Ein neuer “Hauni” ziert das Haus

Gestern war Tag der offenen Tür im Atelier von Andreas Mattern und Susanne Haun.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Meine Fotos sind leider alle unscharf geworden, keine Ahnung, was da schiefgelaufen ist. Aber Susanne hat ja eifrig fotografiert. Und ich habe heute unser neues Bild von Susanne abgelichtet:

Löwe - Tuschezeichnung von Susanne Haun

Zum Fürchten schön: Löwe - Tuschezeichnung von Susanne Haun

Der Liebste hat es entdeckt und war sofort begeistert, zumal er ja auch vom Sternzeichen Löwe ist. Und da musste es mit ;-)
Somit haben wir nun also zwei Zeichnungen und ein Acrylbild von Susanne.

Das Atelier war gut besucht und ich hab mich ziemlich gut unterhalten.

Ich kann einen Besuch dort nur empfehlen. Wenn ihr vorher kurz dort anruft, müsst ihr nicht bis zum nächsten Tag der offenen Tür warten. Kontaktdaten findet ihr hier.

Eben bei ALDI

Also, eigentlich gehe ich ja nicht mehr zu ALDI, weil ich da in 98% aller Fälle von wildgewordenen Rentnern gemaßregelt oder von schlechtgelaunten Kassiererinnen angepampt werde. Aber heute führte kein Weg dran vorbei.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Mein Netbook ist toll, aber meine Augen leiden total unter dem Winzding. Und die Festplatte ist so putzig klein (40GB), dass ich kaum Programme installiert habe. Das ist auch ganz gut, um das Ding schnell rauf und runterfahren zu können (bei meinem Toshiba habe ich zum Schluss 20 - 30 min. dafür gebraucht…)

Also habe ich mich entschlossen das MEDION-Notebook von ALDI zu kaufen. Ich stehe an der Kasse, wo die Elektronikteile ausgegeben werden.

Ich: “Ich möchte bitte ein Notebook. Und die Festplatte.”

Kundin neben mir (bisschen älter als ich, aber nicht viel): “Was ist das eigentlich, eine Festplatte?”

Ich (irritiert): “Das ist das Ding, worauf die Computerdaten gespeichert werden.”

Kundin: “Ah, dann ist das also wichtig.”

Ich: “Ähm, jaaaa. Die Festplatte ist neben dem Prozessor das Wichtigste an einem Computer.” (Ausführungen zum Wort Prozessor und dazu, dass man ja auch einen Arbeitsspeicher, Monitor, etc. braucht, verkneife ich mir.)

Kundin: “Dann brauche ich das wohl?”

Ich: “Nicht unbedingt. Jeder Computer hat ja eine Festplatte DRIN. Die externe Platte ist aber prima, falls die Computerfestplatte für all die Daten zu klein wird. Oder wenn man Daten sichern möchte. Man schließt die Platte mit dem USB-Kabel an, speichert die Daten und stöpselt sie wieder ab, damit da nicht auch was kaputt geht, wenn mit dem Rechner mal was ist.”

Kundin: “Ach, dann ist da also ein bisschen mehr Platz als auf einem USB-Stick?”

Ich: “Die da hat 500 Gigabyte.”

Bin mir nicht sicher, ob die Kundin mit dem Wort Gigabyte etwas anfangen kann, doch sie scheint beeindruckt.

Kundin: “Ich hab vier Jungs, da fang ich jetzt langsam mal an mich reinzufinden, mit dem Computer. Ich glaube, dann nehme ich mir so’n Ding auch mit. Wie hieß das doch gleich wieder?”

Ich: “Festplatte. Früher waren das die Dinger, auf denen man Häppchen anrichtete. Heute sind es Computerteile. Und ich bin sicher, die Kassiererin weiß inzwischen, was Sie haben möchten.”

Kassiererin (amüsiert sich schon seit längerer Zeit): “Ja, das weiß ich.”

Ich verlasse den Laden, während Kundin und Kassiererin noch darüber philosophieren, was denn Chromsilber bitte für eine Farbe sei (sie wollte auch noch ein Handy für ihren Sohn kaufen).

Und jetzt werde ich belegte Brötchen auf meine Festplatte legen und sie an das neue Notebook anschließen. Mal sehen, ob es ihm schmeckt.

ALBATROS [20101025]

Grafik Drei Manuskriptseiten gestern!

Dienstag, 26. Oktober 2010

So langsam kommt alles in Gang.

Gestern habe ich erst meine Wörterliste

vervollständigt

weitergeschrieben. Dabei habe ich auch Orte (allgemein, sowas wie “Schule”, “Kaufhaus”, “Hundefrisör”) aufgeschrieben, oder Tätigkeiten wie “Insekten erschlagen”. Manchmal braucht man ja Ideen, wo die Figuren sich befinden könnten, und dann fällt einem nicht das Passende ein. Also schreibe ich doch sowas lieber vorher auf und wähle dann aus, Ebenso wie die Tätigkeiten, die Elisabeth George “Geschwätz-Vermeidungs-Strategien” (GVS) nennt. Das sind die Dinge, die man während eines Dialogs tut, damit da nicht nur steht:

„Ok, was soll das? Was willst du wirklich von mir?“
„Genau das, was ich sagte. Ich muss mehr über jemanden herausfinden. Und ich glaube, dass du die Person bist, die mir am besten dabei helfen kann.“
„Hast du mich ausspioniert?“
„Sagen wir: Ein ganz kleines Bisschen vielleicht.“
„Ich verpetze keine Freunde, das kannst du vergessen!“

Das klingt ziemlich blöd, weil dabei nur diffuse Bilder im Kopf entstehen. Wenn es nicht vorher im Erzähltext erwähnt wird, weiß man nicht beispielsweise nicht, ob die Szene im Keller oder an der frischen Luft spielt oder wie viel Zeit zwischen den einzelnen Antworten vergeht. Das kann wichtig sein, um die Figuren selbst besser kennenzulernen. Denken Sie nach, bevor sie antworten? Stecken sie sich in aller Ruhe eine Zigarette an, um das Gegenüber zappeln zu lassen? Ist eine der Figuren in Eile? Impulsiv? Oder müde?

Natürlich sollte man es nicht übertreiben. Es muss nicht nach jedem Satz eine ausschweifende Handlung erfolgen. Mitunter kann man Teilbereiche von Dialogen tatsächlich einfach so stehen lassen, oder bestenfalls mal ein “sagte er” einfügen (davon bin ich so gar kein Fan, aber das ist wohl eine Geschmacks- und Stilfrage). Aber ein bisschen Atmosphäre sollte man schon schaffen, damit es eben nicht zu bloßem Geschwätz ausartet, was man dem Leser zumutet. Die Szene sollte wie aus einem Guss zu lesen sein.

Normalerweise fallen mir solche Tätigkeiten automatisch ein, weil sie sich oft genug direkt aus der Handlung ergeben. Aber mitunter bin ich eben doch auf der Suche, und dann ist es wie mit den Orten: Schön, wenn man so eine Liste hat, um der Muse auf die Sprünge zu helfen.

Natürlich habe ich erst danach zufällig auf einem alten Rechner drei alphabetisch sortierte Listen für Settings, Charaktere und Events gefunden ... Doch das regt mich jetzt nicht weiter auf, denn gelegentlich funktionieren unsortierte Listen besser, wenn es um Kreativität geht. Ich hatte sogar schon überlegt die Worte auszuschneiden und in einen Lostopf zu werfen ;-) Wenn ich einen Begriff ziehe, muss ich dann, auch wenn es überhaupt nicht zum Manuskript passt, eine Möglichkeit ersinnen, wie ich das einbauen könnte. Die dabei entstehenden Assoziationen können mich dann den entscheidenden Schritt weiterbringen. Alles schon erlebt.

Vielleicht probiert ihr es ja mal aus und berichtet, ob und we es gewirkt hat. Ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt!

Ich war gestern zwar irgendwie abgelenkt, aber es ist mir trotz allem gelungen, das ALBATROS-Manuskript um drei Seiten zu verlängern. Es hat nun zwölf Seiten. Dazu kommen noch einmal vier Seiten, die in einem anderen Dokument stecken, weil ich noch nicht sicher bin, ob ich das dort auch unterbringe oder es nur als Hintergrundinformation für mich selbst behalten will.

Die Inhaltsangabe macht auch Fortschritte, und ich bin sicher, dass ich einen bestimmten Punkt, den ich gedanklich noch nicht überschritten habe, sehr bald klarer sehe und darüber hinaus weiterdenken kann, sobald ich auch im Manuskript noch ein Stück weiter bin. Ich lerne die Figuren dabei nämlich noch besser kennen, und das hilft mir dann wieder beim Plotten.

Das Manuskript ist in dieser Form noch als Rohfassung zu verstehen, auch wenn ich manche Passagen sprachlich schon überarbeitet habe. Es kann immer noch sein, dass die geschriebenen Szenen später wegfallen oder an anderer Stelle auftauchen - eben weil der Plot noch nicht steht.

Das zeigt aber auch, dass Schreiben ein dynamischer Prozess ist, den alle Autoren unterschiedlich angehen. Manche Kollegen schreiben von Anfang an aus dem Bauch heraus auf ein bestimmtes Ziel hin. Oder sie haben gar kein Ziel und schauen, wohin die Reise geht. Andere schreiben keine einzige Manuskriptzeile, bevor nicht das gesamte Plotgerüst Szene für Szene steht. Ich benutze eine Mischform, weil sich das bei jedem Projekt wieder bewährt, auch wenn ich am liebsten erst nur am Plot arbeiten und die Figuren gestalten würde. Aber die muss ich eben erst näher kennenlernen und dazu brauche ich die direkte Konfrontation. Obwohl ich ihnen natürlich schon auch Fragen stelle, die unabhängig von der Geschichte sind.

ALBATROS [20101024]

Grafik Ich bin wieder ein Stück mit dem Plot und dem Text vorangekommen.

Montag, 25. Oktober 2010

Ich benutze für meine Exposés sowas wie eine Formatvorlage. Gestern habe ich mir die geschnappt und angefangen das Exposé für ALBATROS zu schreiben. Totale Rohfassung, aber diese “offizielle” Form zwingt mich dazu, genau aufzuschreiben worum es geht.

Da ich auch die Inhaltsangabe geschrieben habe, war ich so im Fluss, dass mir Ideen kamen, die über das hinaus gingen, was bisher im Manuskript steht. Anschließend habe ich die ersten Ideen im Manuskript verewigt, aber da gibt es natürlich noch reichlich zu tun.

Nebenbei lief der Fernseher und einige Worte drangen mir ins Bewusstsein. Die habe ich auf einer Liste verewigt, die ich hervorkramen werde, wenn es im Plot und / oder Manuskript mal wieder hakt. Vielleicht helfen einige der Begriffe der Muse dann auf die Sprünge.

Mir ist bei der Arbeit aufgefallen, dass ich zwar die Grundidee weiterhin im Hinterkopf habe und darauf hinarbeite, dass die Story jedoch fast nichts mehr mit dem gemein hat, was ich mir zu Beginn der Arbeit dazu dachte. Mit der Ursprungsstory aus dem Jahr 2000 sowieso nicht. Es bleibt also spannend. Mal sehen, wohin meine Figuren mich führen werden, bis der Plot endgültig steht.

Was die am Samstag spontan (d.h. auch ohne telefonische Vorwarnung) ausgesendeten Exposés angeht, so kam eben (Montagmorgen, Viertel vor neun) direkt die Rückmeldung, dass sie angekommen seien und sich die Lektorin gemeinsam mit ihren Kollegen darum kümmern würde. So eine schnelle und freundliche Rückmeldung ist beileibe nicht selbstverständlich und versüßt mir den Wochenstart. Bin gespannt.

ALBATROS [20101023]

GrafikWie immer nach einer Unterbrechung (in diesem Fall: der Zürich-Trip) dauert es einige Zeit, bis ich mich in mein Projekt wieder hineingewurschtelt habe.

Samstag, 23. Oktober 2010

Lustigerweise machen meine Figuren gerade ohne mich weiter. Ich habe einen Kerl unterschwellig viel näher kennengelernt, als wenn ich an der Figur bewusst herumgebrütet hätte. Jetzt muss ich das nur mal aufschreiben ;-)

Der Anruf einer Lektorin brachte mir außerdem in Erinnerung, dass ich diverse Kinderbuch-Exposés in der Schublade habe. Kurz nachdem diese fertig waren, flatterten diverse andere Buchverträge ins Haus, so dass ich die Exposés gar nicht mehr abgeschickt hatte. Und da ich so vergesslich bin ...

Jetzt habe ich sie jedenfalls nochmal angeschaut, an kleinen Stellen überarbeitet und in die weite Welt hinaus geschickt. Und prompt habe ich weitere Ideen… Aber neenee, ALBATROS hat Vorrang vor neuen Einfällen.

Ich werde jetzt noch ein bisschen was dazu notieren.

Zürich

Grafik Nein, das Fragezeichen ist mir nicht auf den Kopf gefallen :-) Aber der eine oder andere wird schon mitbekommen haben, dass ich wohl demnächst nach Zürich ziehe. Und da waren wir in den letzten Tagen auch.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

iphone_pic

Wir haben uns die Stadt mal genauer angeschaut, waren im Botanischen Garten, hatten eine Wohnungsbesichtung, etc. Wir haben ein supercooles vegetarisches Restaurant mit Twitterwall entdeckt, das Hiltl. Ich sag nur: “Leeeeecker!” Ich habe Safrannudeln gegessen und zum Nachtisch Brownies mit Schokosoße und Vanilleeis…

Safrannudeln Brownies mit Schokosoße und Vanilleeis

Schwimmen waren wir auch, und wir sind per Zufall im Kunsthaus Zürich gewesen, just an dem Tag, als dort eine Picasso-Ausstellung eröffnet wurde. Es wurden die Exponate der Picasso-Ausstellung in eben diesem Kunsthaus von anno 1932 gezeigt, also Picassos frühere Werke. Mir war gar nicht bewusst, wie sehr er Gitarren, Mandolinen und Geigen mochte ;-)

Eine Wohnung haben wir uns auch angeschaut - sehr schön, aber leider zu klein.

Überdies haben wir eine liebe Autorenkollegin und Künstlerin besucht, die uns in die Geheimnisse der Schweiz und der Schweizer eingeweiht hat. Ein schöner Abend!

Wir sind also ziemlich viel unterwegs gewesen. Ins Internet sind wir kaum gekommen; da hat die Technik gestreikt.

An das ALBATROS-Projekt habe ich immer mal gedacht und dabei sind einige Figuren viel deutlicher geworden. Nun müsste ich das alles mal zu Papier bringen, aber gestern und heute habe ich bisher mit dem Aufarbeiten der angestauten Mailflut verbracht. Über 300 Mails in vier Tagen…

Aber ich freue mich auf die weitere Arbeit an ALBATROS und ich muss auch endlich wieder malen - die vielen Bilder, die wir in den viereinhalb Stunden im Kunsthaus Zürich gesehen haben, haben mich doch sehr inspiriert!

Wer Fotos sehen mag - hier ist mein Zürich Album auf flickr.


Seite 1 von 3 Seiten insgesamt.  1 2 3 > 

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

über 10 Jahre writingwomans Autorenblog

Flattr this Mit flattr mal für writingwomans Autorenblog spenden, als kleines Dankeschön für die Inhalte.
Wie es geht, steht hier.

Themenspecial:
Wie schreibe ich ein Buch?

Grafik


Q & A - Verlag finden

Empfehlungen

...

Follow Me on Pinterest

Grafik

MEIN TWITTER-BLOG:
Treffpunkt Twitter

Grafik



Blogverzeichnisse
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis blogwolke.de - Das Blog-Verzeichnis