Am Anfang war ein Name

Mittwoch, 24. November 2004

und da herum häkelte sich plötzlich eine neue Geschichte, die einfach raus will. Ich hab auch an ZWEI weitergearbeitet (geordnet, sortiert, ergänzt, es sind jetzt insg. 130 Seiten), aber gleichzeitig habe ich etwas Neues angefangen, damit ich nicht so furchtbar betriebsblind werde.
Ich werde die Story hier mal PO nennen. Diesmal habe ich nicht - wie sonst immer - einfach drauflos geschrieben. Ich habe zuerst die Protagonisten auf ein Blatt gezeichnet und das dann über meinen Schreibtisch gehängt. Vorher habe ich noch eine Kopie gezogen und die einzelnen Köpfe auf Kärtchen geklebt. Zu jedem habe ich begonnen eine Kurzbio zu schreiben. Einfälle zum Plot kamen auf andere Kärtchen. Das Projekt ist auf 80 bis 90 Seiten angelegt, und mittlerweile weiß ich ja, dass das gar nicht so lange dauert. V.a. jetzt, wo ich eine klare Handlung vorgegeben habe únd nicht ins Blaue tippe. Vier Seiten (das gesamte erste Kapitel) habe ich auch schon geschrieben, nebenher noch Recherche betrieben - doch man kann sagen, dass ich heute ziemlich fleißig war.

Verstrickungen

Dienstag, 23. November 2004

Ich hab es kommen sehen: Statt alle Fäden der ZWEI einfach artig zu verknüpfen und zum Ende zu kommen, wollen meine Figuren gerne noch vielschichtiger verbunden sein und die Handlungsstränge noch intensiver miteinander verknüpfen. Ich lasse ihnen den Willen, denn 1. wird die Rohfassung am Ende sowieso wieder eingedampft und 2. werden auch die Charaktere noch vielschichtiger, und das kann ja nur gut sein.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich unbedingt noch an anderen, kürzeren Sachen arbeiten muss, sonst kann ich mich hier einbuddeln. Lange hatte ich dafür keinen Blick mehr, aber es muss einfach sein, sonst werde ich betreibsblind.

Und jetzt schau ich meinen Figuren wieder beim Spielen zu ;-)

Na endlich!

Freitag, 19. November 2004

Die Arbeit flutscht wieder; das wurde auch Zeit!
Ich hBe ZWEI jetzt in einer anderen Vesion abgespeichert und lektoriere dran herum. Drei Kapitel habe ich durchgearbeitet, habe hier und da eine kleine Änderung / Ergänzung gemacht und mir in einem anderen Dokument Stichworte und Fragen notiert. Stellte fest, das sich die Protagonistin in jedem Kapitel brav entwickelt ;-)
Das Ganze wird jetzt runder; mir werden spätere Verknüpfungen auch klarer.
Es tut gut, nicht mehr blockiert zu sein :-)

Kampf

Mittwoch, 17. November 2004

Ja, meine Abwesenheit wurde durchaus bemerkt. Ganz freiwillig war es nicht; ich hätte nicht gedacht, dass ich mal dermaßen blockiert sein könnte. Mein Körper hat sich fast mit Händen und Füßen dagegen gewehrt an "ZWEI" weiterzuschreiben. Ich hatte den Kopf voll mit den Schulproblemen meiner Kinder, mit Kindergeburtstagen und mit allem, was ich hineinstopfen konnte um mich bloß nicht mit ZWEI zu beschäftigen :-( Ganz zu schweigen von den dauernden Arztterminen vormittags...
Es war so schlimm, dass ich mich nicht mal mehr wie eine Autorin GEFÜHLT habe!

Heute habe ich mich gezwungen die Internetverbindung aus zu lassen, bis ich nicht irgendetwas dazu geschrieben habe. Ich habe dann erst ein Kindergedicht geschrieben, dann drei Rechnungen. Schließlich habe ich einen wachen Geist, der genügend Tricks auf Lager hat, mich trotzdem vom Manuskript fern zu halten.
Dann habe ich ein wenig von den Schreibblockaden anderer Menschen gelesen und schließlich begonnen, meine vorhandenen Kapitel zu beschreiben: Wer kommt vor, warum, was passiert und warum. Kleine Exposés zu den Kapiteln. Ich bin zwar nicht wirklich weit gekommen; ich muss ja die Kinder gleich wieder abholen, aber ich komme dem Zusammentüdeln der losen Enden wieder beträchtlich näher. Ich habe nicht mehr so einen Widerwillen.
Ich war in der Zwischenzeit auf Seite 128 gelandet, aber ich konnte das hier nicht vermelden, weil Blogger mich an dem Tag nicht rein ließ. Im Grunde steht alles, ich muss nur noch Übergänge schreiben und dann feilen. Kaum zu glauben, wie ich mich dagegen sträube. Natürlich hat auch mein innerer Kritiker wieder sein Schandmaul aufgerissen und behauptet, es würde eh keinen interessieren, was ich da schreibe. Inzwischen war ich aber wieder mal auf einer Lesung, wo derjenige nur sein Leben beschrieben hat, unter anderem Namen, aber es waren größtenteils Fakten, nett eingepackt und nicht wirklich aufregend. In meinem Manuskript ist weitaus mehr los, und es ist wahre Fiktion. Ich darf jetzt einfach nicht mehr aufhören und nicht dauernd vormittags Termine haben...

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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