Und dann war es plötzlich vorbei

Tagelang dachte ich, verflucht, das Ende ist so nah, und ich komme einfach nicht dorthin! Und gerade eben habe ich das letzte Wort am neuen Krimimanuskript geschrieben.

Montag, 25. Januar 2010

Grafik

Irgendwie erwarte ich noch immer, dass ein Trommelwirbel einsetzt, doch das tut er nicht.
Diesmal war ich auch sehr entspannt; habe nicht in Deadline-Panik geschrieben (ich war eh drüber *g*) und das sprichwörtliche Tot-Umfallen nach der Fertigstellung blieb somit auch aus.

Geblieben ist die Erkenntnis, das alles, was ich auf “danach” verschoben habe, jetzt erledigt werden muss. Keine Ausrede mehr ;-) Obwohl… Das nächste Buch muss ja Mitte März fertig sein. Nicht so viele Seiten wie der Krimi, Fantasy diesmal, aber schreiben muss ich das ja auch.

Und das Exposé, das sich neulich so ideenreich aufgedrängt hat, das mache ich auch fertig vorher, aber da freue ich mich auch schon drauf.

So sage ich dann mal ein fröhliches Juchhu :-) Ich bin mit Buch Nr. 14 feeeeertig! Und kann es noch gar nicht glauben.

Die Fußballkinderkrimi-Belegexemplare sind eingetroffen!

So, jetzt sind die Belegexemplare da!

Montag, 11. Januar 2010

Auf dem Foto sind die Belege von Krimi und Schuber noch im Karton:
Mein Weltmeister-Buch, das auch im Dreier-Fußballkrimi-Schuber “Goal!” enthalten ist, den Langenscheidt extra zum WM-Jahr zusammengestellt hat.

Jetzt musste Harry Potter aus Platzmangel endgültig von dem Regal runter, in dem ich meine Bücher ausstelle ;-)


Hier geht es zur Leseprobe.

Warten auf den Erscheinungstermin

Laut amazon.de sollte mein neuer zweisprachiger Kinderkrimi am 1. Januar 2010 erscheinen. Ich weiß durchaus, dass die amazon-Termine nur eine grobe Hausnummer sind, trotz allem warte ich sehr gespannt auf die Belegexemplare zu World Champions - Weltmeister.

Freitag, 08. Januar 2010

Und das aus zweierlei Gründen: Zum einen musste ich die Arbeit am Buch in 2009 sehr schnell beenden, da man sich im Verlag entschieden hatte, den Band nicht erst im März herauszugeben, sondern direkt zu Beginn des WM-Jahres. Was ja auch sinnvoll ist.

Aber außerdem ist es auch mein erster Krimiband, der im neuen Look erscheint. Das Langenscheidt-Gelb ist auf ein Minimum reduziert und das Cover sieht mehr nach Krimi aus. So werden hoffentlich viele Buchhändler erkennen, dass diese Krimis nicht in die Wörterbuch-Ecke sondern in die Kinderabteilung gehören :-) Hoffen wir das Beste!

Auf der Buchseite findet ihr auch den Link zu einer Leseprobe.

Ich freue mich jedenfalls schon auf mein erstes Buch in 2010 - ich hoffe, ihr auch!

Umstrukturierung

In den letzten Tagen habe ich sehr konzentriert am Krimimanuskript gearbeitet und bin gut vorangekommen (sogar heute, obwohl das Internet wieder funktioniert). Langsam nähere ich mich dem interessanten Teil.

Donnerstag, 07. Januar 2010

Heute habe ich den ganzen Anfang überarbeitet und mir ist aufgegangen, dass ich größere Teile des Unschuldsengel-Nachfolgers umstellen muss. Es würde so zwar auch funktionieren, aber es ist mir noch zu wenig elegant.
Darüberhinaus würde es passen, wenn ich einer Randfigur größere Bedeutung gebe, weil sie den Konflikt noch deutlicher machen kann.

Ich bin davon überzeugt, dass sich dann der Rest auch leichter schreibt, weil sich alles besser zusammenfügt. Ich habe zwar ein Konzept, doch erfahrungsgemäß verändert sich dies beim Schreiben mal mehr, mal weniger.

Für die letzten Schreibtage habe ich mir noch einen Plan gemacht, wann ich auf welcher Seite sein muss. Es ist schön, wenn das Ende so absehbar wird - das verleiht noch einmal neuen Schwung.

Mit dem Start ins neue Arbeitsjahr bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Und jetzt räume ich das Manuskript um :-)

NACHTRAG:

Ich habe mir eine handgeklöppelte Timeline geschrieben, die sich an einigen historischen Daten festmacht. Dabei habe ich bemerkt, dass ich den ganzen Plot ein Stück nach links verschieben muss, sprich, das Ereignis, das mit einer bestimmten Begebenheit in meinem Krimi korrelieren sollte, nehme ich dort weg und lege es ans Ende des Buches. Dort ist es nämlich viel beser aufgehoben. Und für das, was ich damit erklären wollte, habe ich eine viel bessere Lösung gefunden.

Außerdem hatte ich eine Idee, wie ich die Einstiegsszene temporeicher gestalte. Sie war erst relativ ruhig angelegt, passend zum Charakter meines Protagonisten, doch ich denke, die Zusatzidee gibt der Szene und dem Charakter noch mehr Substanz.

Das ist das Schöne am Schreiben: Je länger man im Geschäft ist, umso mehr lernt man dazu. Überarbeiten fand ich früher sehr lästig, doch heute liebe ich das Gefühl, wenn ich noch mehr aus dem Text herauskitzeln kann. Ich bin bei diesem Krimi jetzt in der Phase, bei der ich am Ende noch die Rohfassung stricke, vorne aber schon überarbeite.

Alles Gute für 2010!

Etwas verspätet aber nicht minder herzlich gibt es von mir heute gute Wünsche zum neuen Jahr.

Mittwoch, 06. Januar 2010

Ich vermute mal, dass sich zumindest diejenigen, die regelmäßig bei meinem Adventskalender-Gewinnspiel mitgemacht hatten, gefragt haben, wo ich denn plötzlich hin verschwunden bin. Wo ich doch nicht mal das 23. und 24. Türchen bestückt habe.

Ich wollte wirklich nicht so einfach verschwinden, aber leider sah meine Galle das komplett anders und hat mich mit einer schicken Kolik beglückt. So schlimm, dass ich freiwillig ins Krankenhaus gegangen bin. Wer mich kennt, weiß, dass es dann sehr schlimm sein muss, denn ich habe nicht umsonst alle vier Kinder ambulant entbunden.

Die Herrschaften da haben mich auch gleich wieder in meinen Voruteilen bestätigt, denn ich, Mediziner-Laie, wusste, was ich habe. Die aufnehmende Ärztin wollte mich nach Hause schicken, weil ich ja wohl nur eine Magen-Darm-Grippe hätte. Nur, weil sie glaubte, es könne doch ganz eventuell ein Schub meiner chronischen Erkrankung sein (oh, Boy, DIE Schmerzen kenne ich in- und auswendig, daran hatte ich viele Jahre Spaß - DESWEGEN wäre ich nicht in die Klinik gegangen), hat sie mich aufgenommen, damit man mal per Ultraschall nachsehen könnte. NAtürlich erst irgendwann am nächsten Tag, ich sei ja kein Notfall ...

Na, Mahlzeit. Immerhin hat mir ihr Virus-Verdacht ein Einzelzimmer eingebracht.

Neue Erkenntnis: Im Krankenhaus macht sich eine Art IKEA-Mentalität breit. Ich habe gestaunt, dass ich mir nicht noch die Flexüle selber legen musste. Die Ärztin hockte den ganen Tag in einem Glaskasten, der in meiner Sichtachse lag und wenn ich was wollte (und WIE ich was wollte, raus wollte ich nämlich), musste ich immer selbst hindackeln. Dinge, die sie innerhalb weniger Minuten hätte klären können, waren zwei Stunden später immer noch nicht erledigt. Ich hab ihr dann ein Ultimatum gestellt und bin letztlich gegangen, ohne das mich ein Chirung gesehen hat. Aber die leider wohl doch nötige OP lasse ich bei der Konkurrenz machen, die Klinik hat nämlich bessere Rezensionen bekommen ;-) 

Ich frage mich immer noch, was das wohl für ein Medikament war, das mir die Nachtschwester hingelegt hat. Ob ich das nicht mitnehmen wolle, wurde ich beim Gehen gefragt. Ich: “Wieso, was ist das überhaupt?”
Die Krankenschwester sah ratlos in die Akte. Dann hielt sie sich das Ding vor die Nase und betrachtete es intensiv von allen Seiten. “Keine Ahnung. ”
“Na dann schlucken Sie es mal schön selber!”

Mir hat es schon völlig gereicht, dass ich sämtliche Nebenwirkungen des Antibiotikums mitgenommen habe, jeden Tag eine andere.

Und als ich mich dann wieder so fühlte, dass ich Kontakt mit der Außenwelt hätte aufnehmen können und wollen (Wir erinnern uns: 2010 - Das Jahr in dem wir Kontakt aufnahmen), haben die Telekomiker ihrem Namen alle Ehre gemacht und einfach so unsere T-Online-Nummer abgeschaltet. Natürlich ohne uns vorher Bescheid zu sagen. So dauerte es auch fünf Tage, bis ich mit wahrhaft detektivischer Kleinarbeit unter Verlust fast aller Nerven endlich herausgefunden habe, wo der Fehler liegt. Die Behebung kostete mich die restlichen Neuronen und Ganglien und viel, viel Zeit. Seit heute Nachmittag bin ich wieder mit dem Universum verbunden.

Der einzig positive Nebeneffekt: Ich hatte keinerlei Startschwierigkeiten beim Arbeiten. Ohne Netzablenkungsmanöver habe ich täglich locker zehn Seiten im Manuskript geschrieben und hatte noch Zeit übrig (bis auf heute - Hotline-Day). Ich hoffe, dass ich das trotzdem beibehalten kann (man wird ja noch träumen dürfen).

Ob ich all die aufgelaufenen Mails, Tweets, Beeps und DMs je aufarbeiten kann, wissen nur die Nullen und Einsen. Hiermit melde ich mich also offiziell zurück. Es geht mir wieder gut, ich bin wieder online und vielleicht hole ich den einen oder anderen Weihnachtsgruß ja noch nach :-)

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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