Mamma Mia! 25 Jahre schon!

Montag, 28. April 2008

Rosen und ein Gummibärchenherz zu  unserem JubiläumIm letzten Blogpost hatte ich ja versprochen zu schreiben, weshalb der 23. April, lange bevor der 'Welttag des Buches' eingeführt wurde, eine besondere Bedeutung für mich hat:
Vor exakt 25 Jahren (ein Vierteljahrhundert, das muss man sich mal reinziehen, ich fühl mich plötzlich so alt *g*) haben sich nämlich mein Liebster und ich zusammengetan :-) Geheiratet haben wir erst 5 Jahre später (also gibt es im September noch ein Jubiläum). Das lag allerdings am Geld. Wir waren beide arme Studenten und wollten erst heiraten, wenn wir es uns halbwegs leisten könnten. Sonst hätten wir es wohl direkt im selben Jahr gemacht, und das wäre rückblickend dann ja auch völlig okay gewesen.

Am letzten Mittwoch haben wir es uns jedenfalls nett gemacht. Vormittags (weil wir zweimal durch Termine unterbrochen wurden, und somit nicht den gesamten Tag lückenlos hatten) sind wir Autos anschauen gegangen. Unser Siebensitzer wird nämlich bald in die Knie gehen und wir haben uns diesmal vorgenommen, nicht erst loszuziehen, wenn das Teil irreparabel ist. Das war sehr nett und entspannt und wir haben auch schon einen Favoriten.

Am Nachmittag haben wir uns dann aufgebrezelt und sind losgezogen - ich hatte keinen blassen Schimmer, wohin es gehen würde.
Die erste Station war das 'Dieckmann' im Haus Huth am Potsdamer Platz. Es erwartete uns ein rosengeschmückter Tisch und ein fantastisches Essen. Champagner, Chardonnay, Spargel und die besten Crepes Suzettes, die ich je gegessen habe. Absolut empfehlenswert!

Wenige Meter weiter, am Marlene-Dietrich-Platz befindet sich das Stella-Musical-Theater, und das war unsere zweite Station. Mein Liebster war Anfang des Jahres mit der Firma bei "Mamma Mia!", dem Abba-Musical und war damals schon restlos begeistert. Er war vorher sehr skeptisch gewesen, von wegen, wäh, die singen auf Deutsch, was das wohl wird, aber es wurde toll. Daraufhin hatte er schon vor Wochen Karten für unseren Tag besorgt. Für die erste Reihe! Ich war total gerührt und das Musical ist auch wirklich super. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Die Texte sind wunderbar passend übersetzt, und es ist hervorragend gelungen, die Abba-Hits in eine Geschichte einzubetten, ohne dass es irgendwie gezwungen wirkte. Außerdem gibt es so einiges an Muskeln zu sehen … Nicht schlecht, die Herren ;-)
Der Blick in den Orchestergraben (wie gesagt, erste Reihe), war auch sehr interessant, weil es eben kein klassisches Orchester ist. Keyboards, Gitarren, Bongos, das finde ich tausendmal spannender als Geigen, Celli, etc. Bin halt kein Klassikfan ;-) Die Musiker waren schwer am Ackern dort, und alles lief optimal.

Zum Abschluss des Tages tranken wir Cocktails im 'Billy Wilder'. Alles war absolut perfekt und ich möchte meinem Liebsten auf diesem Wege noch einmal von ganzem Herzen dafür danken, dass er sich solche Mühe gegeben hat! Und den Kindern dafür, dass sie dicht gehalten haben, obwohl sie alles seit Wochen wussten :-)

Twitter, Follower und der Welttag des Buches

Donnerstag, 24. April 2008

Ich habe bislang nichts - oder nicht viel - über -> Twitter geschrieben, weil die meisten Offline-Menschen sich ja schon über mein Blog wundern (viele wissen auch noch immer nicht, dass es so was gibt).

Ich bin eben sehr netzaffin, und das geht doch vielen meiner Bekannten IRL völlig ab. Wie auch immer, selbst Blogger halten Twitter oft für pure Zeitverschwendung. Jeder Twitterer hat genau 140 Zeichen für eine Art Mikro-Blogposting auf die Frage: "Was tust du gerade?" Meist antworten die Twitterer gar nicht mehr exakt auf diese Frage, aber Fakt ist: Mehr als 140 Zeichen ist nicht. Die kann man nutzen um zu verkünden, dass man sich einen neuen Kaffee holt, oder dass man schlecht geschlafen hat, sich über seinen Chef oder sonstwen ärgert. Oder man nutzt es für Mikro-Unterhaltungen im Chatstil. Und doch ist es nicht dasselbe wie Chatten. Live-Twittern bei Veranstaltungen wie der -> re:publica ist schon völlig normal und sehr interessant für diejenigen, die aus welchen Gründen auch immer, nicht teilnehmen konnten. Eigentlich muss man es ausprobieren um mitreden zu können und dann für sich zu entscheiden ob man es doof findet oder bald ein Süchtling wird ;-)

Für Menschen wie mich, d.h. völlig isoliert arbeitend, ohne Kollegen, ist es ein wahrer Segen, mal über irgendwas fluchen zu dürfen, wenn es nicht so läuft, wie es soll. Oder zu schauen, was die anderen so machen, wie man es ja auch mal täte, säße man im externen Büro mit echten Kollegen zum Anfassen, Kaffeetrinken und Zwischendurch-mal-Schnattern. Schließlich heißt Twitter übersetzt "Gezwitscher" und als solches sollte man es auch verstehen. Wenn ich sehe, aha, da trinkt wieder jemand seinen Kaffee (gelegentlich auch Cafe genannt), gesell ich mich mit meinem Tee dazu. Oder seufze, wenn mir jemand was vorisst, dann krieg ich nämlich Hunger.

Wem ich das erzähle? Achso, ich vergaß es zu erklären: Bei Twitter lesen all diejenigen mit, die mir und meinen Kurznachrichten folgen, und diese Leute heißen dann sinnigerweise "Follower". Ich sebst folge auch wieder anderen, und so ist schon ein kleines Netzwerk entstanden. Zum Gedankenaustausch, oder einfach nur, weil es nett ist. Im Rahmen der re:publica gab es beispielsweise auch eine sogenannte "Followerparty", womit wir wieder IRL angekommen sind :-)

Ich habe offenbar einigen meiner Follower eine Illusion zerstört, nämlich die, dass es total romantisch sein muss, Autorin zu sein. In meinen Tweets (wie man die Kurznachrichten auch nennt) kriegen die nämlich mit, wenn es bei mir mal wieder auf dem Schreibtisch brennt, ich dringend was fertigmachen muss, und dann doch wieder eine Kinder-Abhol-Fahrt dazwischenkommt und mich mitten aus dem kreativen Flow reißt. Mein Follower Zellmi hatte eine sehr hübsche Vorstellung von Schriftstellern im Dachkämmerlein, die gelegentlich von der Muse geküsst werden, und die hab ich ihm offenbar sehr gründlich kaputtgemacht (großes Sorry von mir an dieser Stelle!). So hat er anlässlich des 23. April (UNESCO Welttag des Buches) im -> Netzlogbuch ein -> Blogpost über mich, die Autorenromantik und Twitter geschrieben.

Vielen Dank! Und so sind wir wieder ein wenig vernetzter in diesem Internet(z). Vernetzen macht Spaß und macht die Welt ein bisschen kleiner ;-)

Ich habe von diesem netten Eintrag gestern übrigens gar nichts mitbekommen, weil der 23. April nämlich seit 25 Jahren ein ganz besonderer Tag für mich ist. Ich war komplett offline, und mehr verrate ich dazu in meinem nächsten Posting.

Schwedisch-Schweizerisches Weekend

Montag, 21. April 2008

Ich habe meine grauen Zellen mal baumeln lassen beim Zusammenschrauben von BILLYs. Wir haben natürlich prompt das flasche IKEA angesteuert, nämlich Tempelhof, aber der Sessel, den unser Großer haben wollte, war nur halb da, nämlich ohne Unterteil. In Spandau dagegen gab es fünf vollständige Exemplare UND meine BILLYs.
Also locker nochmal ne Dreiviertelstunde Zeit verplempert. Mindestens, denn um aus demn einen IKEA rauszukommen, waren wir ja schon zehn Minuten unterwegs. Man könnte nur runterspringen in den Eingangsbereich, wenn man schnell raus will, aber angesichts der Verletzungsgefahr sind wir dann eben durch die SB-Halle gehechtet, d.h. wir wollten, aber da standen dauernd solche Schleicher breit im Weg…

In Spandau waren wir also erfolgreich, und ich habe mich eisern zurückgehalten bei zusätzlichen Kaufanfällen, dafür hat mein Liebster diesmal gesagt, wollen wir nicht dies noch und das noch? Wo ER doch sonst immer die Bremse zieht ;-)

Hab dann noch zwei Regale aufgebaut, bevor wir los sind ins 'Poulette' in der Knaackstr. Nettes, kleines französiches Restaurant, wo es die beste Mousse au Chocolat der Welt gibt, ungelogen. (Dran denken, Eintrag für QYPE zu schreiben #reminder) Dort haben wir uns mit unseren Freunden aus Zürich getroffen, die bis vor kurzem noch in Berlin wohnten (jedenfalls die eine Hälfte) und aus Heimweh dann beider zurück in die Schweiz gezogen sind und am liebsten eigentlich in beiden Städten wohnen würden ;-)
Ganz süß, sie haben uns ein Raclette-Carepaket mitgebracht, das wir dann mal schleunigst wegfuttern müssen :-)

Danach wollten wir noch Cicktails schlürfen und ich ham mich auf dem Weg ins 'Becketts Kopf' auf dem prima Prenzlberg-Pflaster in der Pappelallee noch so richtig schon hingepackt, aber zum Glück nix gebrochen: Hätte nämlich gut gut passieren können an der Stelle. Tiefes #Loch vs. #Stöckelschuh (diese #Hashtag-Angewohnheit hab ich von Twitter übernommen, schrecklich, ein Tic, hihi). Ja, und in Becketts Kopf habe ich dann den weltbesten Cosmopolitan getrunken (die 30er Jahre Version). So mandarinig, unglaublich! #Empfehlung! (QYPE, ja, schon klar)

Sonntag dann fünf weitere BILLYS gebastelt, kein Teil fehlte, keins zu viel, das find ich prima. Habe somit mein Büro ins Schlafzimmer erweitert, was immer noch nichts daran ändert, dass ich auf meinem Schreibtisch keine handschriftlichen Arbeiten erledigen kann, während mein Notebook draufsteht. Durch die Dachschräge kann ich nichts nach hinten schieben. Überlege in dieser Sekunde, alles wieder umzuräumen, oh Himmel, besser nicht.

Wem dieses Posting hektisch erscheint, das ist es auch, bin in Eile, muss weg, wollte aber vorher meinen lieben (Blog-)Lesern ein Huhu! entgegenwerfen, auf dass ihr nicht vergeblich hierhergesurft seid ;-)

Sondierungsphase

Freitag, 18. April 2008

Die Satzfahnen, auf die ich warte, sind offenbar verloren gegangen und nehmen einen neuen Anlauf, aber wenn ich die durch habe, ist das Rätselbuchprojekt auch vollständig abgeschlossen. Dieses Projekt zieht offenbar etwas höchst Interessantes nach sich (man ist an höherer Stelle auf mich aufmerksam geworden), aber davon mehr, wenn ich Genaueres weiß. Jetzt beschränke ich mich auf ein *freu*

Drei abgeschlossene Buchprojekte seit Dezember, das bedeutet, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, mich an die fünf wartenden Exposés zu machen und Exposézeit ist ja für sich genommen schon eine spannende Zeit, aber für mehrere Projekte auf einmal - das ist an Spannung kaum zu toppen *g*

Ich hatte mir ein Ranking erstellt, einfach weil eines der Projekte dringender ist als die anderen. Aber wie es immer so ist, in dieser Phase der Arbeit, wo ich mich zunächst an das gesamte Thema herantasten und recherchieren muss: Es passiert erstmal nix.

Oder zumindest nicht viel. Eine Person steht mir schon recht deutlich vor Augen. Sie hat sich mir quasi aufgedrängt und wird sicher eine Hauptrolle spielen. Viel vom Drumherum ist auch schemenhaft zu erkennen, aber einige Essentials fehlen mir noch, bis alles sich bequemt, sich zu einem Gesamtgefüge zusammenzufinden.

Also lass ich das Projekt weitestgehend in Ruhe. Soll es doch in einer Ecke meines Hirns vor sich hinschmoren und reifen, bis es eines Tages hervorbricht. Wobei 'eines Tages' spätestens im Laufe der nächsten Woche sein sollte, denn die Zeit drängt ja trotzdem. Ich werde also täglich fragen, hallo, historisches Krimiprojekt, wie ist das werte Befinden? Hast du mir etwas Neues mitzuteilen? Soll ich irgendwo genauer recherchieren, auf dass ein Geistesblitz folge?
Und dann bekomme ich hoffentlich auch Antworten.

Derweil habe ich heute schon ein anderes Projekt anrecherchiert, habe auch eine Idee, muss aber auch dort noch tiefer rein. Aber ich bin frei, ich kann auch ALLE Projekte anschauen, überall brainstormen, alle im Kopf einmal durchschütteln, was immer ich will. Die Hauptsache ist, dass am Ende fünf Exposés herauskommen, mit denen ich zufrieden bin und die von den Lektoren angenommen werden.

Ich sage euch Bescheid, wenn es so weit ist ;-)

Das ist das Schöne am Freelancer-Dasein: Ich kann mir die Arbeit einteilen, wie ich will. Ich habe es nur vor mir selbst zu verantworten, wenn ich in der Planungsphase etwas vergeige, und sonst niemandem (nicht, dass ich das vorhätte). Es ist wie ein großes, tolles Spiel: -> Ich tue Dinge, die ich liebe und nenne es Arbeit :-)

Sensationsstrom mit Stoppok im Postbahnhof am Ostbahnhof

Montag, 14. April 2008

Gestern war es wieder so weit. Nach vier Jahren oder so, war erstmals wieder mit Band in Berlin.

(vlnr: Stefan Stoppok, Reggie Worthy, Sebastian Niehoff, Benny Greb)

Ich schätze seine Soloauftritte sehr, v.a. weil er sich jederzeit in den Songs unterbrechen und seine unnachahmlichen Sprüche ablassen kann, was mit der Band naturgemäß wesentlich schwieriger ist. Aber der satte Sound, den sie zu viert produzieren ist auch nicht zu verachten. Neben dem altbekannten Bandmitglied Reggie Worthy gab es zwei neue Gesichter: Den Drummer Benny Greb, und an Gitarre und Hammond-Orgel Sebastian Niehoff (nettes Schnittchen *ggg*)

Wir standen natürlich wieder ganz weit vorne (ich HASSE es, Konzerte weit weg zu verfolgen, und tue das manchmal nur, weil mir mein Leben lieb ist. Es kommt eben ganz auf die Band an.) und konnten so den vollen Sound einfangen.

Textprobleme gab es diesmal keine, da war -> Stoppok ja sehr besorgt, weil, er wäre ja nicht mehr der Jüngste und so. Daher hat er auch nicht "Zwischen Twentours und Seniorenpass" gesungen, vermute ich mal, denn der Song beginnt mit der Zeile: "Ich bin grad knapp, knapp über dreißig, war noch nie so richtig fleißig." Naja, ist schon ne Weile her mit dem knapp über dreißig, aber er rockt wie eh und je und hat auf der Tour sein neues Album 'Sensationsstrom' vorgestellt. WIr haben es seit dem Erscheinungstag und die Songs sind wieder in guter alter Stoppok-Manier: Witzig, auch mal nachdenklich, und gerne immer ein frauenfeindliches Lied dazwischen (was er ja selbst immer so sagt), was ihm aber niemand übelnimmt, v.a. de Frauen nicht, es sei denn, sie sind vollkommen humorfrei.

Er hat alle Songs des neuen Albums gespielt, wie ich auch nachträglich noch auf der im letzten Moment fotografierten Setlist feststellen konnte, denn die wollten die Herren Roadies nicht herausrücken. Dafür hab ich aber ein Plektron bekommen, für meinen Liebsten :-)

Aber nicht, dass ich die Setlist wieder ungefragt auf einer anderen Webseite finde, wie bei Element of Crime - ich merke nämlich alles! ;-)

Es war ein richtiges Gute-Laune-Konzert, aufgezeichnet für Radio EIns (Sendetermin steht noch nicht fest), mit vielen tollen alten Songs und guten neuen, die das Potenzial haben, ebenso Klasiker zu werden, wie die alten.

Highlights: 'Learning bei Burning' in einer Banjo-Version und der neue Song 'Cool durch Zufall'.

Petra A. Bauer und Stoppok

Auf dem (kurzen) Weg zum Auto, entdeckten wir eine Dampflok im Ostbahnhof. Als wir der Sache nachgingen, stellten wir fest, dass es sich um den -> "Zug der Erinnerung" handelte, der noch heute (14.4.) im Ostbahnhof seine Ausstellung präsentiert. Wer kann, sollte hingehen. Bei uns waren die Türen leider schon geschlossen und der Zug fuhr kurz darauf ab.

Reminder

Samstag, 12. April 2008

-> ntv.de über Lange Buchnacht / Lange Kriminacht.

Also: Heute Abend ab 19:30 Uhr im Max und Moritz, Oranienstr. 162, Berlin Kreuzberg die Lange Kriminacht der Mörderischen Schwestern:

'13 Schwestern'. Die Regionalgruppe Berlin der 'Mörderischen Schwestern'.

"In Schönheit sterben". Ich (1. Reihe Mitte) lese die Kurzgeschichte "Adonismörder" gegen 22:30 Uhr.

Ich freu mich, wenn ihr vorbeischaut. Eintritt frei!


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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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