Die lange Buchnacht

Montag, 30. April 2007

in der Oranienstraße rückt näher. 5.Mai., 20:00 Uhr, oben im "Max & Moritz".
Ich moderiere ja nicht nur mit Anja zusammen (die Berliner Mörderische Oberschwester) den ganzen Abend, sondern trage selbstverständlich ebenfalls eine Shortstory zum Thema "Schlafzimmermorde" vor. Bis gestern hatte ich noch so gar keine Vorstellung, aber ein Ideenkeim schlich sich ein, und den habe ich unbewusst gedreht und gewendet, auch heute Morgen im Bett (Ihr seht, das scheint für mich die beste Zeit zum Ideenwälzen zu sein, vorausgesetzt, es ist nach neun, ich bin ausgeschlafen und darf noch gemütlich liegenblieiben).
Inzwischen nahm die Kurzgeschichte also Gestalt an; das grobe Konzept steht jedenfalls in meinem Word-Dokument. Nun kann sie nicht mehr weg, und morgen werde ich wieder einen Schritt weiter sein. Gut, dass Feiertag ist, dann fällt mir nach dem Aufwachen sicher wieder etwas ein.
Jetzt mag ich nicht mehr. Ich bin müde, und ich weiß, dass es jetzt nichts nützen würde, wollte ich die Geschichte mit Gewalt zwingen fertig zu werden. Denn ich hab ja noch vier Tage. Oder fünf, wenn ich den 5.5. noch mitzähle *g*
Nee, so lange kann ich mir schon wegen anderer Termine keine Zeit lassen. Aber theoretisch…

Infantastica 2007 im TV

Montag, 30. April 2007

-> Hier gibt es ein wenig zu sehen. 29. April suchen, und dort auf "Lesespaß für Kinder" klicken. Ich bin etwa in der Mitte des Beitrages dabei "erwischt" worden, wie ich hinter einem Tisch knieend am Autogramme-Schreiben bin. Ein Mädchen gibt mir gerade ihr "Freundebuch", wo ich mich auf der Seite "Meine coolsten Autogramme" eintragen durfte ;-)
Es war eine lange Schlange und ich war so im Schreibstress, dass ich die Kamera gar nicht bemerkt hatte.

Der Beitrag ist rd. 2 Monate dort im Archiv. Ich habe leider keine Möglichkeit gefunden, die Sendung für mich abzuspeichern. Wer da einen Trick kennt - ich bin für Erleuchtung dankbar :-)

Infantastica 2007 - Nachlese in der Neuburger Rundschau

Montag, 30. April 2007

Meinereiner höchst grottig getroffen auf dem Foto rechts oben.

Dafür 37 Zeilen Text über meine Lesung in der 6a der Paul-Winter-Realschule :-)

Infantastica 2007

Sonntag, 29. April 2007

Wieder zu Hause… Ich bekomme neuerdings spätestens am 2. Tag meiner Abwesenheit Heimweh - etwas, das mir bis dato völlig fremd war. Dabei war es wirklich nett in Neuburg, ich habe die ganze Zeit mit lieben Kolleginnen geschnattert - altbekannte und neu hinzugekommene. Schön, dass es so viele offene, nette Kollegen gibt, bei denen man nicht den Eindruck haben muss, sie sind nur auf ihren Vorteil bedacht.

Die Organisatoren der Infantastica haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Für kleiner Pannen am Rande können sie jedenfalls nicht verantwortlich gemacht werden. Z.B. dafür, dass ich programmgemäß zu meiner ersten Lesung anrückte, aber kein Mensch wusste, dass ich komme. "Grüß Gott Frau X!" (zu meiner Kollegin). Dann zu mir gewandt: "Und wer sind sie? Wieso zweite Autorin? Wir wissen nur von einer." Dann erklärte sie wortreich, dass die Schüler der Klasse zwar gesagt hätten, es stünde in der Zeitung, dass ich bei ihnen lese, sie aber gemeint hat "Ach, die Zeitungen schreiben viel…"
Nojo.


Ich las aus 'An Exciting Cruise' und es wurde dann doch noch ein netter Termin, zumal die Schüler - alles Jungs! Gut, dass ich nicht SF Love Affair vorbereitet hatte *g* - hinterher eifrig Fragen stellten, die durchaus erkennen ließen, dass sie Interesse hatten.
Besonders beliebt: Wieviel vedienen Sie mit ihren Büchern? Ich hab sie dann selbst rechnen lassen, und sie waren echt betroffen.
Süß auch die Frage, ob man mich auf der Straße erkennt. Meine Nachbarn schon.
Nachdem dann auch der Direx sichtlich froh war, dass wir endlich gingen, war der OB der "schönen Renaissancestadt Neuburg an der Donau" (5x in der Rede), sehr nett zu uns und erklärte uns auch höchst ausführlich alles über das Rathaus, in dem wir uns befanden. Es war irgendwie rührend, wie stolz er auf alles war.

Zwischendrin haben wir uns inden Buchläden von der Präsenz unserer Bücher überzeugt. Vierzig San Franciso und dreißig Exciting Cruise fand ich schon sehr beeindruckend. Auf einem Haufen. Cool :-)

Die Nacht war kurz - kein Wunder, wenn man das Doppelbett mit der Kollegin teilt. Schwein ist, wer Böses dabei denkt ;-) Es hatte was von Zeltlager: Schnattern bis zum Umfallen. Gut, dass wir schon gelegen haben.

Am nächsten Morgen dann ein Termin fast aller Autoren gemeinsam in der Grundschule im Englischen Garten. Diesmal wusste die Klasse, dass ich komme, und alle haben sich gefreut. Ich bekam am Schluss ein ganz süßes Plakat geschenkt: 'Danke fürs Vorlesen'. Und darauf haben sich alle Kinder mit einem Selbstporträt verewigt. Achja, es war eine erste Klasse (1b). Das Plakat (Foto später) hängt jetzt bei mir in der Dachschräge über meinem Schreibtisch. Liebe Kinder, wenn Ihr das lest: Ich habe mich wirklich sehr gefreut!

Nach gefühlten tausend Autogrammen dann eine Pause, die wieder auf der Terrasse des Hotels (direkt an der Donau) schnatternd verbracht wurde. Interessanter Austausch, größtenteils beruflich, falls hier jemand glauben sollte, wir haben nur private Dönekes getauscht.

Zum Abendtermin mit den Preisverleihungen war dann offensichtlich halb Neuburg angerückt (Dank des OB, weiß ich ja nun, dass es 28.000 Einwohner hat). Leider ging der Termin eine Stunde länger als geplant, aber ich war trotzdem vor Mitternacht zu Hause. Die Fahrzeit hat mir eine Kollegin verkürzt, die spontan mit ins Auto nach Berlin stieg, obwohl ursprünglich eine Bahnfahrt geplant war.

Alles in allem wieder eine schöne Zeit, die mich außerdem inspiriert und motiviert hat. Wie sonst wäre es zu erklären, dass mir heute Morgen im Bett eine Kindergeschichte ins Hirn gehopst ist?

Criminale II

Mittwoch, 25. April 2007

Hach, eigentlich gar keine Zeit. Ich muss noch zig Sachen für die Infantastica ausdrucken, denn morgen früh geht es los. Diesmal nur fünfhundert anstelle von siebenhundert Kilometern. Aber ich wollte ja noch was zur Criminale schreiben.

Die Lesung in der Reblaus war sehr gut besucht. Ich habe die Leute erst einmal vorgewarnt, von wegen Fieber und Quietschestimme, aber das haben sie dann ja auch so gemerkt. Ich habe die ganze Zeit über gekrächzt wie ein greiser Rabe, und mein Wasserverbrauch auf 20 Minuten war so hoch wie noch nie. Immerhin habe ich keinen Hustenanfall bekommen und ganz weggeblieben ist das Stimmchen auch nie. Hinterher haben mir viele nette Menschen aus dem Publikum Halslutschtabletten geschenkt. Ich wusste gar nicht, wie viele Leute Ipalat in der Tasche haben *ggg*

Anschließend ins Ramada gefahren, ins Headquarter an der Bar. Ich war ziemlich geschafft, aber es war dann doch halb zwei, bis wir in unserem Gästehaus ankamen, das ein wenig außerhalb - in Hambach - lag.

Der nächste Tag begann mit der Vollversammlung des Syndikats. Wir saßen ganz hinten (weil wir ja so ziemlich den weitesten Weg hatten), und bis dahin haten offenbar die Zettel mit den Anträgen nicht gereicht, was für einige Verwirrung bei der Abstimmung sorgte ;-)

Anschließend durchs Dorf durch Neustadt gezogen, was gegessen (da Essen im Ramada im Ruf stand ungenießbar zu sein) und versucht Mitbringsel zu ergattern. Ich bin verwöhnt mit Berlin, aber echt. Zuvor hatten wir die Vermieterin gefragt, bis wann samstags die Läden ofen hätten: "Laaange! Bis sechs mindestens!" Naja, unter lange verstehen wir Berliner dann doch etwas anderes, aber macht ja nix - die machten alle um vier zu ;-) Trotzdem für jeden was bekommen und dann ins Gästehaus zurückgehetzt - Aufbrezeln für den Abend.

Ganz Neustadt hatte sich dann zur Preisverleihung und zur Mordsparty danach aufgemacht. Wer was gewonnen hat, und dass Leonie Swann (Laudatorin und letztjährige Glauser-Preisträgerin) durch unentschuldiges Fehlen glänzte, war ja schon im Link vorher zu lesen. Und da ich jetzt weg muss, kann ich nur noch sagen: Die Veranstaltung war sehr nett, wir haben viel gelacht (v.a. über das Telefonat nach Guatemala), das Essen war lecker (und ausreichend da), und ich war seit ca. sieben todmüde.

AM nächsten Morgen steckte dann noch mein Teestövchen in Flammen. Ich bekam es durch puren Zufall mit, sonst wäre sicher mindestens die Küche abgefackelt. Eigentlich hätte ich nämlich im Stockwerk darüber Sachen packen müssen. So kam ich vorbei, schnupperte und wollte das brennende Stövchen mit Wasser löschen (ist ja schließlich nur ein Teelicht). Das DIng antwortete patzig mit einer Stichflamme, und ich trommelte erstmal meine Kollegin (oben Koffer packend) und de Vermieter (auf der Terrasse sitzend zusammen. Alle dachten, jemand würde irgendwo grillen…
Letzlich wurden die Flammen mit einer Decke erstickt, und außer, dass wir alle plötzlich hellwach waren, ist zum Glück nichts passiert.

Puh.

Jetzt aber los…

Liebe auf den ersten Klick

Mittwoch, 25. April 2007

Oh, wie schön: -> Melodys erstes Buch, 1997 bei ECON erschienen, kann man jetzt -> online lesen.
Ich habe es zu Hause und kann es wärmstens empfehlen, denn Carola gibt einen wunderbaren Eindruck davon, wie es in der Steinzeit des Internets (und davor) aussah. Oder wusstet ihr, dass es Faxclubs gab? Also ich nicht ;-)
Und im übrigen ist es nicht so schnulzig, wie der Titel glauben machen will, aber den hat der Verlag ausgesucht.

-> LESEN!


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