NaNoWriMo 2009

Grafik NaNoWriMo, was'n das? Die Autoren unter euch werden vermutlich wissen, dass es sich dabei um keine Abart der Schweinegrippe handelt. Allen anderen möchte ich es rasch erklären.

Samstag, 31. Oktober 2009

Ich habe mich recht kurzfristig entschieden, diesmal beim NaNoWriMo teilzunehmen, dem National Novel Writing Month. Der erste Wettbewerb dieses Namens fand 1999 in der San Francisco Bay Area statt und es nahmen gerade mal 21 Autoren teil. Inzwischen ist der November eher ein INTERnational Novel Writing Month geworden, mit zigtausenden Teilnehmern in der ganzen Welt.
Ziel dieses Wettstreits ist es, am Ende des Monats 50.000 Wörter geschrieben zu haben. Der Preis: Man wird in die Hall of Fame aufgenommen und erhält eine Urkunde. Und wenn man es nicht schafft? Auch nicht schlimm - dann ist man aber hoffentlich mit seinem Buchprojekt trotzdem ein ganzes Stück weiter gekommen.

Wieso nehme ich nun teil, wo ich doch in diesem Jahr schon drei Bücher geschrieben habe, von denen zwei bereits veröffentlicht sind und das dritte voraussichtlich im Dezember erscheint?

Ganz einfach, ich nehme es als Anreiz, nicht so viel herumzutrödeln - als Disziplinierungsmaßnahme sozusagen ;-)

Der Abgabetermin für den Nachfolgekrimi von ‘Unschuldsengel’ ist am 31.12. Ein jährlich üblicher Abgabetermin, der mir bisher jedesmal eine hektische (Vor-)Weihnachtszeit bescherte. Ich hoffe, diesen Stress dank NaNoWriMo diesmal deutlich zu mindern.

Ich hatte schon vor einigen Jahren über eine Teilnahme nachgedacht (man kann sich auch ‘battles’ liefern mit befreundeten Autoren oder in Regionalgruppen), war mir jedoch nicht sicher, was den Hochlademodus der Manuskripte anlangt. Das muss man tun, damit der Schreibfortschritt neutral gezählt werden kann. Mittlerweile weiß ich, dass alle Buchstaben durch ein a ersetzt werden können, das gibt dann keine Probleme; schließlich schreibe ich ja schon für einen Verlag.

Ich bin schon gespannt. Da ich mich erst gestern registriert habe, konnte ich die Aufregung der anderen Autoren noch nciht ganz teilen, die sich in Foren darüber austauschen. Wie es sich jedoch anfühlen muss, hat Debbie Ohi sehr treffend gezeichnet, die ich schon lange, wegen ihrer Will write for chocolate-Cartoons schätze:


One More Day

Stieg Larsson: Verdammnis - Der Film

In Deutschland müssen wir uns ja noch bis Februar 2010 gedulden, bis wir endlich die Verfilmung von Stieg Larssons zweitem Buch "Verdammnis" sehen können. Also haben wir uns das Original auf Öland angesehen.

Freitag, 30. Oktober 2009



Auf der Insel gibt es das nächstgelegene “Kino” in Mörbylånga, ca. 30 Kilometer von hier. Die Anführungszeichen entspringen der Überheblichkeit einer Großstädterin, denn es handelt sich um eine Schulaula, die immer samstags und sonntags als offzielles Kino herhalten muss. An jedem Wochenende kommt ein anderer Film.

Pünktlich kurz vor sieben fanden sich vllt. 50 Menschen ein, ein großer Teil davon kurz vor dem Rentenalter oder mittendrin, doch auch einige Jugendliche waren aufgetaucht. An der Garderobe der Schule wurden Süßigkeiten und Getränke verkauft. Und die Kinokarten natürlich. Es war irgendwie niedlich und hat mir gut gefallen. Ganz was anderes als die Multiplexe, von denen es immerhin auf der anderen Siete der Brücke, in Kalmar, eines gibt (dort haben wir This is it geschaut).

Im Original haben Buch und Film den wesentlich trefferenden Titel Flickan som lekte med elden (Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte).

Schon wie in Verblendung hat sich die Verfilmung eng an die Romanvorlage gehalten. Der Buchanfang, an dem Lisbeth sich lange im Ausland aufhält, ist intelligent eingedampft worden, und ansonsten lief es im Prinzip so ab, wie ich es schon beim Lesen vor mir gesehen hatte. Ich bin wieder äußerst begeistert, auch natürlich von den schaupielerischen Leistungen, allen voran natürlich von Noomi Rapace, die wieder Lisbeth Salander verkörpert. Michael Nyquist als Micke Blomkvist ist auch wieder absolut authentisch, und ich liebe dieses distanziert-vertraute Geplämkel zwischen den beiden. Mehr als einmal musste ich gemeinsam mit Blomkvist über dieses verrückte Huhn schmunzeln.

Ein Kompliment an die Verantwortlichen, die den schmerzunempfindlichen blonden Riesen Ronald Niedermann gecasted haben.

In Schweden ist der Film ab 15 freigegeben, und ich schätze, dass einige der anwesenden Jugendlichen auf sexuellem Gebiet doch so einige Dinge gesehen haben, die sie vielleicht noch nicht kannten ;-)

Und die Aussicht aus Lisbeths Wohnung in der Fiskargatan… Ok, da wird man bei mir nichts Negatives lesen - ich finde Stockholm einfach toll :-) Die Wohnung selbst ist auch exakt so leer und unpersönlich wie im Buch geschildert. Die Story wird gut rübergebracht und alles in allem ist der Film wieder ein absolutes Muss für alle Stieg-Larsson-Fans. Ärgerlich, dass ich im November nicht in Schweden bin (vielleicht kann ich da ja noch was dran drehen? *g*), denn am 27.11. 2009 kommt direkt Teil drei Luftslottet som sprängdes ins Kino.

Zum Trost gibts hier schon mal die Trailer von Teil zwei und drei:


Das könnte euch hier im Blog auch interessieren:

Aus meinen anderen Blogs:

This is it - Das war es dann

Einen Tag nach der Kinopremiere waren wir in Kalmar / Schweden im Kino um uns die Proben von Jackos letzter Tour anzusehen, die dann niemals stattfinden sollte.

Freitag, 30. Oktober 2009

Wir wollten am Premierentag gehen, doch die Kleine war krank. Ich war erstaunt, dass am zweiten Tag, in dem relativ kleinen Kinosaal des Kalmarer Multiplex “Biopalasten” fast der gesamte vordere Bereich der Plätze leer blieb. Nun war es allerdings die Nachmittagsvorstellung, und wenn man berücksichtigt, dass die Einwohnerdichte in Kalmarlän nicht so hoch ist, okay, ich hab dann aufgehört mich zu wundern.

Dafür packte mich dann während des Films dann die Wut. Wut auf den- oder diejenigen, die letztlich für seinen Tod verantwortlich sind. Denn mir kann niemand erzählen, dass dort ein gesundheitliches Wrack diesen professionellen Marathon absolvierte. Falls an den “nachts Propofol und tagsüber Aufputschmittel”-Gerüchten etwas dran sein sollte - seine Leistungsfähigkeit war davon jedenfalls nicht beeinträchtigt.
Auf der Leinwand war ein Mann zu sehen, der mit Spaß, Leidenschaft und absoluter Professionalität seinem Beruf (nein, seiner Berufung) nachging. Und wäre er so kaputt - er hätte sich unmöglich all diese Choreographien merken können, geschweige denn sie mit dieser körperlichen Spannkraft und Leichtigkeit tanzen.

Und die Stimmen, die laut wurden, um zu behaupten, es wäre gar nicht der King of Pop himself, der in dem Film zu sehen ist - also bitte, das ist so lächerlich, das haben sich Menschen ausgedacht, die auch mal im Mittelpunkt stehen wollten. Und nun ist auch wieder gut.

Immer wieder habe ich mich während des Films dabei ertappt, wie ich begeistert dachte: “Wow, wow wow! Ich würde so gerne die endgültige DVD der Tour sehen!” Bis mir dann einfiel, dass es die nicht geben wird. All die Monate (Jahre?) der Vorbereitung, all die Hoffnungen und Träume der Menschen, die dafür gebrannt hatten, mit dem großen MJ diese 50 Wahnsinns-Konzerte durchleben zu dürfen, die durch Auditions und Castings getanzt waren und gesungen hatten, um am Ende den Proben beiwohnen zu dürfen um im absoluten Gleichklang mit Michael Jackson zu tanzen - sie können sich nur damit trösten, das sie überhaupt mit dem Idol ihrer Kindheit hatten arbeiten dürfen. Weil er es war, der sie zum Singen und Tanzen gebracht hatte. Und ein Vorbild zu sein, vor allem eines solcher Größenordung - ist viel mehr als die meisten von uns für sich je in Anspruch nehmen dürfen.

Uns anderen bleibt als Trost dieser Film, den wir uns noch einmal ansehen werden.

P.S: Soweit ich weiß, kommen die Erlöse einem guten Zweck zugute. Und der Film läuft nur zwei Wochen in den Kinos.

Öland im Herbst

Für jemanden, der gerne nette Dinge kauft oder in Cafés sitzt, kann ich Öland im Herbst wirklich nicht empfehlen.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Auf der schwedischen Insel, die mit Kalmar durch eine Brücke verbunden ist, werden nämlich nach dem Skördefest (Erntefest) Ende September die Bürgersteige hochgeklappt. Etliche Läden; Museen und Cafés haben einfach mal bis Ostern 2010 geschlossen.
Im Sommer leben mindestens doppelt so viele Menschen auf Öland; jetzt stehen viele Sommerhäuser leer.
Wir kennen die Insel aus dem Sommer 2008 , und hättten uns das eine oder andere schon gerne noch einmal angesehen oder überhaupt angesehen. Sogar der Leuchtturm im Norden der Insel (zu dem man von unserem südlichen Standort aus locker mal fast zwei Stunden fährt), hatte geschlossen :-(

Na schön, bleibt also noch die Natur, die es dort reichlich gibt. Viel mehr Gegend als Leute, um genau zu sein. Leider macht das alles auch nur halb so viel Spaß wenn alles grau ist. Aber gut, Söhnchen wollte angeln, also habe ich meine zeichnerischen Aktivitäten mal nach draußen verlegt, dick eingemummelt, wie ein Waldtroll, denn der Ostseewind ist im Oktober schweinekalt:

Jaja, lacht ihr nur…

Hier das Ergebnis meiner Skizze mit klammen Fingern:

Ich bin kein Freiluftfanatiker unter 20°C, aber ich glaube, das habe ich schon erwähnt…

Ich bin ein Stadtkind, das durch die Stadt schwimmt, um es mal mit den Ohrbooten zu sagen :-)

P.S.: Hier und hier sind auch Ölandfotos. Dort könnt ihr sowieso mal schauen, wenn sich hier gerade nichts tut. Dann ist drüben vielleicht was los.

Reset

Gestern ist mein iPhone bei der Softwareaktualisierung komplett abgestürzt und ich sollte es "wiederherstellen", ohne zu wissen, ob all meine Fotos und anderen Daten auf Nimmerwiedersehen verschwunden sind (Ich kann verraten: Ich konnte alles retten). Da wurde mir die Macht der Maschinen wieder einmal in aller Deutlichkeit klar...

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Grafik

Was ziehen wir heute an?

Die flickr-Gruppe What I wore today, von der ich bereits an dieser Stelle berichtete, hat es inzwischen sogar zu einer Notiz im britischen Grazia Magazine gebracht.

Freitag, 16. Oktober 2009

Im Prinzip wäre doch sowohl das Lifestyle Magazin Grazia als auch die flickr-Gruppe etwas für Texterella, gell? *wink zu Susi*

Es ist einfach eine schöne Art die Kreativtät auszuleben und ein interessanter Einblick in die globale Modewelt. Denn die inzwischen knapp 1.200 Gruppenmitglieder kommen von fast überallher. Sie zeichnen in Großbritannien, Amerika, Japan und finden sogar in einem Erdbebengebiet in Neuseeland noch die Muße, beim Warten auf den Big Bang ihre Sachen zu zeichnen.

Ich habe inzwischen auch meine Klamotten weiter zu Papier gebracht und zu WIWT hochgeladen:

 

Alle meine bisher gezeichneten Outfits in größerem Format hier.


Seite 1 von 3 Seiten insgesamt.  1 2 3 > 

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

über 10 Jahre writingwomans Autorenblog

Flattr this Mit flattr mal für writingwomans Autorenblog spenden, als kleines Dankeschön für die Inhalte.
Wie es geht, steht hier.

Themenspecial:
Wie schreibe ich ein Buch?

Grafik


Q & A - Verlag finden

Empfehlungen

...

Follow Me on Pinterest

Grafik

MEIN TWITTER-BLOG:
Treffpunkt Twitter

Grafik



Blogverzeichnisse
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis blogwolke.de - Das Blog-Verzeichnis