Hier könnt ihr es größer anschauen.


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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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