Ich bitte um eure Hilfe

Grafik Eine sehr liebe Freundin hat in der Nacht zum 9. Juli beinahe alles verloren, was sie hatte.

Montag, 12. Juli 2010

Der Brand, der aus ungeklärter Ursache ausbrach, hat das gesamte Dachgeschoss zerstört, das Carola (vielen auch bekannt als Melody von Moving Target) und ihre kleine Familie ausgebaut hatte. Liebevoll hatte sie Möbel restauriert und verziert, gerade auch für ihre kleine Tochter. Die Wohnung war als Altersversorgung gedacht - alles Ersparte war hineingesteckt worden.

Nun ist ein Schaden von rund 500.000 Euro entstanden, und wir alle wissen, wie lange Versicherungen brauchen. Doch Hilfe ist JETZT dringend notwendig!

Derzeit steht Carola vor dem Nichts. Zum Glück haben alle drei überlebt, auch die beiden Katzen, an denen sie sehr hängen. Ihr Mann Oliver war auf der Intensivstation, weil er noch versucht hatte, den Brand zu löschen.

Alles haben sie verloren, nur ihren Lebensmut nicht.
Und ihren Galgenhumor. Als ich Carola anrief, sagte sie “Ich spiele gerade Dresden 1945!”, und die vielen Helfer vor Ort, die der Texttreff zusammengetrommelt hat, können nur bestätigen, dass die Beschreibung zutrifft.

Der Texttreff, das ist unser wichtigstes Netzwerk, und wieder einmal zeigt sich, dass es hier nicht nur um berufiche Dinge geht, sondern dass dieses Netzwerk aus Menschen besteht, die anpacken und helfen. Innerhalb kürzester Zeit war schnell und unbürokratisch ein Hilfstrupp organisiert, von Textinen in der näheren Umgebung Düsselsdorfs, die mithalfen aus den Trümmern zu bergen, was noch gerettet werden konnte, die eine Übergangswohnung organisierten, Leute die diese Wohnung rasch gemeinsam renovieren und viels mehr. Und der Texttreff hat auch eine Spendenhomepage eingerichtet, auf der ihr auch mehr über die Hintergründe erfahren könnt.

Carola hat mir einmal sehr geholfen. Und ohne Carola und Oliver gäbe es diese wunderbare Website nicht.
Das Webportal des Texttreffs haben Oliver und sie in mühevoller Kleinarbeit ehrenamtlich programmiert, gestaltet und gewartet.

Ich wohne zu weit weg um vor Ort anpacken zu können, aber ich habe sofort gespendet. Und ich bitte euch, dies auch zu tun. Normalerweise ist das gar nicht mein Ding um Spenden zu betteln, aber hier handelt es sich nicht um eine riesige Organisation, wo die Spendengelder bereits in der Verwaltung vesickern und man nicht weiß, wo das Geld landet. Hier kommt jeder Cent Carola, Oliver und ihrer zweijährigen Tochter zugute. Damit sie irgendwann wieder ein normales Leben führen können.

Stellt euch einfach vor, wie es wäre, wenn ihr selbst plötzlich alles verlieren würdet.

Spendet (jeder Euro zählt!), helft vor Ort und sagt es bitte weiter!

Abgebrannt. Wir helfen!

Das Spendenkonto:

Susanne Ackstaller
Konto 25 34 82 10
BLZ 700 510 03
Sparkasse Freising

(auf der Spendenhomepage wird Näheres zum Konto erklärt)

Weitere Blogbeiträge:

Sempervivum

Susanne Haun hat mir ihren heutigen Blogeintrag gewidmet. Mir war gar nicht bewusst, wie ewig wir uns eigentlich schon kennen, aber sie hat völlig recht, wir müssen noch Teenager gewesen sein, jedenfalls gerade noch so ;-)

Freitag, 09. Juli 2010

Und nachdem ich neulich so sehr mit meinem Grün gehadert habe, hat sie sozusagen Erste Hilfe geleistet und erklärt in ihrem Posting, wie man eine Grün-Misch-Farbtafel anlegt.

Danke, Susanne! Ich werde das demnächst ausprobieren. Heute habe ich Grün jedoch nochmal ungemischt benutzt. Allerdings habe ich mir einen anderen Kasten gekauft, diesmal von Schmincke, und mit diesen Farben bin ich sehr zufrieden. Sie fühlen sich schon anders an, wenn man das bei Farben überhaupt so sagen kann.

Aquarellfarben

Das Grün (oliv- und chromoxid) habe ich heute für meinen Hauswurz (Sempervivum) gebraucht, der zum ersten Mal blühte:

Sempervivum mit Muschel

Das gefällt mir schon ein bisschen besser. Ich habe bei diesem Bild aber gemerkt, wie schwer es mir fällt, das, was ich sehe, größer als Originalgröße zu malen. Noch etwas, woran ich arbeiten kann.

Sempervivum blüht Sempervivumblüte

Ich fürchte, morgen muss ich mich aber endlich an eine Geschichte setzen, die ich unbedingt noch schreiben muss - und für die ich noch genau gar keine Idee habe.

Vor dem Spanienspiel

am Bundespressestrand am Hauptbahnhof. Da war die Welt noch in Ordnung.

Donnerstag, 08. Juli 2010

CIMG9913

CIMG9911

Tief durchatmen, Enttäuschung wegstecken, an was anderes denken.

Heute war mal wieder Powershopping mit meinen Mädels angesagt - das hilft über Manches hinweg ;-)

Wir haben auch einen Abstecher zu Rüther gemacht. Da habe ich mir noch zwei Hahnemühle-Aquarellblöcke in unterschiedlichen Größen gekauft und einen anderen Aquarellkasten (diesmal von Schmincke) plus drei Extranäpfchen. Jetzt sollte ich für’s Erste gerüstet sein.

Schaun mer mal :-)

Gar nicht so einfach

Ich habe mir heute nochmal das Bild angesehen, das ich gestern verbrochen habe. Ich dachte, eine Nacht drüber schlafen hilft. Doch ich finde es immer noch potthässlich. Und ich weiß jetzt auch, weshalb.

Mittwoch, 07. Juli 2010

Zunächst mal ist es mir nicht gelungen, den Bildausschnitt so zu wählen, dass der Himmel mit drauf ist - wie es beispielsweise bei diesem Foto der Fall ist.

A 111 Richtung Hamburg

Wenn ich mir diesen Bildausschnitt betrachte, ist eigentlich klar ersichtlich, dass das Bild grob gesagt aus vier Dreiecken besteht, die ihren Fluchtpunkt im oberen Drittel haben, also ganz, wie es nach dem Goldenen Schnitt auch sinnvoll wäre. Leider habe ich das im Bild nicht umgesetzt. Mir war das Autobahnschild wichtig, das ich deshalb auch stark vergrößert gemalt habe, und die Autobahn selbst. Und da komme ich auch zur nächsten Erkenntnis:
Ich habe versucht, das Ganze zu “echt” zu malen. Wieso muss die Autobahn grau sein? Wieso die Spundwände mit braunem Holz verkleidet? Bloß weil es “in echt” so aussieht?

Vermutlich liegt es daran, dass ich häufiger fotografiere als male. Ich muss mich von den Fotoeindrücken befreien und meine Sichtweise komplett ändern. Ich könnte einfach einen einzige Farbe nehmen und die Farbintensität durch unterschiedlich viel Wasser variieren, ähnlich, wie ich es bei meinem Hafenbar-Mädchen getan habe.
Oder Komplementärfarben benutzen.

Als ich in den Stadt-Impressionen von Andreas Mattern blätterte, ist mir mein Denkfehler noch einmal so richtig bewusst geworden: Nicht das Motiv gibt die Farben vor, sondern meine Vorstellung davon, was ich in dem Motiv sehen möchte. Mich davon freizumachen fällt mir erstmal schwer, v.a. bei so einer grau-grünen Vorlage wie diesem Autobahnmotiv, das für den ersten Versuch vielleicht auch ziemlich unglücklich gewählt war.

Vielleicht nehme ich mir eines der Motive aus Andreas Matterns Buch vor und versuche, es auf meine Weise umzusetzen. Wie so oft, lernt man ja viel, indem man est einmal nachahmt und dann versucht, seinen eigenen Weg zu finden.

Möglichwerweise lerne ich dabei auch etwas über den Umgang mit den Aquarelfarben an sich. Vor einigen Jahren habe ich mal einen VHS-Kurs zu dem Thema gemacht und ging am Ende nach Hause mit dem Gedanken: Aquarell ist nicht meins. Die Bilder sahen alle genauso doof und blass aus, wie das von gestern. Die Dozentin kam immer zu mir und sagte: “Sie müssen noch zarter malen, noch viel zarter. Nehmen Sie mehr Wasser!” Am Ende hatte ich Löcher im Malgrund. Dabei mag ich kräftige Farben viel lieber. Das Plastikfroschgrün (oder wie Susanne Haun sagte: Tupperdosengrün *g*) kam mir wohl nur deshalb so deplaziert vor, weil ich in meiner Motivvorstellung “echtes” Waldgrün erwartet hatte.

Also: Weg mit den alten Vorstellungen! Neue Wege gehen!

Ich freue mich auch schon auf Ende August, weil ich dann mit Andreas und Susanne im Rahmen eines Malkurses durch Berlin ziehen und Aquarellieren werde, wobei ich hoffentlich viel lerne.

Falls ihr euch über dieses gehäuft auftretende Mal-Thema wundert: Ich hatte kürzlich eine Phase, da hing ich völlig in der Luft. Ich wollte nicht schreiben, wollte nicht gärtnern, wollte nicht mal bloggen, wollte nichts von allem, was ich sonst gerne tue. Nicht mal malen wollte ich. Und habe verzweifelt darauf gewartet, dass mich irgendein Flash packt. Der kommt normalerweise, wenn ich dringende Abgabetermine habe, dann will ich immer ganz unbedingt etwas tun (meist etwas völlig anderes als ich soll). Da ich diesen Druck aber derzeit nicht habe, passierte erstmal gar nichts. Kurz bevor ich endgültig verzweifelt bin, habe ich mich dann bewusst wieder mit dem Malvirus anstecken lassen, und es hat zum Glück funktioniert :-) Nun bekomme ich auch langsam wieder Schreib-Inspiration.


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Wir mal’n mal’n mal’n auf der Autobahn ...

Heute bin ich mit den beiden Kleinen zur Autobahnbrücke gefahren und hab mich dort in die Büsche geschlagen:

Dienstag, 06. Juli 2010

A 111 Richtung Hamburg  A 111 Richtung Hamburg

Kaum hatten wir alles aufgebaut, stellten wir fest, dass ich alles dabei hatte - nur meine Aquarellfarben und -stifte nicht. Also bin ich nochmal nach Hause gedüst und hab die fehlenden Sachen geholt.

Derweil wurde trotzdem schon eifrig gezeichnet:

A 111 Richtung Hamburg

Als ich dann loslegen konnte, fiel mir wieder ein, was mich beim letzten Mal (als ich die Bananienallee kolorierte) schon genervt hatte: Die Farben sind mir zu knuffig. Ich habe nur einen ganz kleinen Aquarellkasten von Windsor & Newton. Und insbesondere die Grüns (Grüne? Grüntöne!) finde ich furchtbar. Das eine sieht aus wie Plastikfrosch, das andere, wie die Gesichtsfarbe von Seekranken. Da kann ich noch so viel mischen, am Ende kommt irgendwas Dreckig-Popelgrünes heraus. Und ich WEISS, dass es angenehme Grüntöne gibt!

A 111 Richtung Hamburg

Nunja, letzten Endes ist das Ergebnis so gar nicht, wie ich es wollte. Alles insgesamt zu blass und es wirkt, wie ein Kinderbild. Aber es ist ja nur ein weiterer Versuch.

A 111 Richtung Hamburg 

 

Die Kleine aus der Hafenbar

Die Bläserklassenkinder (aka Trötschüler *g*) haben sich gestern zum Einspielen für das Tegeler Brückenfest in der Hafenbar unter den Seeterrasen getroffen. Dort begenete mir diese junge Lady:

Montag, 05. Juli 2010

Relief in der Tegeler Hafenbar

Ich fand das Relief irgendwie niedlich und habe es rasch verewigt (wenn auch unscharf). Eben ging ich mit Netbook (auf dem das Foto zu sehen war) und Aquarellmalsachen in den Garten. Kaum hatte ich mit dem Malen begonnen, fing es an zu regnen, also musste ich drin weitermalen.

Die Kleine aus der Hafenbar. Von Petra A. Bauer. 5.7.2010

Für den ersten Versuch finde ich es gar nicht so übel, wenn auch mein Mädel dieses Kindchenschema nicht mehr hat und deshalb älter wirkt. Ich habe aber auch nichts vorgezeichnet, sondern direkt mit dem Pinsel gestartet.


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