Eurovision Song Contest 2010

Ich hab nicht live gebloggt, weil ich mit Livetwittern beschäftigt war. Ich habe es noch NIE erlebt, dass meine ganze Timeline nur ein einziges Thema hatte: #ESC

Samstag, 29. Mai 2010

NOCH ist es nicht entschieden, aber Lena ist derzeit auf Platz eins.

Das letzte Mal, das ich den ganzen (damals noch) Grand Prix verfolgt hatte, hat Deutschland gewonnen. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen? ;-)

Ich drücke weiterhin die Daumen, auch wenn wir jetzt wieder weniger Punkte bekommen haben. Von Griechenland, ähem.

Mein ESC-Senf bei Twitter

Wie auch immer, es wre ein super Erfolg für Lena, selbst wenn es nicht der erste Platz wäre.

Jetzt wieder 12 Punkte von Dänemark. Es wird spannend :-)

Melde mich gleich wieder.

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Lena ist so locker und freakig, ich glaube nicht, dass das gespielt ist. Ich hoffe, sie bleibt so, denn wenn DAS jetzt kein Grund ist völlig abzuheben, was eigentlich dann?

Es sieht nicht mehr so aus, als könnte sie das noch verlieren. Ich hoffe. Wieder 12 Punkte für Deutschland, diesmal aus Belgien.

Achja, und Raab, der kann sich darauf ja auch schon einen ... also, ist klar, was ich meine, gell? ;-)

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Ich finde es übrigens sehr schön, dass es nach der WM 2006 wieder was gibt, wo sich so viele gemeinsam freuen. Wird ja in Südafrika schwierig werden.

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12 Punkte aus der Schweiz, 10 von Belgien. Das kann doch gar nicht mehr gefährlich werden, oder?

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Huch schon 00:04? Also, Lena MeyerLandrut hat gewonnen und ich bin schuld, weil ich die ganze Zeit zugeschaut habe, wie damals, als Ein bisschen Frieden gewann.
Damals habe ich mit meinen Schulkameraden geschaut, das war auch sowas wie Live-Twittern *ggg*

YEEEAH!

Ist es blöd, dass ich mich über sowas so freue? Nee, oder? Ich weiß ja, dass ich damit nicht allein bin. So ein bisschen Freu-Flashmob muss einfach mal sein :-)))

Ist das nun nächstes Jahr in Berlin? Karten kaufen!

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0:11 Uhr: Lena, herzlichen Glückwunsch!!! Bleib, wie du bist! Und Glückwunsch auch an Stefan Raab und das ganze Team.

Hihi der Alex Rybak ist ja raffiniert. Hat sich nen Kuss gelaut, der Kleene. Und Lena ist völlig fertig. “This ist not real!” Oh, doch.

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00:18 Uhr, SIngen fällt ihr jetzt schwer. Ein bisschen wie betrunken sein ist das, gell?

“Ihr seid verrückt, ihr seid verrückt, oh mein Gott, ich dreh durch!” Jetz tkann sie auch kein Englsch mehr und “quatscht einfach nochmal’n bisschen” Göttlich!

So, Jungs von der Nationalmannschaft, jetzt will ich in Südafrika aber was sehen, was sich lohnt! Kann ja nicht sein, dass Lena das einzige Highlight im Jahr 2010 ist!



Empfehlung: Das Oslog

Beim Eurovision Song Contest, formerly known as Grand Prix Eurovision de la Chanson oder so, ist ja in diesem Jahr alles anders. Es gibt wieder eine Jury und "wir" (also Deutschland, beim Fußball und ESC ist es ja immer WIR) haben nach längerer Zeit mal wieder so etwas wie eine Chance auf vordere Plätze (nein, ich sag jetzt nicht Sieg, sonst sind wir nur enttäuscht, wenn es nicht klappt).

Freitag, 28. Mai 2010

Und weil alles so anderes ist, gibt es dazu in diesem Jahr auch ein wunderbares Blog, das ich euch längst schon mal vorstellen wollte: Das Oslog.

Stefan Niggemeier und Lukas Heinser vom BILDblog (für diejenigen, die es nicht wissen, das ist ein Watchblog, die schreiben nicht für die BILD) fabrizieren Hintergrundberichte und drehen Videos zum Eurovision Song Contest in Oslo.

Sehr niedlich heute das Interview mit Lena (und Hape Kerkeling):

Und jetzt muss ich mal gestehen, dass ich Unser Star für Oslo gar nicht gesehen habe. Aus dem einfachen Grund, dass in unserer Familie ein Castingshow-Streik ausgebrochen war, so nach dem Motto: Das jetzt AUCH noch? Och nööööö...  Ich steh ja auf sowas, aber ich wollte mich hier nicht unbeliebt machen. Hatte nur kurz vor Schluss mal reingezappt und Lena ist mir direkt aufgefallen. Ich liebe diese Art zu singen und ganz besonders diesen leicht “dreckigen” Akzent. Außerdem bietet Lena Meyer-Landrut mit ihrer erfrischend unverkrampften Art echten Unterhaltungswert in der ansonsten doch ziemlich drögen deutschen Unterhaltungs-TV-Welt, die doch immer nur um sich selbst kreist.

Und noch was: Seit Stefan Raab auf den Kopf gefallen ist, kommt er nicht mehr so arrogant rüber. Ich finde, er ist menschenfreundlicher geworden. Ich meine das ernst, denn ich fand ihn vorher gelegentlich unerträglich und jetzt nicht mehr. Unbestritten war allerdings auch für mich schon immer, dass er ein prima Musiker ist und ein gutes Händchen für Hits hat.

Morgen ist es also so weit und bis dahin, konnt ihr noch eifrig im Oslog stöbern! Da erfahrt ihr zum Beispiel auch, wie die Wetten stehen.

Zur Einstimmung nochmal das fluffig-witzige Satellite zum Anschauen und Mitsummen:

Viel Spaß und verletzt eure Daumen nicht beim Drücken!


Ein Buch, das mich an einen Ort erinnert

Am 8. Tag der 31 Bücherfragentage geht es also um ein Buch, das mich an einen Ort erinnert.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Im Prinzip erinnern mich alle Regionalkrimis an einen Ort, sofern sie dort spielen, wo ich schon mal war.
Bei Mankells Krimis bin ich sogar direkt mal in Ysatd auf Kurt Wallanders Spuren gewandelt, bzw. mit einem alten Feuerwehrauto gefahren. Die Fotos sind offenbar leider nicht geflickrt (das war schon 2004), sonst hätte ich euch mal das Haus in der Mariagatan gezeigt, wo Kurt Wallander wohnt.

Dasselbe bei Stieg Larssons Millennium-Trilogie Verblendung / Verdammnis / Vergebung. Diesen Spuren bin ich im März in Stockholm gefolgt.
Micke Blomkvist wohnt beispielsweise in der Bellmannsgatan 1 in Södermalm:

Die ganze Etage oberhalb des Geländers ist seine.

Die Tour folgt den Filmschauplätzen, die sich wiederum eng an die Romanvorlagen halten.

Die Millennium-Redaktion ist hier in der Götgatan in der zweiten Etage (über Greenpeace):

In der Fiskargatan (ebenfalls in Södermalm, wie das gesamte Setting) waren wir auch.

Dort ist die riesige Wohnung, die Lisbeth Salander über einen Strohmann gekauft hat:

Von dort hat man einen fantastischen Ausblick über Stockholm:

Und auf dem Weg hinunter haben wir sogar eine “Wasp” entdeckt:

Hier kann man die Orte der Millennium-Tour auch nochmal sehen (mit Karte). Buchen kann man die Tour im Stadsmuseum.

Lustig, dabei war das erste Buch, das mir zu der Frage einfiel Öland von Johan Theorin. Ja, auch ein Schwede, und ja, auch auf Öland waren wir schon ;-)

Vielleicht hätte mich ein anderes Buch einfach an den Ort erinnern sollen, an dem ich es gelesen habe. Aber die Frage war ja sehr offen gestellt, also habe ich mich für die “Auf den Spuren von ..”-Variante entschieden.



Tillicus Glossicus Metallicus

Till Burgwächter war in der Stadt! Der Musikjournalist (u.a. für den Metal Hammer)und Autor von satirischen Werken wie JGTHM (Juhr Gait Tu Hewi Mettäl), Schmerztöter und Die Wahrheit!!! ... über Wacken, hat ein neues Opus vorgelegt: Tillicus Glossicus Metallicus.

Montag, 24. Mai 2010

Die Veröffentlichung dieser CD feierte er mit einer Lesereise. Die Station in Berlin hieß theARTer und ist eine wirklich ungewöhnliche Location in Lichtenberg, die seit zwei Jahren besteht und von einem sehr engagierten Pärchen geleitet wird. Ich habe mich dort äußerst wohl gefühlt (Hingeh-Empfehlung!)

Till kenne ich bereits seit rund zehn Jahren. Ich habe ihn bei seiner allerersten Lesung kennengelernt, was kurz vor meiner ersten Lesung war, und wir lagen direkt auf einer Wellenlänge.

Zu Tillicus Glossicus Metallicus sagte er, dass es diesmal ein Hörbuch sei, weil Metaller ja gerne mal etwas lesefaul seien und er bei jedem seiner Bücher gefrat wurde, ob es das auch auf CD gebe.
Als er nun ankündigte, diesmal gleich eine CD zu machen, lautete die erste Mail, die er dazu erhielt: “Gibt’s das auch als Buch?” Was ihn dazu veranlasste, der CD ein ausführliches Booklet beizulegen, in dem alle Texte auch abgedruckt sind.

So kann es gehen.

Im übrigen kann ich euch beruhigen: Auch wenn sich die meisten Texte um Heavy Metal drehen - man muss kein Metal-Fan sein um herzhaft darüber lachen zu können. Wenn Till beispielsweise die hygienischen Verhältnisse auf dem Open Air Festival in Wacken beschreibt, können sich das auch Tokio-Hotel-Fans vorstellen. Ich höre auch eher bloß zufällig hin und wieder Metal, habe mich aber den ganzen Abend über köstlich amüsiert, wie eigentlich alle Zuhörer im theARTer. Jedenfalls habe ich zuvor noch niemals “Zugabe!”-Rufe bei einer Lesung erlebt.

Tipp:

Im Herbst kommt Till Burgwächter mit Read ‘em all wieder ins theARTer. Read ‘em all, das sind:
Till Burgwächter
Axel Klingenberg (Herausgeber des Buchmagazins The Punchliner.
Frank Schäfer (Titanic-Autor)

Das werde ich mir nicht entgehen lassen und sobald ich den genauen Termin weiß, gebe ich ihn hier bekannt.


weiterlesen

Ein Buch, das mich an jemanden erinnert

Heute beantworte ich mal mehrere Fragen des Stöckchens 31 Tage - 31 Bücher, weil ich ein wenig damit ins Hintertreffen geraten bin. Die 7. Frage (naja, Frage ist eigentlich nicht die richtige Bezeichnung) lautet: Ein Buch, das dich an jemanden erinnert.

Sonntag, 23. Mai 2010

Da habe ich eine ganze Weile nachgedacht. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass das einzige Buch, das mich wirklich an jemanden erinnert, von mir geschrieben wurde ;-)
Sorry, aber so isses. Das ist auch ein Buchtitel, aber das meine ich nicht, sondern den Kappe-Krimi Unschuldsengel.

Die Hauptfigur trägt nämlich ganz deutliche Züge meiner Omi. Ich habe viele Sprüche und Begebenheiten in den Text eingearbeitet., die ich aus ihren Erzählungen kannte. Mangels Kindergartenplatz (weil ich zu den geburtenstarken Jahrgängen vor dem Pillenknick gehörte), habe ich einige Jahre täglich in ihrer Obhut verbracht, und hatte somit ausgiebig Gelegenheit, Dinge aus ihrer Jugend zu erfahren.  Sie ist auch tatsächlich in “Bückchen” in der Lausitz aufgewachsen und hat etwa im selben Alter, wie mein Protagonistin Mina Kowalewski “nach Berlin gemacht”. Deren weiteres Schicksal blieb ihr jedoch erspart.


Ein Buch, das ich nur einmal lesen kann

An Tag 6 der 31 Tage - 31 Bücher-Fragen, steht: Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal ob du es hasst oder nicht).

Sonntag, 23. Mai 2010

Ich glaube, so ein Buch gibt es bei mir nicht. Wenn mir ein Buch nicht sonderlich gefällt, lese ich es vielleicht nicht zu Ende und dann wohl auch kein zweites Mal, aber eine Regel ableiten, was für ein Buch das sein sollte, kann ich nicht.

Es mag Leute geben, die Krimis nicht zweimal lesen können, weil die Spannung dann weg ist. Ich habe da aber einen enormen “Vorteil”: Ich bin grauenvoll vergesslich! Manchmal weiß ich nicht mal, was ich anhabe, wenn ich nicht nach unten schaue ;-) Also vergesse ich meist auch, wer in einem Krimi der Mörder war und kann das Buch noch einmal lesen. Meist nur “könnte”, wegen der fehlenden Zeit, das hatten wir ja schon.

Apropos vergesslich: Ich habe sogar mal ein ganzes Buch zum zweiten Mal gelesen, und erst, als ich etwa drei Viertel hinter mir hatte, dachte ich, hm, das kommt mir aber irgendwie bekannt vor. Tja, das Buch stand bereits in meinem Regal und ich hatte es auch gelesen. Das wiederum sprach nicht unbedingt für dieses Buch…


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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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